Donnerstag, 13. Juli 2017

Throwback Thursday: Im Bann der Finsternis








Klappentext:
Die Menschheit ist nahezu ausgerottet und eine Auseinandersetzung zwischen Göttern und Vampyren scheint unvermeidbar. Mercure, der Götterbote, will als Vermittler auftreten und kommt dabei der Vampyrin Serenety gefährlich nahe.

Kann der Bote sich auf sie einlassen, ohne seine Aufgabe aus den Augen zu verlieren? Ohne so erst recht einen Krieg zu provozieren?

Und wird Serenety sich auf seine Seite und damit gegen ihren Vater, den Vampyr-König, stellen?



Meine Meinung:
Ich durfte das Buch vergangenes Jahr im Rahmen einer Leserunde lesen. Als erstes vorab: eine schöne Story mit einer guten Grundidee.

Marc Short wirft den Leser direkt in die Geschichte - es dauert etwas, bis man ganz angekommen ist. Für mich war das Buch anfangs schwierig zu lesen, weil sich die Szenen oft rasant ändern - meiner Meinung nach muss man konzentrierter bei der Sache bleiben als bei anderen Büchern, die sich leichter weglesen lassen; andererseits erzeugen die verschiedenen Szenerien und Sichtweisen auch Spannung.

Leicht enttäuscht wurde ich davon, dass der Autor einige Dinge im Buch nicht weiter verfolgt hat, die aus meiner Sicht absolut interessant waren. Ich glaube, dass einige dieser Dinge im zweiten Band aufgeklärt werden. Ebenso waren mir einige Handlungen und Motive nicht ganz schlüssig und für mich nicht so nachvollziehbar.


Okay, das hört sich auf den ersten Blick nicht nach einer absoluten Empfehlung an. Dennoch: Marc Short hat einen ganz besonderen, bildhaften Schreibstil.


Eine weitere Bewertung auf Amazon:

Dark Fantasy vom Feinsten, eine düstere, unheimliche Liebesgeschichte zwischen einem Gott und einer Vampir-Dame. Die beiden Hauptakteure sind interessant und vielfältig angelegt. Leider sind ein paar der anderen Figuren zu flach und auch die Logik leidet ab und zu ein bisschen, daher nur 4 Sterne. Trotzdem empfehlenswert für alle Dark-Fantasy-Fans und für Freunde von außergewöhnlichen Liebesgeschichten.


Besonders hervorheben möchte ich, dass Marc Short ein Autor ist, der mit Kritik ganz hervorragend umgeht und versucht, daran zu wachsen. Nach meinen Kritikpunkten in der Leserunde durfte ich bereits Band 2 testlesen und ich muss sagen, dass sich Marc viele Anmerkungen der gesamten Leserunde zu Herzen genommen hat. Der zweite Band ist mystisch, poetisch und wirklich gut zu lesen.

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