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Mittwoch, 5. Juli 2017

Monatsrückblick Juni




Zeit für meinen Rückblick in den Monat Juni. So gerne ich lese… Mein Highlight in diesem Monat war dennoch der Umzug in unser Haus – auch wenn es immer noch alles absolut chaotisch ist, sind wir absolut glücklich 😍 🎊 🎉.
Somit beschränkte sich mein Lesegenuss  im Juni auf „nur“ 8 Bücher, die aber allesamt wirklich richtig gut waren. Deshalb wird es diesen Monat auch erstmals keine Einteilung geben wie sonst – die Bücher waren alle TOP-BÜCHER.

Was ich alles erlebt habe:
Ich habe gelernt, mein Mördergen zu akzeptieren, habe Luca & Allegra kennengelernt, deren Liebe nicht sein durfte und wollte mit Aschenkindel keine Prinzessin sein. Ich wurde ins Reich der sieben Höfe entführt, habe Cress und Winter kennengelernt und sie im Kampf gegen die böse Lunarier-Königin begleitet und habe nach einem Schicksalsschlag ins Leben zurückfinden müssen.

Rhapsodie in schwarz 
Sophie Jordan
Der zweite Teil der Reihe schließt direkt an den ersten Teil an – es wird ein bisschen wiederholt, was ich nicht schlecht fand, um wieder in die Geschichte zu kommen. Anfangs fand ich die Gefühle und Gedanken von Davy nachvollziehbar und fühlte mit ihr, allerdings nahm das ganze irgendwann zu viel Platz ein.Durch den Wechsel des Settings lernen wir viele neue Charaktere kennen.
Gut hat mir die Einleitung in die jeweiligen Kapitel gefallen – Zeitungsausschnitte oder Zusammenfassungen von Gesprächen, sodass man als Leser ein bisschen auf dem Laufenden bleibt, was die Haltung zum Mördergen in Amerika betrifft – denn leider dreht sich in diesem Band viel zu viel nur um Davy, die restliche Welt wird fast außen vor gelassen. Es ist nicht so, dass mich das Buch nicht unterhalten hat: es war interessant und gut zu lesen, ich fand es spannend und auch überraschend.
Allerdings ging mir das Ende viel zu schnell – ich war komplett überrascht, wie schnell sich das Grundproblem dieser Dystopie lösen liess.
Alles in allem war die Dilogie eine gute Dystopie, mit einem absolut genialen ersten Teil und einem zweiten Teil, der mich zwar nicht komplett begeistert konnte, aber mich über weite Strecken gut unterhalten hat.

Luca & Allegra  - Liebe keinen Montague" 
Stefanie Hasse 
Eine moderne Version von Romeo und Julia, die mich gut unterhalten hat!💕
Das Buch lässt sich unglaublich schnell weglesen  (es hat allerdings auch nur 213 Seiten). Der Aufbau des Buches ist dem Original angelehnt, was ich sehr charmant fand.
Die Charaktere, auch die Nebencharaktere, fand ich durchweg sympathisch.
Allegra hat meiner Meinung nach viele Dinge schnell hingenommen, bei denen ich mir doch mehr Überraschung und Reaktion erhofft hätte, das ist aber nur eine kleine Kritik am Rande.
Spätestens ab der Mitte des Buches nahm die Geschichte Fahrt auf, wurde spannend und dramatisch sodass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Ich war sehr gespannt auf das Ende, das die Autorin meiner Meinung nach sehr gut gelöst hat.

Aschenkindel
Halo Summer
Solltet ihr das Buch also noch nicht kennen: Holt es von eurem SUB oder kauft es, es ist wirklich absolut empfehlenswert 💕💕💕!
Schon der Einstieg in das Buch hat mich begeistert. Es fängt direkt anders an, als man es von einem "Märchen" erwartet - ich habe schon auf der ersten Seite gemerkt, dass der Humor und der Schreibstil genau meinen Geschmack treffen. Zum Glück zieht sich das durch das ganze Buch. Aschenputtel in Fantasy und modern, dazu jede Menge Spass, Sarkasmus, tolle Ideen, liebenswerte Charaktere  (ich vergöttere die gute Fee und Aschenkindel) und eine Portion Lebensweisheit zum Glück.

Das Reich der sieben Höfe“ 
Sarah J. Maas
Eine absolute Leseempfehlung für „Das Reich der sieben Höfe“ und ich muss mir unbedingt den zweiten Band besorgen.
Sarah J. Maas hat mich schon mit Throne of Glass begeistert – auch diese Geschichte hat mich absolut überzeugt: eine tolle Welt, wunderbare Charaktere (stark, lustig, böse, überraschend) und eine märchenhafte Geschichte. Ich könnte euch jetzt sagen, an welches Märchen mich „Das Reich der sieben Höfe“ erinnert – das mache ich nicht, aber nur, damit euch die Überraschung nicht verdorben wird😉
Der Schreibstil der Autorin ist toll – aber damit habe ich nach ihren bisherigen Büchern auch gerechnet.

The Beauty of Darkness 
Mary E. Pearson  

Ich war froh, als ich nach einigen Seiten merkte, dass ich das englische Buch relativ gut und ohne Schwierigkeiten lesen konnte.
Auch der dritte Teil hat mich durchgängig begeistert – die Autorin hat ein unglaubliches Talent dafür, Wendungen einzubauen, mit denen man so nicht unbedingt rechnet. Die Charaktere haben sich glaubhaft und stark verändert und die Entwicklung, die einige von Ihnen gegangen sind, habe ich einfach geliebt.

Ich war begeistert, wie die Autorin die Fäden der ersten Bücher zusammengeführt hat und alle noch offenen Rätsel gelöst hat. Und das Ende? Ich fand es einfach perfekt und hat mich absolut zufrieden zurück gelassen.
Für mich war das Buch ein grandioser Abschluss einer wirklich grandiosen Trilogie❤.

Wie Sterne so golden 
Wie Schnee so weiß 
Marissa Meyer 
Ich kann die gesamte Reihe absolut empfehlen.  Märchen mal anders erzählt mit fantastischen, unterschiedlichen Persönlichkeiten, die im Laufe der Geschichte wachsen und reifen.
Aschenputtel, Rotkäppchen, Rapunzel und Schneewittchen – dazu natürlich noch mehrere Wölfe, ein Märchenprinz, eine böse Königin, Raumschiffe, Satelliten und eine Eskortdroidin, die man einfach gern haben muss…
Märchen trifft Science Fiction und das ergibt eine unglaublich tolle Geschichte😍.
Nach und nach finden alle zusammen um gegen die böse Lunarier-Königin Levana zu kämpfen – dank der abwechselnden Perspektiven begleitet man irgendwie alle Figuren, auch wenn sie voneinander getrennt sind.

Das Funkeln der Nacht 
Thalea Storm 
Wow, auf was habe ich mich da nur eingelassen. Thalea Storm transportiert Emotionen pur.
Schon nach dem Prolog war ich völlig fertig. Seitdem ich Familie habe, reagiere ich emotionaler auf manche Bücher und Filme, das weiss ich und hier hat es mich wieder voll erwischt.
Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet – ich habe mit verschiedenen von Ihnen gelitten und gefühlt. Die Geschichte ging mir absolut unter die Haut und einige Zeilen waren so genial geschrieben, dass ich sie in meinem Reader markiert habe, was ich sonst so gut wie NIE mache.
Dennoch ist das Buch ständig geheimnisvoll , man ist gespannt was passieren wird. Leider endet die Geschichte (es handelt sich um eine Trilogie) mittendrin (natürlich) mit einem absolut fiesen Cliffhanger. Es bleibt mir gar nichts anderes übrig, als das zweite Buch zu lesen. Ich gebe zu, dass ich nicht ahne, in welche Richtung das ganze läuft und wie sich die einzelnen Charaktere entwickeln – und das finde ich ganz wunderbar und überraschend.
Twilight (Nein,keine Vampire), Zurück ins Leben geliebt , Friedhof der Kuscheltiere, Wen der Rabe ruft – könnt ihr euch eine Mischung aus diesen Büchern vorstellen? Nicht falsch verstehen, „Das Funkeln der Nacht“ ist kein Abklatsch eines der genannten Bücher, absolut nicht. Aber irgendwie hat jedes der Bücher seinen Sinn in dieser Rezension – mehr oder weniger.
Mich hat das Buch, insbesondere die unglaubliche Schreibweise, gefangen genommen zutiefst berührt und zum Nachdenken gebracht.

Noch Fragen?
Gerne erzähle ich euch mehr über die Bücher oder freue mich über sie zu reden.

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