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Mittwoch, 27. Dezember 2017

Rezension: Narbenkönig


Narbenkönig
Isabell Schmitt-Egner
259 Seiten





Klappentext:
Prinzessin Lilliana wehrt sich gegen eine Heirat. Ihr Vater scheint machtlos gegen seine sture Tochter, die alles tut, um die Heiratskandidaten zu vergraulen. Lilli glaubt, dass sie keinen Mann braucht, um glücklich zu sein und kämpft mit allen Mitteln für ihr Leben in Freiheit. Am Ende greift sie zu einer List und trifft scheinbar ihre Wahl, die auf einen Mann fällt, den ihr Vater keinesfalls als Schwiegersohn akzeptieren wird: Den König von Grauemfall.
Dieser gilt als grässlich entstellt, außerdem starb sein Bruder durch seine Hand. Lilli hofft, dass sie mit diesem unmöglichen Bräutigam ihren Vater zum Umdenken bewegen kann, aber mit seiner Reaktion hat sie nicht gerechnet ...

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich ein anderes Märchen erwartet habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe – glaubt nicht, dass ihr euch denken könnt, in welche Richtung die Geschichte geht😉.
Ich war absolut positiv überrascht.  Gehofft habe ich auf etwas märchenhaftes und das habe ich auch bekommen. Aber auch noch viel mehr.
Die Protagonistin  Lilli ist toll – mag sie am Anfang noch störrisch und verwöhnt erscheinen, hat sich meine Meinung über sie recht schnell geändert – und je mehr ich gelesen habe, desto mehr mochte ich sie, ebenso wie Amon - den König von Grauemfall, den man nach und nach kennenlernen muss.
Die Geschichte hat mich absolut begeistert, märchenhafte Elemente, die mir zwar bekannt vorkamen, wurden neu und gut kombiniert, dazu kommt etwas rätselhaftes, das mich ständig mitfiebern ließ. Relativ schnell war ich tatsächlich auf der richtigen Spur – aber das wurde erst zum Ende hin klar. Ich wollte schon früher gerne Detektiv werden – hier hat sich mal wieder gezeigt, dass ich den richtigen Riecher habe.

"Narbenkönig" ist eine märchenhafte Liebesgeschichte – romantisch-leicht, mit düsteren, mystischen und unheimlichen Stellen.
Eine tolle Empfehlung für alle, die gerne Märchenadaptionen lesen.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Rezension: Breathe harder/Breathe free



+++ KEEP BREATHING TRILOGIE (Annie und Jonah) +++
Breathe Again - Since you've been Gone, Band 1
Breathe Harder - Since you've been Near, Band 2
Breathe Free - Since you've been Mine, Band 3
Die Klappentextes zu den einzelnen Bänden schiebe ich dieses Mal hinter die Rezension.

Meine Meinung:
Den zweiten und dritten Teil habe ich quasi in einem Rutsch durchgelesen – bei Teil 2 war ich am Ende ziemlich frustriert – bei 76 % auf meinem Kindle war das Buch auf einmal zu Ende und ich war absolut nicht darauf vorbereitet. Aber Teil 3 lag zum Glück  schon bereit.
Wie schon beim ersten Band wurden die Kapitel abwechselnd von Jonah und Annie erzählt, immer mit einem kurzen Rückblick auf die Vergangenheit im Anschluss – dies Rückblicke waren so wichtig um die beiden zu verstehen, aber es gab immer nur ein paar kleine Infos mehr, genau richtig um mich total zu fesseln .
Ich habe die beiden Protagonisten so sehr ins Herz geschlossen- ihre Freundschaft, die sich wieder entwickelt hat, ihre Liebe, um die Jonah so sehr gekämpft hat. Ich hätte noch viel länger lesen können – aber ich muss sagen, so passt es einfach. Die Geschichte der beiden ist perfekt erzählt, nicht zu lang, nicht zu kurz, man fiebert ständig mit ohne sich zu langweilen und dennoch wird alles gut beschrieben.  Die beiden sind lustig, ich habe mit ihnen gelitten und ganz besonders mag ich auch Jonahs Band und Managerin – eine tolle Truppe.

Das Buch hat mich wirklich absolut begeistert. Es ist eins der Bücher, denen ich noch Tage später hinterherhing, weil ich mich nicht von der Geschichte lösen konnte. Aber ich muss noch dazu sagen, dass es für mich der perfekte Abschluss war.
Kein „Alles ist perfekt“-Wunder voller überraschender, unglaublichen Wendungen sondern einfach nur soooo gut und authentisch.

Ich kann diese Reihe absolut empfehlen: tolle Charaktere, die ich gern in ihrer Entwicklung begleitet habe, ein flüssiger, fesselnder, amüsanter Schreibstil mit der ganzen Palette an Emotionen.

Ich freue mich, dass ein weiteres Buch von Katie Weber auf meiner Liste #18für2018 liegt - ich bin absolut begeistert und hoffe auf mehr.

Breathe Harder - Since you've been Near, Band 2
Die Tournee quer durch die Staaten geht weiter und Jonahs Hartnäckigkeit scheint sich nach wochenlangem Kampf mit seiner ehemaligen besten Freundin endlich auszuzahlen. Annabelle öffnet sich ihm und vor allem dem Leben gegenüber mehr und mehr. Bald schon scheint die innige Freundschaft von damals für Jonah wieder greifbar nah – denkt er zumindest. Doch Annie ist ein harter Brocken und mit jedem Schritt, den Jonah auf sie zugeht, geht sie zwei zurück. Unausgesprochenes und düstere Geheimnisse schweben wie eine schwere, dunkle Wolke über den beiden und lassen nicht zu, was schon vor über sieben Jahren unausweichlich schien. Bis ausgerechnet ein Tourstopp in der Nähe ihrer alten Heimat Underwood erneut alles ändert.

Breathe Free - Since you've been Mine, Band 3
Jonahs Geständnis und die letzte Nacht in Underwood lassen Annabelle keine Ruhe. Die Wahrheit über das in der Vergangenheit Geschehene, ihren ehemals besten Freund und auch über ihren Bruder schmerzt unerbittlich. Doch statt daran erneut zu zerbrechen, kämpft sie für das Versprechen, das sie Ben einst gab und startet einen Neuanfang. Annabelle zieht nach Boston, um ihren Traum zu verwirklichen und schließt mit ihrem alten Leben ab. Nur einer will noch immer nicht aufgeben und bricht den Kontakt niemals zu ihr ab: Jonah. Überzeugt davon, dass sie beide zusammengehören, versucht er unermüdlich Annie zu beweisen, dass er sie liebt und sie zu ihm gehört. Wie aber sollen zwei Menschen zueinanderfinden, wenn so vieles zwischen ihnen steht?

Montag, 18. Dezember 2017

Rezension: Breathe again


Breathe again 
Katie Weber 
318 Seiten



Klappentext:
Sieben Jahre, drei Monate und elf Tage sind seit dem letzten Blick in Jonahs Augen vergangen. Kein Anruf, kein Brief, keine Erklärung für sein Verschwinden. Doch dann taucht der mittlerweile berühmte Musiker nach dem Tod von Annabelles großem Bruder wieder auf und bringt ihre Welt erneut ins Ungleichgewicht. Die besten Freunde von damals sind zu Fremden geworden. Doch Jonah ist hartnäckig und lässt nicht locker. Gegen ihren Willen nimmt er Annie mit auf Tour und versucht sie dadurch aus ihrem tiefen Loch der Einsamkeit zu befreien und ihre Freundschaft, vor allem aber ihr Vertrauen, zurückzugewinnen. Wären da nicht die vergangenen Dämonen aus ihrer gemeinsamen Jugend, Jonahs Geheimnis und sein Leben im Rampenlicht, die es beiden unmöglich machen.


Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Jonah und Annie abwechselnd erzählt – die beiden waren in der Vergangenheit beste Freunde, zusammen mit Annies Bruder Ben, bis Jonah Annie im Stich gelassen und sich nie mehr gemeldet hat. Ich mag es, wenn die Protagonisten sich abwechseln, da man sich auf diese Weise toll in beide Charaktere einfühlen kann.
Nach jedem Kapitel in der Gegenwart gibt es einen Rückblick in die Vergangenheit. Das fand ich sehr gut gelungen – man sieht, wie verbunden die beiden waren, was für eine tolle Freundschaft sie hatten – und natürlich, was der Grund sein könnte, was damals passiert ist, dass sich die Wege der zwei getrennt haben.

Ich mochte die Charaktere, die Story, den emotionalen und packenden Schreibstil. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen, sodass die Zeit einfach verfliegt.
Die Geschichte ist irgendwie so traurig, zeigt die Auswegslosigkeit und Verzweiflung- und auch Hoffnung. Eine absolut tolle Kombination zumal es langsam und glaubhaft passiert und wirklich voller Gefühl!

Ich konnte mit Annie leiden, Jonah für seine Art bewundern und bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Denn zum Ende weiß ich immer noch nicht genau, was passiert ist – ich kann mir einiges denken, aber muss die Geschichte definitiv weiter verfolgen.

Der zweite Teil liegt schon bereit – ich bin glücklich, diese Geschichte gefunden zu haben und kann sie jedem ans Herz legen.

Samstag, 16. Dezember 2017

Rezension: Hundert minus einen Tag


Hundert minus einen Tag 
Kim Leopold 
96 Seiten 
Kolibri Herz



Klappentext:
Glaubst du an Weihnachtswunder?
Kurz vor Weihnachten wird Alina von ihrem Freund abserviert und das, obwohl sie gerade in den Zug steigen wollte, um ihn zu besuchen. Am Bahnhof trifft sie auf Cameron, einen amerikanischen Austauschstudenten, der sich mit einem akkurat gefalteten Stofftaschentuch einen Weg in ihr Herz erschleicht. Er entführt sie in ein magisches Münster, voll mit Weihnachtsmärkten, gebrannten Mandeln und schiefen Popsongs, bis ihr das Leben plötzlich wieder leicht erscheint. Es könnte alles so perfekt sein, wenn da nicht dieses Geheimnis wäre, das Cameron mit sich herumträgt.

Meine Meinung:
Was für eine zuckersüße Geschichte – angefangen von den Ideen, dem Setting, den Beschreibungen… Ich wollte beim Lesen über den Weihnachtsmarkt schlendern, Glühwein trinken, einen Schneemann bauen.. (na gut, das dann doch nicht, das ist immer so kalt😉) aber: ich war absolut verzaubert.

Die beiden Protagonisten Alina und Cam sind sehr sympathisch. Ich habe es unheimlich genossen, sie zu begleiten – Cam  ist unheimlich kreativ darin, Alina von ihrer Trennung abzulenken – mit verrückten, besonderen Ideen, die so gut sind, dass ich überlege, manche selbst zu übernehmen..
Beide haben ihre Probleme und Geheimnisse, die sie mit sich tragen. Nach und nach kommen wir den beiden näher und erfahren mehr über sie und ihre Vergangenheit, immer in kleinen Häppchen und perfekt, um neugierig zu bleiben.
Die Geschichte wird tageweise aus der Sicht von Alina erzählt – und ich habe jeden Tag genossen. Es war schön zu lesen, wie sich die beiden ganz langsam näher kamen – auf so liebenswert und lustige Weise.

Das Buch lässt sich mit seinen 96 Seiten sehr schnell lesen – das Ende ging mir etwas zu schnell, aber alles in allem hat mich das Buch absolut glücklich und zufrieden zurück gelassen.
Eine tolle weihnachtliche Geschichte für zwischendurch❣

Rezension: "3 Lilien - Das dritte Buch des Blutadels"


3 Lilien: Das dritte Buch des Blutadels 
Rose Snow 
424 Seiten 

Klappentext:
Ihn zu küssen hatte sich so richtig angefühlt, obwohl es so falsch gewesen war. Die mystische Geschichte von Vitus & Lorelai geht in ein packendes Finale!

Während die Heiratsverhandlungen mit dem dunklen Fürstensohn Marcus von Kaltenburg weitergehen, setzen Vitus und Lorelai alles daran, das Leben ihrer Schwester Sophie zu retten. Dabei kommen sich die beiden immer näher und schrecken auch nicht davor zurück, selbst die Gesetze des Scharlachroten Buches zu brechen. Doch gerade in diesen unsicheren Zeiten ist Vorsicht geboten, denn durch die ungeklärte Mordserie steht das Hohe Herrscherhaus unter Druck und Lorelai muss eine folgenschwere Entscheidung treffen …


Meine Meinung:
Ich liebe, liebe, liebe diese Reihe❣
Die Geschichte ist einfach perfekt ausgearbeitet mit tollen Charakteren, die mich auch immer gerne zum Lachen gebracht haben.
Es kam während der drei Bücher nicht einmal Langeweile auf und es ist wirklich eins dieser Bücher, das ich nicht aus der Hand legen konnte. Ich weiß, dass viele diese Floskel nicht mögen, aber wenn man mich sehen würde, dann glaubt man es. Mein Mann lacht schon immer, wenn ich ihn im Flur lesend über den Haufen renne und fragt nur :“So gut?“
Ja, „3 Lilien“ ist soooo gut! Es ist spannend, es ist lustig, es ist von vorne bis hinten eine absolut gelungene, gut durchdachte  Geschichte.

Teil 3 kam schon etwas früher als erwartet raus – Donnerstag Abend hatte ich es dann gleich auf meinem Kindle, Freitag um halb Neun Uhr morgens, bei 87 % musste ich in meiner Aufregung erstmal eine Nachricht an das Autorenduo schreiben im Sinne von „Ha! Ich hab‘s gewusst!“ – ich wollte niemanden spoilern oder belästigen, war aber so geflashed, dass es irgendwie raus musste.

Fazit: Falls ich es noch nicht erwähnt habe: Die Bücher sind fantastisch! Von mir eine absolute Leseempfehlung, ich habe die Trilogie absolut genossen und bin ziemlich traurig, dass die Reihe jetzt vorbei ist.

Danke an das Autorenduo Rose Snow - ihr habt mir eine wundervolle Lesezeit beschert. Macht weiter so mit euren unglaublich tollen Geschichten, ich freue mich, noch mehr von euch zu lesen.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Weihnachtlicher Bloggerzauber- Türchen 14



Guten Morgen und willkommen beim 14. Türchen unseres Adventskalenders.


Wir haben uns für dieses Jahr ja eigentlich vorgenommen, an Weihnachten ein bisschen Hogwarts in unser Haus zu kriegen , denn wir Mädels hier in der Familie lieben Harry Potter.
Ich hatte sooo viel geplant - insbesondere für dieses DIY-Hogwarts-Türchen, aber...

Im Internet findet man ja diverse Dinge dazu – leider fehlte uns bisher neben dem Talent auch die Zeit – also ist es leider noch nicht so viel Hogwarts-Deko geworden, wie wir eigentlich wollten.

Für unsere Nikolausparty am letzten Wochenende haben wir dann aber schwebende Kerzen gebastelt.
Das ist tatsächlich auch für Menschen mit linken Händen ganz einfach und sieht gut aus:

Wie das geht?
Erstmal habe ich mir alles dafür zusammengestellt, was man braucht:

Klopapierrollen oder Haushaltsrollen
batteriebetriebene Teelichter
Heißklebepistole
Nylonfaden
Reißzwecken
Farbe
kleine Gewichte (z.B. Kupfergeld)

Zuerst habe ich mir markiert, wie weit die Kerzen in die Rollen müssen – und dann dort mit der Heißklebepistole etwas dickere Punkte rundum reingemacht, damit das Teelicht nicht durchrutscht.
Direkt danach habe ich die „Wachstropfen“an den Außenseiten der „Kerze“ gemacht. Das geht ganz einfach, und wie viel Kleber ihr nehmt, viel wenig, weiter nach unten oder auch nicht – einfach ausprobieren.



Der Kleber kühlt relativ schnell ab – dann kann man die Kerzen bemalen. Ich hatte von unserem Umzug noch Latexfarbe übrig mit denen ich die Kerzen bestrichen habe. Gut soll aber auch Sprühlack sein.
Meine Kerzen mussten dann eine Nacht trocknen, bevor ich weitermachen konnte.

Am nächsten morgen habe ich den Nylonfaden noch befestigt. Hier kam dann wieder die Heißklebepistole zum Einsatz.  Einfach die Nylonfaden auf verschiedene Ländern schneiden und in der Rolle mit Heißklebe befestigen.
Es wurde auch dazu geraten, unten „Gewichte“ in die Kerze zu kleben damit sie sich nicht dreht. Hier habe ich dann jeweils Cent-Münzen unten in die Rolle geklebt – sicher ist sicher.
Als letztes habe ich die Kerzen noch von unten verschlossen.  Einfach mit der Heißklebepistole unten am Rand Kleber auftragen und auf einen Zettel stellen. Nach kurzer Zeit war es getrocknet und ich konnte es passend ausschneiden- FERTIG!


Jetzt müssen die schwebenden Kerzen nur noch mit Reißzwecken an der Decke befestigt werden – oder aber, wie bei uns, an der Treppe wenn die Decke zu hart ist.





Einige Kerzen habe ich ohne Nylonfaden als Deko auf die Stehtische verteilt oder einfach in den Flur gestellt.


Auch wenn dieses Jahr unsere Hogwarts-Deko doch noch nichts geworden ist:
Ich wünsche euch allen noch eine schöne Adventszeit und:

HARRY CHRISTMAS 🎄


Mittwoch, 13. Dezember 2017

Rezension: Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der weißen Wälder


Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der weißen Wälder 
Jennifer Alice Jager 
Impress
348 Seiten

Klappentext:
Ein absolut berauschendes Wintermärchen von der Bestsellerautorin Jennifer Alice Jager
**Eine Prinzessin mit dem Mut eines Kriegers**

Fantaghiro ist nicht nur die Jüngste von drei Königstöchtern, sondern auch die Wildeste. Tagtäglich setzt sie sich über alle Regeln des Hofs hinweg, reitet, liest Bücher und streift oft stundenlang in den verbotenen Weißen Wäldern umher. Das geht schließlich so weit, dass ihr Vater sie auf dem königlichen Ball des Nachbarlands nicht als seine Tochter vorstellen möchte. Für Fantaghiro kein Problem. Ohne zu zögern schneidet sie sich ihr schönes Haar ab und gibt sich als Stallbursche aus, um ihre Schwestern begleiten zu können. Als sie dann aber unterwegs angegriffen werden, steht sie plötzlich vollkommen alleine und nur mit einem Stock bewaffnet dem gut aussehenden Schwertkämpfer Alessio gegenüber – und der hält sie für einen Jungen…  

Meine Meinung:
Es gibt Bücher, die sieht man und man möchte sie lesen. So war das bei mir mit diesem Buch. Es ist Ewigkeiten her dass ich die Serie „Fantaghiro“ gesehen habe – aber ich habe sie geliebt . Insofern war ich sehr gespannt, was mich bei dem Buch erwarten würde.

Schon der Einstieg war super – der Schreibstil ist flüssig und frisch, es macht einfach richtig Spaß, das Buch zu lesen.

Fantaghiro ist eine besondere, selbstständige Prinzessin und immer auf der Suche nach Abenteuern und Freiheit. Mir hat es von Anfang an gefallen sie auf ihrem Weg zu begleiten. Auch wenn sie sich bewusst ist, dass ihr Verhalten zu Kritik und Ärger führt – sie zieht es durch. Dabei ist sie aber nicht überheblich oder arrogant, sie wägt ihre Taten auch teilweise ab, bleibt sich aber treu.

Schon bald begegnen wir Alessio und dann fängt der Spaß erst richtig an. Wie die beiden umeinander herumschleichen – herrlich. Aber auch seine Einstellung zum Leben hat mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte bietet so viel: ein märchenhaftes Setting, tolle Charaktere, Drama, Spaß und einen guten Spannungsbogen, der dafür sorgt, dass man sehr gerne weiter liest. Für alle, die gerne Märchen lesen ist es eine absolute Empfehlung.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Rezension: Behind the bars


Behind the bars 
Brittainy C. Cherry 
373 Seiten


Klappentext:
When I first met Jasmine Greene, she came in as raindrops.

I was the awkward musician, and she was the high school queen.
The only things we had in common were our music and our loneliness.

Something in her eyes told me her smile wasn’t always the truth.
Something in her voice gave me a hope I always wished to find.
And in a flash, she was gone.

Years later, she was standing in front of me on a street in New Orleans.
She was different, but so was I. Life made us colder. Harder. Isolated.

Caged.

Even though we were different, the broken pieces of me recognized the sadness in her.
Now she was back, and I wouldn’t make the mistake of letting her go again.

When I first met Jasmine Greene, she came in as raindrops.
When we met again, I became her darkest storm.


Meine Meinung:
Der Klappentext gibt nicht viel über den Inhalt preis- aber dennoch war mir klar, dass ich das Buch lesen muss. Ich liebe die Bücher von Brittainy C Cherry weil sie sooo viele Gefühle bieten, alle, die schon etwas von ihr gelesen haben, werden wissen, was ich meine…
Ich bin immer wieder überrascht, dass es noch Steigerungen geben kann obwohl ich doch die ersten Bücher schon so unglaublich genial fand. Aber genau wie Colleen Hoover schafft auch Brittainy C Cherry es immer wieder mich zu überraschen und zu begeistern. Meist sind es schon die ersten Seiten, die mich in die Geschichte ziehen und dann geht es los: Freude, Spaß, Panik, Angst, Hass, Mitleid, Unverständnis, Trauer, Hoffnung, Erleichterung. Ich könnte hier noch so viel mehr aufzählen und ich glaube jedes einzelne Gefühl passt.
Es gab Momente im Buch, da hatte ich Angst weiterzulesen.  „Ohhh – das ist nicht gut, mach das nicht…“ Ich wollte nicht wissen was passiert und dennoch wollte ich es so sehr wissen.

Diese Geschichte ist wirklich wieder ganz besonders, ich habe alles daran geliebt: Das Setting (ich möchte sofort einen Flug buchen und ab nach New Orleans. Die Beschreibungen der Stadt, der Atmosphäre – einfach genial.)

Das Paar der Geschichte – Elliot und Jasmine, der Spitzname Jazz… So sensationell,  wie die Autorin ihre Namen wählt 😍 und wie sie die Personen beschreibt mit ihren Fehlern und Kanten. Aber auch die Nebencharaktere finde ich einfach wieder so liebenswert.

Die Tradition mit den Schlüsseln: Gänsehaut pur! Um das zu verstehen, muss man das Buch gelesen haben, aber ehrlich: wie genial ist das denn?

Alleine der Titel ist so unglaublich geschickt gewählt, das wurde mir erst während des Lesens klar. Ich hoffe für alle, die nicht gerne englisch lesen, dass auch dieses Buch von LYX ins Programm aufgenommen wird – habe aber keine Ahnung, wie man es übersetzen kann, um diese ganzen Feinheiten einzubringen.

Für alle, die auch gerne mal englische Bücher lesen oder es überlegen: Traut euch, es ist gar nicht so schwer und ich glaube dieses Buch lebt von seiner Sprache. Es ist sooo gut❣



Montag, 11. Dezember 2017

Rezension: Mercy Grace Hospital - Maeve

Mercy Grace Hospital 
Violet Thomas 
123 Seiten 

Klappentext:
Maeve ist alleinerziehende Mutter und Krankenschwester, die mehr schlecht als recht über die Runden kommt. Kurz vor Weihnachten wird Cal Peyton, ein bekannter Footballspieler, eingeliefert. Er verhält sich ihr gegenüber respektlos und sie kann ihn nicht leiden. Doch dann bietet Cal ihr an, für die Dauer seiner Genesung seine persönliche Krankenschwester zu sein. Da sie das Geld dringend braucht, nimmt sie den Job mit Widerwillen an, ohne zu wissen, welche Konsequenzen das für sie haben würde.

Der Auftakt der Mercy Grace Hospital-Reihe von Violet Thomas.


Meine Meinung:
Das Buch hat sich richtig locker weggelesen und hat mit 123 Seiten die richtige Länge für einen schönen Abend.  Maeve hat mir teilweise echt leid getan und ich habe ziemlich mit ihr gelitten – besonders wenn es um Ihren Sohn Luke ging. Ich konnte ihre Emotionen absolut nachfühlen, da ich selbst Mutter bin und für meine Kinder auch immer nur das Beste möchte. Maeve ist eine starke Persönlichkeit und kämpft so gut es geht – und, was mir auch sehr gut gefallen hat: Sie lässt sich nicht alles bieten.  Aber auch die anderen Charaktere wie Cal, seinen Trainer und Maeves Sohn Luke haben mich überzeugt. Für zwischendurch genau das Richtige – Spaß, Ärger, Liebe und weihnachtliche Stimmung.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf weitere Geschichten aus dem Mercy Grace Hospital.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Thalea Storm's Bloggeradventskalender - Tag 7



Herzlich willkommen zum Adventskalender Tag 7 - heute stellt uns Thalea ihre Lieblingsnaschereien vor und ICH habe sie nachgebacken.

Ich weiss eigentlich selbst nicht genau, warum ich die Idee zu dem Türchen hatte - eigentlich backe ich gar nicht so gerne, die Küche wird dann immer so unordentlich😉.
Aber, auf geht's, dieses Rezept habe ich von Thalea bekommen:


Soweit so gut, hört sich lecker an und ist, im Gegensatz zu der Mokkaschokotorte, die auch zur Auswahl stand, auch machbar.

Erstmal habe ich mir alle Zutaten zusammen gesucht:




Mit der Waage bewaffnet und  natürlich mit einer stylischen Schürze habe ich dann auch gleich die ersten Zutaten abgewogen und alles in der Schüssel gesammelt.



Aufmerksamen Beobachtern wird vielleicht auffallen, dass das Ei im ersten Schritt noch gar nicht dazu gehört...
Dazu kann ich sagen: Das stimmt, ist mir auch aufgefallen als das Ei in der Schüssel war und ich auf das Rezept geschaut habe. Scheint aber auch so zu gehen (zum Glück).

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob das mit der Marzipan-Masse wirklich klappt - es dauerte ein bisschen, aber tatsächlich war es nachher komplett ein Teig - ohne Marzipan-Klumpen.

Als dann der Teig fertig war, kam der lustige Teil mit dem Spritzbeutel und ja, das hat mir wirlich Spass gemacht. Was man da alles für Figuren und Buchstaben machen kann😆.



Bei mir hat der Teig übrigens für drei Bleche gereicht, ich hatte das Gefühl, dass die Schüssel nie leer wird.

Dann einfach in den Ofen kurz warten, ganz schnell waren die Kekse fertig - und riechen so gut. Nachdem sie ein bisschen abgekühlt waren, habe ich noch ein bisschen Schokokuvertüre darüber verteilt.




Und ich muss sagen: Die Kekse sind richtig gut geworden. Sie sind zart, mürbe, lecker, einfach perfekt😍. Komischerweise schmeckt man nur einen Hauch Marzipan - da hätte ich mehr erwartet, bin aber ganz glücklich darüber.

Ich bin absolut begeistert - und räume dann jetzt mal die Küche auf. Ob ich die Spritzbeutel jemals wieder sauber kriege?

Danke liebe Thalea für das Rezept - ich kann mir gut vorstellen, die Kekse nochmal zu backen.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Rezension: Drachenblut


Drachenblut 
Alexis Snow
Papierverzierer Verlag 
310 Seiten



Klappentext:
Beim Ausflug mit der Oberstufe in den Kölner Dom passiert Lea das Unglaubliche: Sie bricht ohne Vorwarnung vor der Klasse zusammen. Kurze Zeit später wird sie von Albträumen und absurden Bildern heimgesucht, die sie zunächst für Visionen hält. Zudem wird sie von jemandem verfolgt.
Lea kann sich die Ereignisse zuerst nicht erklären. Erst als ein junger Mann auftaucht, der ihr auf geheimnisvolle Weise verdeutlicht, wer sie eigentlich ist, beginnt sie zu begreifen. Sie trägt ein Erbe in sich, das eng mit dem Element des Feuers verbunden ist. Doch so sehr Gabe und Fluch miteinander verwoben sind, so sehr hängt auch das Schicksal der Welt davon ab. Denn ohne Leas Einwirken wird sich die Welt unweigerlich in die ewige Dunkelheit stürzen …


Meine Meinung:
„Drachenblut“ ist mir bei Facebook begegnet – und mir war sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Alleine der Klappentext hat mich sofort angesprochen und das Cover dazu – perfekt. Es ist eigentlich ganz einfach gehalten, aber mir gefällt es ❣Leider zeigt euch mein alter Kindle es nur in schwarz/weiss, schaut euch am besten noch das Original an, da ist es um Welten schöner (zum Beispiel Amazon - hier findet ihr auch eine Leseprobe).

Jetzt aber zum Buch, zu dem Inhalt an sich werde ich nicht viel mehr sagen, als es der Klappentext verrät – die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. In dieser doch relativ stressigen Adventszeit hat die Autorin mir wundervolle Lesestunden beschert und mich so aus dem Alltag entführt.

Ich liebe das Setting, angefangen am Dom, der unglaublich detailreich und liebevoll beschrieben wird - aber die gesamte Kulisse fand ich sehr gut gewählt und dargestellt.

Die Charaktere sind großartig – Lea, die auf einmal in eine für sie kaum fassbare Situation gerät, Louisa, Leas Freundin, aus deren Sicht wir auch manche Kapitel betrachten können -  aber auch alle anderen. Es geht um Freundschaft und auf wen man sich verlassen kann – dieser Teil, diese unglaubliche Verbundenheit und das gegenseitige Unterstützen fand ich sooo schön. Freunde, auf die man sich verlassen kann, egal was passiert und was andere von einem halten, wer wünscht sich das nicht?

Die geheimnisvolle Welt, die Lea betritt, wird sehr gut mit der realen Welt verbunden – und auf beiden Seiten hat Lea Probleme, die sie zu bewältigen hat. Die Entwicklung, die sie durchläuft, fand ich sehr gut und glaubhaft dargestellt.

Das Buch war flüssig zu lesen und hat einen wirklich guten Spannungsaufbau - langsam, mit Lea zusammen, tauchen wir in die Geschichte ein, die immer mehr Fahrt aufnimmt.
Ab der Hälfte ist es quasi unmöglich, sich dem Buch zu entziehen, man WILL einfach wissen, wie es weitergeht. Das Ende ist absolut rund – ich weiss nicht ob der Ausdruck passt, aber es fügt sich alles so, wie es sein soll. Ich kann es nicht besser ausdrücken – das Buch hat mich, bis auf Kleinigkeiten, wirklich glücklich zurück gelassen.

Die Kleinigkeiten:  einige wenige Dinge waren mir persönlich nicht „intensiv“ genug bzw. für mich nicht abgeschlossen und geklärt. Ich hoffe, dass diese im zweiten Teil aufgegriffen werden. Für mich war der erste Teil sehr gut, der zweite hat dennoch das Potential sich noch mehr zu steigern.
Das Buch an sich hat zum Glück keinen bösen Cliffhanger, dennoch warte ich gespannt auf den zweiten Teil um noch mehr zu erfahren.
Ich bin mir sicher, dass Lea und ihre Freunde noch einiges zu erwarten haben.

Eine tolle Geschichte – allen, die gerne Urban Fantasy lesen oder Drachen mögen (ja, ich habe die Drachen bewusst nicht erwähnt, aber sie kommen, wie man es vom Namen her erwarten kann, vor) kann ich dieses Buch definitiv empfehlen.

Freitag, 1. Dezember 2017

Rezension: 3 Lilien - Das zweite Buch des Blutadels


3 Lilien - Das zweite Buch des Blutadels 
Rose Snow 
424 Seiten 


Achtung - es handelt ich bei diesem Buch um den zweiten Teil einer Trilogie.  Wer den ersten Teil noch nicht kennt, könnte gespoilert werden.

Klappentext:
Widerwillig beugt sich Lorelai dem Erlass des Hohen Herrscherhauses und zieht zu den von Rabenaus. Dort trifft sie nicht nur auf ihre unfreundlichen Brüder, sondern wird auch noch zum Privatunterricht verdonnert, um die Gepflogenheiten der Dunklen besser kennenzulernen – denn gerade als fruchtbare Drittgeborene ist ihr die Aufmerksamkeit des Blutadels sicher. Als der dunkle Fürstensohn Interesse an ihr bekundet, muss Lorelai fürchten, in eine Zwangsehe geschickt zu werden und das, obwohl ihr Herz noch immer für Vitus schlägt, dessen Anziehungskraft ungebrochen scheint …

Meine Meinung:
Was habe ich mich auf das Buch gefreut – und jetzt 360 Seiten später, ist die Geschichte schon wieder vorbei. Viel zu schnell, die Welt des Blutadels hat mich einfach gepackt.
Und was soll ich sagen? Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Es war wirklich interessant Lorelais Umzug zu den von Rabenaus zu begleiten, ihre Gefühle und die Art, wie sie damit umgegangen ist.
Das ganze Buch hat mich glänzend unterhalten, besonders gut haben mir die neuen Charaktere Harriet (man muss sie von Anfang an einfach mögen) und Patric gefallen - die Wortgefechte der Geschwister – herrlich. Wobei ich sagen muss, dass ich die Charaktere insgesamt gut ausgearbeitet finde und mich haben so manche überrascht  (sowohl positiv als auch negativ)  - und bei wenigen weiss ich noch nicht so recht, was ich von Ihnen halten soll.
Ich mochte die veränderte Stimmung, die sich durch Lorelais neuen Stand ergeben hat – die verschiedenen Veranstaltungen, wie Lorelai aufgenommen wird – aber auch die Verhandlungen des Fürstenhauses oder die „Argumente“ des Fürstensohns selbst.

Ansonsten werde ich hier nicht mehr verraten. Die Geschichte ist absolut geschickt und packend aufgebaut. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht – während des Lesens hatte ich schon ein paar Szenarien im Kopf – wobei ich mittlerweile selbst nicht mehr dran glaube. Wobei…😉

Auch beim zweiten Teil eine absolute Leseempfehlung, ich bin total begeistert ❣


Aber hey - das Ende kann doch nicht euer Ernst sein, oder???😲

Donnerstag, 30. November 2017

Rezension: Requia - Heimkehr


Requia - Heimkehr 
Olivia Mae
424 Seiten

Klappentext:
Wenn dir die Wahl gelassen wird zwischen Sterblichkeit und Unsterblichkeit – wie würdest du entscheiden?

Wärest du bereit, alles, was du kennst und was dich ausmacht gegen das Unbekannte zu tauschen? Dich neu zu erschaffen – wie ein Phönix aus der Asche zu steigen?
Wärest du bereit für die Rolle einer Prinzessin? Eines Fahirs? Einer Verstoßenen oder eines Jägers? Und wichtiger als all dies – wärest du bereit, diese Rolle jederzeit zu verändern? Vom Jäger zum Gejagten, von der Prinzessin zur Verstoßenen? Vom Fahir zum einfachen Feuermagier?

Wähle weise, denn du wirst keine zweite Chance bekommen.


Meine Meinung:
Requia ist ein Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte – und auch Ruhe, denn so wirklich nebenbei lässt es sich (zumindest am Anfang) nicht lesen.
Vielleicht lag es auch an mir, aber anfangs hatte ich das Gefühl, überfordert mit den verschiedenen Charakteren/Namen, Welten und Völkern zu sein, zumal die Sichtweisen von Kapitel zu Kapitel wechselten. Ich war immer froh, wenn die Geschichte zur Erde wechselte, denn hier fühlte ich mich zu Hause und ich fand den Mix Erde/andere Welten auch insgesamt gut gelungen und teilweise amüsant.

Dann aber hatte ich ziemlich bald das Aha-Erlebnis und konnte endlich ganz in die Geschichte eintauchen. Was für tolle Charaktere, besonders die weiblichen, die ich alle auf ihre Art sehr gerne mochte. Die Autorin hat tolle Frauen erschaffen – keine Superheldinnen, die völlig übertrieben sind und über alles erhaben – sie alle haben ihr Päckchen zu tragen und was manche erleiden müssen ist, ist teilweise schon… brutal.
Ich habe mich bei jedem Kapitel sowohl gut unterhalten gefühlt aber zeitgleich schon fast auf das neue gefreut – hört sich komisch an, aber ich wollte mittlerweile bei allen Charakteren wissen, wie es weiter geht.

Ab einem gewissen Zeitpunkt merkt man dann, dass die Geschichten und Personen sich miteinander verbinden. Requia  - Heimkehr ist erst der Anfang der Geschichte, das merkt man. Aber es verspricht, eine grandiose Geschichte zu werden.

So schwer es mir am Anfang fiel, so begeistert war ich am Ende. Und ich kann mich noch auf etliche andere Bände freuen – ich bin SEHR gespannt, wie es weiter geht.

Sonntag, 26. November 2017

Rezension: Princess Reality - Gespieltes Leben

Princess Reality 
Noëmi Caruso 
228 Seiten



Klappentext:
Princess Reality ist der Beginn einer Trilogie, die sich ein wenig in die Romantasy-Schublade stecken lässt, aber auch dystopische und sehr realitätsnahe Elemente enthält. Die Geschichte eines Landes mit Monarchie und teilweise mittelalterlichen Strukturen, trifft auf Handys und Reality-TV. Während die Weltgeschehnisse ähnlich einem Abgrund zudriften, wie dies unsere eigene Welt tut, kann eine junge Frau ihrem Volk helfen und zeigen, dass die Monarchie nicht alt und verstaubt ist, sondern ernsthaft auf der Suche nach Lösungen ist. Ausgerechnet eine Reality Show über Prinzessin Siara soll die Rettung sein? Das glaubt sie zwar nicht ganz, aber für sie beginnt das Abenteuer ihres Lebens.

Meine Meinung:
Die „Selection“ und „Royal“-Bücher haben mich im letzten Jahr gut unterhalten – als ich jetzt bei Facebook auf „Reality Princess“ aufmerksam geworden bin, ist es ziemlich schnell auf meinem kindle gelandet – auch weil der Klappentext mich sehr neugierig gemacht hat.
Als erstes vorab: Das Buch konnte mich nicht ganz so begeistern wie die anderen von mir genannten Reihen, ABER es hat auch einige absolute positive Aspekte. Das Buch ist,soweit ich weiß, das Debüt der Autorin, deshalb sehe ich manches nicht zu kritisch.
Es hatte für mich definitiv seine Stärken und Schwächen:

Was mir nicht so gut gefallen hat:
Manche Dinge blieben mir zu sehr im Hintergrund: das Kamerateam war zwar die ganze Zeit dabei, wurde aber irgendwie kaum erwähnt – vielleicht, weil Siara sie selbst nicht mehr so richtig wahrgenommen hat? Das kam mir persönlich zu kurz – ebenso wie die Einbindung der sozialen Medien, die immer nur beiläufig dargestellt werden.
Die potentiellen Heiratskandidaten  (anders, als z.B. bei Selection ist es nicht Zweck der Sendung, einen Ehemann für Siara zu finden, wird aber als Nebeneffekt gern gesehen) kamen mir auch etwas zu kurz. Bereits am Anfang des Buches gibt es einen Ball, zu dem auch mögliche Ehemänner geladen werden. Diese bleiben aber für mich in der Beschreibung zu blass und tauchen für mich immer zu überraschend wieder kurz auf. Anscheinend sind sie seit dem grossen Fest einfach geblieben – aber so richtig eingebunden sind sie nicht in die Geschichte.
Mir fehlte etwas der Hintergrund: wie kam es zu diesen Welten, wie sind sie entstanden, was ist mit unserer Welt passiert? Es werden uns häppchenweise Dinge aus unserer Zeit (Musik, Sänger) zugeworfen, was ich richtig gut fand, aber ich kann mir weder richtig vorstellen, in welcher Zeit das Buch spielt, noch richtig Luandia genau liegen soll.

Was mir gut gefallen hat:
Die Grundidee des Buches fand ich richtig gut, zumal die Autorin auch Aspekte einbaut, die uns aktuell beschäftigen: Flüchtlingskrise, Probleme im eigenen Land, Ablenkung des Volkes und Reality-TV.
Siara kam für mich absolut authentisch und nachvollziehbar rüber, direkt von Anfang an. Sie ist nicht glücklich über die Entscheidung ihrer Eltern, fügt sich aber zum Wohlergehen des Volkes und sieht auch bald die Notwendigkeit und die positiven Aspekte. Ich fand es interessant zu lesen, wie ihre Sicht als Prinzessin ist und mit ihr zusammen ihrem Volk zu begegnen. Auch die Zweifel, die sie bezüglich der Show zeigt und wie sie ihre Social-Media-Kanäle nutzt, um zu sehen was das Volk denkt, fand ich als Idee wirklich gut (wenn auch noch ausbaufähiger). Ebenso die Paparazzi-artigen Szenen fand ich spannend dargestellt und zeigte mir, dass die Autorin sich intensiv mit der Geschichte und möglichen Szenarien auseinander gesetzt hat.
Das Buch lässt sich flüssig lesen und hat mich gut unterhalten – auch wenn meine Kritikpunkte sich vielleicht nicht danach anhören.

Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil – zumal ich hoffe, dass sich einige meiner Kritikpunkte dann erledigen und es tiefer unter die Oberfläche geht, was manche Charaktere angeht.

Donnerstag, 23. November 2017

Rezension: 3 Lilien - Das erste Buch des Blutadels


3 Lilien - Das erste Buch des Blutadels 
Rose Snow 
264 Seiten


Klappentext:
Seit Monaten wartet die 17-jährige Lorelai darauf, dass die alte Gabe des Blutadels bei ihr erwacht – wobei sie nicht mal ihrer besten Freundin von ihrer magischen Abstammung erzählen darf. Denn die Gesetze des Blutadels sehen vor, das geheime Wissen unter keinen Umständen mit Außenstehenden zu teilen. Doch das erweist sich als äußerst schwierig, als Lorelai den verwegenen Vitus kennenlernt. Zwischen ihnen knistert es gewaltig - und während Lorelai noch mit ihren Gefühlen kämpft, haben die Probleme gerade erst angefangen ...

Meine Meinung:
Erst einmal: WOW! Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Mit ihrem Schreibstil hat mich das Autorenduo schon bei anderen Büchern begeistert, aber diese Geschichte schlägt die bisherigen noch einmal.
Anfangs erinnerte mich das Buch mit den Auszügen aus den geheimen Schriften und den Paragraphen der Roten Garde an die Edelstein-Trilogie – da ich diese Reihe unglaublich mag, war meine Neugierde schnell geweckt. Ich war schon bald fasziniert von der Welt des Blutadels - den Hellen und den Dunklen.
Lorelai, ihre Familie und ihre Freunde waren mir absolut sympathisch. Als dann der geheimnisvolle angekündigte Vitus ins Spiel kam, war ich positiv überrascht. Endlich mal kein „ Du musst dich von mir fernhalten, ich bin gefährlich“-Bad Boy.DAS macht das ganze aber auch nicht einfacher😉.

Eine sehr erfrischende, fesselnde Geschichte. Ich bin so gespannt, wie es weiter geht und bin froh, dass die Folgebände noch vor Weihnachten erscheinen.
Eine absolute Leseempfehlung ❣

Mittwoch, 22. November 2017

Rezension: Rock my Body


Rock my Body
Jamie Shaw 
Blanvalet Verlag 
384 Seiten 

Klappentext:
Er ist ein Rockstar und erobert alle Herzen – doch an ihr könnte er sich die Finger verbrennen …

Als Dee Dawson das erste Mal auf den sexy Gitarristen Joel der Band The Last Ones To Know trifft, weiß sie eines ganz genau: Auch ihn wird sie in kürzester Zeit um den Finger gewickelt haben! Schließlich konnte ihr noch nie ein Mann lange widerstehen. Aber in Joel hat sie ihr Gegenstück gefunden, denn auch er hat den Ruf, nichts anbrennen zu lassen. Zwischen ihnen sprühen sofort die Funken – in jeder Hinsicht, denn beide haben ihren ganz eigenen Kopf und klare Ansichten, was sie von festen Beziehungen halten. Und doch muss sich Dee bald eingestehen, dass sie mehr sein will, als nur Joels Affäre …

Meine Meinung:
Den ersten Teil der Reihe habe ich ja schon vor geraumer Zeit gelesen – da Teil 2 sich aber auf andere Charaktere konzentriert, war es kein Problem, wieder anzuknüpfen.
Dieser Band dreht sich um Dee, Rowans Freundin, die wir schon aus dem ersten Teil kennen und Joel, den Gitarristen der Band.
Bereits am Anfang des Buches stecken die beiden mitten in einer Sex-Beziehung, es geht von Beginn an richtig zur Sache und das bleibt auch erstmal so: Sex, Drama, Streit, keine feste Beziehung… Nach ein paar Kapiteln war ich mir echt nicht sicher, ob dieser Teil was für mich ist ABER es wird noch richtig gut.
Durch den Einblick, den man als Leser in Dees Gedanken hat, wird bald klar, dass sie nicht so oberflächlich, unnahbar und taff ist, wie man von außen vermuten könnte.
Hat man erstmal die ersten Kapitel gelesen, ändert sich die Richtung der Geschichte bald – es wird deutlich emotionaler und wir lernen eine ganz neue Dee kennen, die mit sich zu kämpfen hat. Die Leichtigkeit, die sie vorher inne hatte, verfliegt und sie hat einen Kampf mit sich auszutragen. Das ganze ist absolut glaubhaft und in vielen Momenten tat sie mir einfach nur Leid.

Dass die Charaktere des ersten Bandes einen Teil der Geschichte einnehmen hat mich begeistert – ich liebe die Jungs der Band mit ihren Eigenheiten, Rowan und insbesondere Leti. Auch der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen: locker, witzig und einfach schnell wegzulesen.

Ich bin nach viele vor begeistert vom der Reihe und werde auch die nachfolgenden Bände mit Sicherheit lesen.

Rezension: Küsse unter dem Mistelzweig


Küsse unter dem Mistelzweig 
Mila Summers
222 Seiten



Klappentext:
Eine magische Reise in die verschneiten Highlands. Nach fünf Jahren Beziehung wird Emily wenige Tage vor Weihnachten gegen ein brasilianisches Unterwäschemodel eingetauscht. Kurzerhand entflieht sie dem hektischen Trubel Londons in die Einsamkeit der schottischen Highlands, um sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Doch in dem Cottage, in das sie sich zurückzieht, wartet ein geheimnisvolles Tagebuch auf sie. Was hat diese Geschichte mit dem eigensinnigen Gutsbesitzer Ben zu tun, dessen Anziehungskraft Emilys Herz mehr als einmal höherschlagen lässt? Emily wollte doch in Mìorbhail, dem Ort der Wunder, einfach nur zur Ruhe kommen. Als dann auch noch ihr Ex Tom eines Tages bei ihr vor der Tür steht, ist das Chaos perfekt.

Meine Meinung:
Ich kann mich nicht so recht entscheiden, wie ich dieses Buch bewerten soll. Ich kam in die Geschichte gut herein, der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich gut und schnell lesen. Die Grundidee gefiel mir gut und insbesondere der Griesgram (Vater Ebenezer, die Anlehnung an die Weihnachtsgeschichte gefiel mir) ist war nett ausgearbeitet.

ABER, und jetzt kommen meine persönlichen Kritikpunkte:
• Ich hätte mir das Setting weihnachtlicher gewünscht.
• Emilys Anziehung zu Ben war mir zu schnell und nicht wirklich erklärbar (ja, ich weiss es soll Liebe auf den ersten Blick geben, aber dafür mochten sie sich zu wenig)
• ich bin kein Fan von übersinnlichen Dingen, in Fantasy-Büchern ja, aber nicht in Liebesgeschichten

Wie gesagt, das sind meine persönlichen Kritikpunkte, wenn man sich die Bewertungen ansieht, sieht die Meinung der Leser ganz anders, viel positiver aus.
Aber Geschmäcker sind zum Glück unterschiedlich – und mir muss ja nicht jedes Buch hundertprozentig gefallen.

Es hat mich relativ gut unterhalten und war kein Fehlgriff – bildet euch am besten selbst eure Meinung dazu.

Rezension: Verliebt in Mr. Daniels


Verliebt in Mr. Daniels 
Brittainy C.  Cherry 
LYX Verlag
384 Seiten 

Klappentext:
Unsere Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte. Ich hatte nicht vor, mich in ihn zu verlieben, als ich nach Wisconsin kam. Ich hatte weder geplant, in Joes Bar zu stolpern, noch mich Hals über Kopf in Daniels Musik zu verlieren. Ich hatte ja keine Ahnung, dass allein seine Stimme all meine Sorgen wenigstens für einen kurzen Moment vertreiben könnte. Ich wusste nicht, dass sich so das Glück anfühlt. Unsere Liebe war mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Sie war wie wir. Und allein deshalb werde ich es niemals bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe!

Meine Meinung:
Mich haben ja schon die vier Bücher der Serie „Romance Elements“ absolut begeistert – umso gespannter war ich auf dieses Buch. Anfangs erinnerte es mich an Colleen Hoovers „Weil ich Layken liebe“, auch dieses Buch hier bietet uns eine klassische Lehrer-Schülerin-Beziehung, auch die Art des ersten Treffens in der Schule ist nicht unähnlich. Dennoch entwickelt sich die Geschichte (zum Glück) anders und hat, insbesondere mit den Briefen oder auch den Werken Shakespeares, den Liedern der Band, seinen ganz individuellen Charme und Stil, der mich absolut begeistern konnte
Brittainy C. Cherry schreibt so gut – mein einziger kleiner Kritikpunkt wäre, dass es in diesem Buch zu viele Verluste zu bewältigen gibt. Musste das sein? Wahrscheinlich ja – dennoch hätte ich mir manches anders gewünscht. Aber das Leben ist leider nicht immer so, wie man es sich wünscht und so so ist es auch dieses Buch. Nachdem ich am Ende einen (klitzekleinen) emotionalen Zusammenbruch hatte, habe ich das Buch glücklich zur Seite gelegt.
Auch wenn diese Geschichte nicht neu ist und an andere erinnert – die Art, WIE die Autorin sie schreibt, macht sie zu etwas besonderem und konnte mich begeistern

Dienstag, 21. November 2017

Rezension: Sex and the Dorf



Sex and the Dorf
Julia Kaufhof
Goldmann Verlag
411 Seiten 



Klappentext:
„Sex mit dir ist langweilig“, sagt Simon. Nach acht Jahren. Und geht. Da hält Caro es einfach nicht mehr aus in Hamburg. Weil sie schon immer raus aufs Land wollte, heuert sie kurzerhand bei einer Dorfzeitung an – wo sich ihre Bullerbü-Fantasien schnell an der güllegeschwängerten Luft zersetzen. Außerdem kennt sie kein Schwein. Das ändert sich, als sie Saranya, Karrierefrau in Stilettos, und Landei Nelly trifft. Sie alle sind über 30 und Single: eine Dorf-Rarität. Kein Wunder also, dass es nicht nur bei Gesprächen über Männer, Sex und Liebe bleibt – um Caros Selbstbewusstsein wiederzubeleben, braucht es Taten! Als dann auch noch ein gewisser Herr Groß auf den Plan tritt und die Freundinnen um ihr Dorf kämpfen müssen, haben sie eine ebenso pikante wie brillante Idee ...

Meine Meinung:
Caro wird von ihrem Freund überrascht  - aber statt Heiratsantrag steht eine Trennung ins Haus. In Hamburg will sie nicht bleiben weil sie sich ständig an ihn erinnert fühlt – und so startet sie das Projekt „Glücklich sein“. Das allerdings Hals über Kopf und was sie in ihrem neuen Wohnort und in ihrem neuen Job erwartet, damit hat sie so auch nicht unbedingt gerechnet.
Wie man schon beim Buchtitel erwarten kann, handelt es sich bei dem Buch um leichte Unterhaltung mit Spaß.  Das Dorfleben wird natürlich ziemlich übertrieben, mit einem Zwinkern und vielen Klischees dargestellt,  aber es ist nicht komplett abwegig – und wer mal auf einem solchen Dorf gelebt hat, wird sicherlich die ein oder andere Situation wieder erkennen.
Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet – mit  einigen charmanten Macken. Gut gefallen hat mir z.B. der „Papst-Fanclub“, der hofft, mit dem Zuzug einer neuen Dorfbewohnerin ein neues Mitglied zu bekommen oder Wilma, eine 90-jährige Dorfbewohnerin, die sehr aufgeklärt ist und die es zu ihrer Mission gemacht hat, die unverheirateten Ü-30-Frauen des Dorfes, von denen es nicht viele gibt, unter ihre Fittiche zu nehmen. So unterschiedlich diese Truppe auch ist, so nett ist es zu beobachten, wie sie tatsächlich ihre Freundschaft entwickeln und in „Büttelsbüttel“ ankommen.
Obwohl das Buch flüssig zu lesen ist und es sich nach Klamauk anhört: es bietet doch auch Platz für ernstere Themen: die Art, wie Caro von ihrem Freund verlassen wurde und wie sie mit nun mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat, Burn-Out, Einsamkeit im Alter- all das wird aufgegriffen und bietet Platz für Gedanken.

Das Buch war eine unterhaltsame leichte Lektüre, die mir Spaß gemacht hat – wer was nettes für zwischendurch sucht und ein bisschen Landgut schnuppern möchte, macht mit diesem Buch nichts falsch.

Mittwoch, 15. November 2017

Rezension: Famous


Famous - Herz über Kopf
Phoebe Ann Miller
510 Seiten
Amrun Verlag


Klappentext:
Sara hat einen Job, Familie und Freunde und ist tief in ihrer Heimat Bamberg verwurzelt. Als rationaler Mensch folgt sie stets ihrem Kopf, bis sie Cooper trifft, der ihren Verstand lahmlegt. Doch nicht nur die Entfernung erschwert eine Beziehung zu dem berühmten Schauspieler, auch die oberflächliche Glitzerwelt Hollywoods und aufdringliche Paparazzi stellen ihre Liebe auf eine harte Probe. Wird Sara für Cooper ihr Leben ändern oder zerbricht sie im Scheinwerferlicht?

Meine Meinung:
Bücher über Rockstars habe ich schon viele gelesen - mit Schauspielern noch nie. Und Cooper ist nicht nur ein aufstrebender Stern am Film-Himmel - er ist ein waschechter Star, der ganz oben in Hollywood mitspielt.
Ein Hauch von Notting Hill, gemischt mit einem Bradley Cooper als Protagonisten. Ich weiss nicht, ob es am Namen lag, aber ich hatte beim Lesen sein Gesicht vor Augen - und allein das war es wert💜😉.

Der Schreibstil ist angenehm, amüsant und das Buch lässt sich flüssig weglesen (als ich bei Amazon nach der Seitenzahl für diese Rezension geschaut habe, konnte ich es kaum glauben: 512 Seiten? Das merkt man nicht!).
Ich fand die Geschichte wirklich erfrischend - insbesondere die Charaktere, die ich sehr sympathisch fand. Man konnte sich in alle rein versetzen - ob es die Protagonisten sind oder auch die Nebencharaktere, die mich ebenfalls sehr unterhalten haben. Wem erzählt man von seinem neuen Freund, dem bekannten Schauspieler? Die Reaktionen darauf waren auch SEHR unterschiedlich - alle interessant zu beobachten.

Besonders gut beschrieben fand ich die Schattenseiten des Star-Lebens. Was passiert, wenn ein heißer Hollywoodstar eine neue Freundin hat? Natürlich wollen alle wissen, wer sie ist. Jeder, der schon mal inTouch oder andere Klatschzeitungen (ja, ich lese sie auch gerne 😇) gelesen hat, weiss, was da ab geht.

Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, wobei (alles Geschmackssache) mir das ganze manchmal ZU romantisch war, insbesondere die Liebeserklärungen hatten für mich einen Hauch von Kitsch. Das mag aber daran liegen, dass ich nicht der romantischste Typ bin💑.


Dienstag, 14. November 2017

Rezension: Stay Tuned-Reihe 1+2

Keep on dreaming 
Kira Minttu
Ink Rebells
277 Seiten


Klappentext:
Woher soll ich wissen, was ich will, wenn der eine nicht mit mir redet und der andere gar nicht da ist?

Eigentlich wollte Katinka mit Keep on Dreaming nur ein Interview für ihren Musikblog machen. Aber dann bringt dieser verfluchte Kuss, der keiner war, alles durcheinander. Und James McMillan, der sexy Frontmann der Band, kann ziemlich überzeugend sein.
Wenn Katinka nur ebensogut wüsste, was sie will …

Meine Meinung:
Das Buch ist als Jugendbuch ab 14 Jahre eingestuft und ist auch wunderbar für diese Alter (und älter😉) lesbar. Es gibt keine Sexszenen in dem Buch – was ich eigentlich ganz erfrischend finde, denn es kommt auch wunderbar ohne aus!
Kira Minttu begeisterte mich schon auf Facebook mit ihren Posts – lustig, locker, ausgefallen und ein bisschen frech. Zum Glück setzt sich das auch in den Büchern fort. Sie schreibt so lebendig, man hat das Gefühl, dabei zu sein.
 Die 16-jährige Katinka betreibt zusammen mit ihren Freunden einen Online-Blog über Musik: Listen up! Sie liebt dies, hadert aber dennoch manchmal mit den Schattenseiten.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Katinka und ihre Freunde kennenzulernen und zu begleiten.
Ich konnte Katinka eigentlich durchgehend gut verstehen – aber natürlich auch ihre Mutter, da ich auch diese Sicht absolut nachvollziehen kann (hey, ich weiss nicht ob ich so reagieren würde😉 ).

Das Buch erzählt eine tolle Geschichte über die erste Liebe, Schmetterlinge im Bauch, das fangirlen bei Boy Bands und Rockstars (An meine liebe Schwester: Solltest du dies lesen – Sei BITTE ruhig🙊), Freundschaften, Stress mit Eltern und so vieles mehr.

Da mir das Buch so gut gefallen hat, habe ich mir dann auch gleich den Nachfolger besorgt:



Me, without words
Kira Minttu
Ink Rebells
320 Seiten

Klappentext:
Es ist dieses Gefühl, verlorenzugehen. Es ist das Schweigen, das über allem liegt, es sind die unausgesprochenen Worte, die im Raum hängen und die Juli am liebsten herunterschlagen und ihren Eltern in die versteinerten Gesichter werfen würde. Es sind die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen zu erkennen glaubt, die ihr Freund Levin angezündet hat, und es ist die Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die an den Rändern auszufransen scheint. Es sind all diese Gründe, aus denen Juli mit dem Gedanken spielt, sich auf jemanden einzulassen, dessen Absichten sie nicht zu durchschauen vermag …

Meine Meinung:
Schon nach den ersten Seiten merkt man, dass dieser Teil anders ist. Nicht ganz so fröhlich – das aber nicht im negativen.  Das Buch ist tiefsinnig und geht echt unter die Haut.
In diesem Band lernen wir Julika, die Freundin von Katinka besser kennen. Schien sie im ersten Teil noch ziemlich perfekt, lernen wir hier ganz andere Seiten von ihr kennen. Auch die anderen Charaktere aus dem ersten Teil, Katinka, Levin  (Julis Freund und Jako) treffen wir wieder, aber es geht absolut nicht in die Rockstar-Richtung, wie der erste Teil. 
Juli hat ganz schön zu kämpfen – aber keiner sieht es. Ich finde das Buch absolut gelungen, gefühlvoll aber wieder gemischt mit Kira Minttu’s fluffigem Schreibstil. 

Das Gefühlsleben einer 16-Jährigen, das aus den Fugen gerät – ein tolles Buch, in dem ich Juli einfach nur drücken wollte. 
Das Buch ist leicht zu lesen – vermittelt aber ganz schön viel, auch als „Nicht-Zielgruppen-Leserin“ hat mir das Buch gut gefallen!

Danke liebe Kira für diese wundervollen Bücher - sie sind wirklich erfrischend geschrieben, haben mich um einige Jahre zurück versetzt

Rezension: 17 - Die Bücher der Erinnerung 2+3

17 - amüsantBücher der Erinnerung
Rose Snow


Meine Meinung:
Zu diesen Büchern werde ich diese Mal KEINEN Klappentext posten - zum einen, weil ich hier einfach meine Meinung zu beiden Teilen schreibe und zum anderen - wer den ersten Teil noch nicht kennt, könnte gespoilert werden...

Wer meinen Einstieg in die Reihe verpasst hat: hier ist meine Meinung zum ersten Teil.

Jetzt aber zur Fortsetzung: Ich kann euch nur sagen - auch diese haben mich nicht enttäuscht. Die Bücher sind so leicht und flüssig zu lesen, die Seiten fliegen nur so vorbei. Innerhalb kürzester Zeit habe ich die Reihe beendet. Es ist wirklich packend - bis zum Ende, aber auch zwischendurch immer mal wieder amüsant.
Die Charaktere haben mir alle gut gefallen -zumal sie gut und abwechslungsreich beschrieben waren: Eine nervige Nachbarin, die am Zaun steht, die Patchwork-Familie und das Miteinander, die Freunde  und auch die Lehrer an der Schule...  Bei manchen war ich mir nicht immer ganz sicher, ob man ihnen vertrauen kann. Aber genau das machte auch seinen Reiz aus.


Viel mehr möchte ich jetzt auch nicht mehr über die Bücher schreiben - lest sie am besten selbst!

Ich habe bereits entdeckt, dass es noch mehrere Bücherreihen des Autorenduos gibt - und ich freue mich auf weiteren, angenehmen Lesespass!




Montag, 13. November 2017

Rezension: Im Bann des Gedankenlesers

Im Bann des Gedankenlesers
Andrea Ego
412 Seiten


Klappentext:
Die angehende Druidin Sono flüchtet auf Geheiss ihres Lehrers mit einem verfeindeten Erdendruiden, um ihn vor geheimnisvollen Angreifern zu schützen. Doch plötzlich gerät sie selbst ins Visier eines machthungrigen Gedankenlesers, der sie manipulieren und ihre Kräfte für seine Rachepläne nutzen will. Gemeinsam mit dem Druiden macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater, der vermutlich über dieselben Fähigkeiten verfügt wie sie. Doch der Weg führt mitten in die Stadt des Gedankenlesers ...

Wird Sono es rechtzeitig schaffen, ihre Kräfte zu beherrschen? Und was wird aus ihr und dem Erdendruiden, der sie noch stärker in seinen Bann zu ziehen droht als der Gedankenleser?


Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich bei Facebook aufmerksam geworden. Der Klappentext klang wie für mich gemacht und die Textschnipsel, die immer mal wieder zu lesen waren, haben mich zusätzlich neugierig gemacht.

Für alle, die ein schnelles Fazit mögen:
Es hat sich absolut gelohnt.

Für alle, die es etwas detaillierter wissen möchten😉:
Das Buch hat mich relativ schnell gepackt und war bis zum Ende wirklich gut: Sono, eine angehende Druidin des Wasserclans, ist etwas ganz besonderes - wir begleiten sie auf ihrem Weg und erfahren erst mit ihr mehr über ihre Herkunft und ihre Kräfte. Sono habe ich von Anfang an gemocht -  sie ist ein toller Charakter. Bereits am Anfang merkt man, dass sie zwar ihren Freund Gael in der Dorfgemeinschaft hat, aber ansonsten mehr akzeptiert als wirklich gemocht wird. Sie ist eine Aussenseiterin, die versucht, sich einzufügen. Während der ganzen Geschichte konnte ich ihre Beweggründe nachvollziehen - und wollte die anderen Charaktere, sowohl Ciarann als auch Gael manchmal schütteln, weil ich sie ungerecht fand. Naja, eigentlich waren sie nicht ungerecht - aber Sono ist einfach ein liebenswerter Charakter, der nicht egoistisch gehandelt hat, insofern konnte ich sie jederzeit verstehen.
Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut gezeichnet - Ciaranns Beweggründe werden allerdings erst im Laufe der Geschichte verständlich.

Von Anfang an merkt man, dass mehr hinter Sono und vielen anderen Personen steckt und es ist einfach spannend, Stück für Stück mehr zu erfahren. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist gut aufgebaut,  - es fiel mir absolut nicht schwer, in diese abzutauchen, ich habe es sogar sehr genossen.
Andrea Ego hat es geschafft, einen konstanten Spannungsbogen in der Geschichte zu erhalten - nicht nur, weil man erfahren will, was hinter Sono steckt, es gibt so viele Dinge, die man einfach herausfinden möchte und die den Leser dann doch teilweise erstaunen.
Dass der Weg/die Reise auch viele Abenteuer und Gefahren birgt, hat mich natürlich noch mehr mitfiebern lassen.

Als ich für mich dachte, die Geschichte wäre kurz vor dem Abschluss, war ich sehr erstaunt, dass mein kindle mir noch ungefähr weitere 20 % Lesezeit anzeigte - und dann kam nochmal das große Finale. Das Ende war wirklich gut durchdacht und hat mich dann auch zufrieden zurück gelassen.
Das Buch ist in sich abgeschlossen - endlich mal ein Ende ohne bösen Cliffhanger.

Im Bann des Gedankenlesers kann ich allen fantasybegeisteren Lesern nur ans Herz legen - die Geschichte hat mich durchgehend gefesselt, .

Ein toller Debütroman einer Autorin, die ich definitiv weiter beobachten werde. ich bin froh, dass ich per Facebook über sie gestolpert bin.





Dienstag, 7. November 2017

Blogtour "Der Hauch des Lebens" Tag 7



Guten Morgen und Herzlich willkommen am siebten Tag der Blogtour zum Buch "Der Hauch des Lebens" von Thalea Storm.
In den letzten Tagen durften wir schon viele tolle Beiträge zum Buch lesen. (Mädels: Ich fühle mich immer etwas unter Druck gesetzt, ihr seid einfach alle sooo toll!)

Heute habe ich einen Brief für euch - einen Brief von Hannah an Josh.
Wer den ersten Teil noch nicht kennt, sollte ihn vielleicht lieber nicht lesen (er enthält doch einige wichtige Hinweise, die man lieber selbst lesen sollte, somit: SPOILERGEFAHR).

Ich habe relativ lange überlegt, WIE ich diesen Brief schreiben soll. Viele empfehlen einen solchen Brief als Trauerbewältigung. So können alle Gedanken und Gefühle ausgedrückt werden, die man dem Verstorbenen noch sagen möchte.

Während ich im Internet recherchiert habe, habe ich verschiedene Seiten gefunden, auf denen solche Briefe veröffentlicht wurden. Es ist teilweise absolut herzzerreißend und ich saß heulend auf der Couch. Die Schicksale, die hinter den Zeilen standen, haben mich doch länger beschäftigt, als ich es selbst gedacht hätte. Die Aufgabe, einen Brief zu schreiben schien mir so einfach - war aber eine unglaubliche emotionale Herausforderung.

So ganz herzzerstörend ist mein Brief nicht, zumal ich in der Länge begrenzt war. Aber für alle, die den ersten Teil schon kennen ist es ein guter Einstieg in die neue Geschichte: Seelenmeer 2: Der Hauch des Lebens.

(Falls unscharf - bitte das Bild direkt anklicken)

Morgen geht es weiter bei Manus Bücherregal.

Ich danke allen, die unsere Blogtour begleiten und auch Thalea für dies wunderbaren Bücher. Thalea - wenn du das liest: Ab, zurück mit Dir an den Schreibtisch, wir warten auf Teil 3!

Mittwoch, 1. November 2017

Blogtour "Der Hauch des Lebens" Tag 1



Guten Morgen - heute geht es los mit der Blogtour zu dem zweiten Teil der Seelenmeer-Trilogie: Der Hauch des Lebens. Schön, dass ihr hier seid. Uns erwartet eine tolle Woche mit vielen spannenden Beiträgen - ich bin selbst schon ganz gespannt, was die Mädels alle vorbereitet haben.


Bevor es richtig los geht, möchte ich noch einen kurzen Rückblick auf Band 1 werfen:

"Seelenmeer: Das Funkeln der Nacht" war ein unglaublicher Einstieg in die Trilogie. Nicht umsonst gehört das Buch zu den 40 (von über 1000!) besten Einsendungen des Kindle Story Teller Awards 2017.

Auch zu diesem Buch gab es eine Blogtour - wer nochmal nachlesen möchte, was dort alles rund um den ersten Teil präsentiert wurde - hier könnt ihr das machen.

Für alle, die den ersten Teil tatsächlich noch nicht kennen sollten (wirklich, holt das ganz schnell nach, ihr werdet es nicht bereuen😉):
Hier könnt ihr euch überzeugen lassen, Klappentext, Trailer, alles was man braucht, um das Buch kennenzulernen und sich überzeugen zu lassen.
Aber wem das noch immer nicht reicht: bei Kikis BücherkisteKerstins BücherstubeDas Buch zum Film und Naraliyas Journey to Fairytales findet ihr noch einige Rezensionen.

Bevor es mit dem zweiten Teil los geht, möchte ich euch nochmal kurz die Autorin vorstellen. Kaum zu glauben, dass sie neben ihren süßen Vierbeinern noch Zeit zum schreiben findet: Thalea Storm. Ich, als OstseeBuecherjunkie, bin natürlich stolz, dass Thalea sich hier bei uns am Meer entschieden hat, Bücher zu schreiben und dafür sind wir Ihr alle dankbar.



Böse Zungen würden jetzt vielleicht sagen, dass sie es mag ihre Leser zu quälen - aber wenn wir ehrlich sind: wir LIEBEN es. Thaleas Bücher sind unglaublich, zerstören den Leser emotional und lassen ihn erschüttert zurück. Auf der anderen Seite steckt soviel Hoffnung und Wahrheit darin, dass man sie aufsaugen möchte, sich Textstellen markiert und über das Leben reflektiert.

So kommen wir zu dem wichtigsten Thema der Blogtour: "Seelenmeer - Der Hauch des Lebens".



Es ist sehr selten, dass mich zweite Teile, bzw. der Mittelteil einer Trilogie mehr begeistern als der erste. Dieses Buch hat es geschafft und das, obwohl ich schon von "Das Funkeln der Nacht" begeistert war.




Ist das Buch nicht einfach wunderschön und passt perfekt zum ersten Band?

Meine Rezension dazu findet ihr hier - das würde sonst den Rahmen sprengen.

Auch zu diesem Buch findet Ihr übrigens einen Gänsehaut-Trailer, Leseproben 😱 und ganz viele Informationen. Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Das war es für heute. Morgen geht es weiter bei Franzis Lesewelt. Sie wird uns ein bisschen was über Träume und ihre Bedeutung erzählen, ein sehr spannendes Thema, auf das ich mich schon SEHR freue!


Dienstag, 31. Oktober 2017

Rezension: Seelenmeer 2 : Der Hauch des Lebens





Ich durfte das Buch vorab lesen - das beeinflusst aber nicht im geringsten meine Meinung.
Auf das Buch habe ich mich schon sooo gefreut - umso glücklicher war ich, als es endlich da war. Die Textstellen, die ich vorab lesen konnte, haben meine Neugier nur noch mehr entfesselt.
Den Klappentext poste ich dieses Mal im Anschluss an meine Meinung da dieser (eventuell) spoilern könnte.

Meine Meinung:
Ich fasse mich kurz: WOW❣
Dabei könnte ich es eigentlich belassen aber das wäre vielleicht nicht ganz ausreichend 😉.
Ich war schon vom ersten Teil absolut begeistert. Aber ehrlich? Der zweite Teil legt nochmal richtig zu. Ab der ersten Seite war die Geschichte einfach nur gut und das zog sich durchgehend durch das Buch. Mein erster Eindruck beim Prolog war schon: BITTE NICHT😱 - das soll jetzt nicht wahr sein! Man wird direkt in die Geschichte geworfen und es geht ohne Langeweile los.
Jedes einzelne Kapitel hat mich unterhalten. Nichts, was sich zieht sondern durchgehend packend, spannend und absolut auf den Punkt.
Ich saß teilweise erstaunt von den Entwicklungen auf der Couch (es gibt so EINIGE Überraschungen), es gab aber auch Kapitel, die einfach sooo holla? (mir fehlen hier die Worte) unglaublich gut geschrieben waren, sodass man sie später nochmals lesen und wirken lassen möchte.
Einige Charaktere lernen wir besser kennen und verstehen. Besonders die Rückblicke in dem Buch waren aufschlussreich und sehr wichtig, um alles zu verstehen.
Ich mag es, wenn Personen sich entwickeln und nicht auf einem Stand bleiben bzw. wenn man auch versteht, wie sie zu den Personen wurden, die sie sind.
Hinzu kommen aber auch neue Charaktere, die die bisherigen sehr gut ergänzen.

Tja, und dann kam das Ende. Ich habe es zweimal gelesen, weil ich es nicht glauben konnte. Wahnsinn, wie die Autorin es schafft, die Geschichte zu drehen und den Leser zurück zu lassen. Nach diesem Abschluss ist es unmöglich, nicht dem dritten Teil entgegen zu fiebern.
Ich bin mir nicht sicher, wie sich das Buch noch steigern soll und in welche Richtung sich der dritte Teil entwickelt. Sicher bin ich mir nur, dass ich den Abschluss brauche, so schnell wie möglich.

Vielen Dank, dass ich das Buch vorab lesen durfte. Spaß hat mir auch der Austausch mit den anderen Mädels gemacht. Die Reaktionen, die kamen als immer mehr das Buch gelesen und beendet haben - herrlich

Hier jetzt noch der Klappentext:

Du kannst ihm nicht entkommen…!

Im zweiten Teil der SeelenMeer-Trilogie stellt sich für Hannah die entscheidende Frage: Kann ihr kleiner Bruder Josh tatsächlich von den Toten zurückgeholt werden? Als sich Coreys Lügen und Geheimnisse überschlagen, ist er gezwungen, die erschütternde Wahrheit über seinen Unfall zu offenbaren.

Unterdessen gelingt es Matt, ein weiterer Vertrauter an Hannahs Seite zu werden. Trotz überraschender Gefühle und aufkeimender Eifersucht zwischen den Brüdern, müssen die Freunde zusammenhalten, denn schon bald schweben sie alle in entsetzlicher Gefahr.

Wird es Hannah gelingen, das Leben ihrer Liebsten vor einer beängstigenden Veränderung zu bewahren?

Dunkle Wesen, große Geheimnisse und eine Extraportion Gefühl – auch die Fortsetzung der erfolgreichen Urban-Fantasy-Trilogie nimmt den Leser wieder mit auf eine packende Reise in eine Welt voller Mythen und Legenden.


Samstag, 28. Oktober 2017

Rezension: Without Merit


Without Merit 
Colleen Hoover 
384 Seiten



Klappentext:
The Voss family is anything but normal. They live in a repurposed church, newly baptized Dollar Voss. The once cancer-stricken mother lives in the basement, the father is married to the mother’s former nurse, the little half-brother isn’t allowed to do or eat anything fun, and the eldest siblings are irritatingly perfect. Then, there’s Merit.

Merit Voss collects trophies she hasn’t earned and secrets her family forces her to keep. While browsing the local antiques shop for her next trophy, she finds Sagan. His wit and unapologetic idealism disarm and spark renewed life into her—until she discovers that he’s completely unavailable. Merit retreats deeper into herself, watching her family from the sidelines, when she learns a secret that no trophy in the world can fix.

Fed up with the lies, Merit decides to shatter the happy family illusion that she’s never been a part of before leaving them behind for good. When her escape plan fails, Merit is forced to deal with the staggering consequences of telling the truth and losing the one boy she loves.

Poignant and powerful, Without Merit explores the layers of lies that tie a family together and the power of love and truth.

Meine Meinung:
Endlich ein neues Buch von Colleen Hoover – es hat viel zu lange gedauert, bis ich es in meinen Händen halten konnte. Aber ganz stolz habe ich es dann überall vorgestellt 😉

Und viel zu schnell war ich fertig. Eigentlich brauche ich für englische Bücher mehr Zeit und Konzentration aber, entweder war dieses leichter zu lesen oder ich bin mittlerweile geübter, Without Merit  war viel zu schnell vorbei.

Erstmal das wichtigste zuerst: nach „It ends with us“ (erscheint ja endlich auch bald in Deutschland) , meinem absoluten Lieblingsbuch bisher von CoHo, war ich gespannt, wie sie es schaffen will, das Level zu halten bzw. zu übertreffen. ABER ich finde das Buch sensationell.  Es ist irgendwie ganz anders aber doch so gut. Das Setting (die Kirche in der die Familie lebt) die Charaktere, die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander… Dazu die verschiedenen Geheimnisse, die die Familie bzw. Merit mit sich trug.
Wenn man dann noch den unvergleichlichen Schreibstil Colleen Hoovers addiert, kommt wieder etwas ganz besonderes dabei heraus. Ich habe gelacht, wie immer gelitten, wollte einerseits wissen wie es weitergeht, hatte aber auch Angst davor! Mehrmals habe ich das Buch beiseite gelegt, nur um es Sekunden später wieder zu holen und weiter zu lesen. Ich war angespannt und aufgeregt zugleich.
Dieses Mal wollte ich das Buch nicht an die Wand werfen, aber es gab Momente, in denen ich dachte: das kann jetzt nicht sein. Mit so manchen habe ich einfach nicht gerechnet – aber wer Colleen Hoover kennt, weiß was ihm blüht.

Ich bewundere diese tolle Autorin, die Bücher werden immer besser und tiefgründiger -  und haben ALLE, ausnahmslos, das besondere etwas.
Dieses Buch z.B. mit den Zeichnungen Sagans  - einfach toll. Seine Gute-Nacht-Geschichte für Moby💖😂
Es gibt so viele Dinge, die ich wieder hervorheben könnte, (der kleine Bruder und die Erziehung, die Pokale, Wolfgang, Luck…) , insbesondere die wirklich gut ausgearbeiteten Charaktere, aber das würde den Rahmen wieder komplett sprengen.

Tatsache ist, dass auch dieses Buch dich einfach komplett in den Bann zieht, dich das Leben teilweise überdenken lässt und dich … ach, lest es selbst.  Es ist ein unglaublich gutes Buch, das wichtige Themen behandelt.

Wobei hey – ich glaube, ich habe während des Lesens tatsächlich nicht einmal geheult. Das gibt Punktabzug😉💖.