Mittwoch, 15. November 2017

Rezension: Famous


Famous - Herz über Kopf
Phoebe Ann Miller
510 Seiten
Amrun Verlag


Klappentext:
Sara hat einen Job, Familie und Freunde und ist tief in ihrer Heimat Bamberg verwurzelt. Als rationaler Mensch folgt sie stets ihrem Kopf, bis sie Cooper trifft, der ihren Verstand lahmlegt. Doch nicht nur die Entfernung erschwert eine Beziehung zu dem berühmten Schauspieler, auch die oberflächliche Glitzerwelt Hollywoods und aufdringliche Paparazzi stellen ihre Liebe auf eine harte Probe. Wird Sara für Cooper ihr Leben ändern oder zerbricht sie im Scheinwerferlicht?

Meine Meinung:
Bücher über Rockstars habe ich schon viele gelesen - mit Schauspielern noch nie. Und Cooper ist nicht nur ein aufstrebender Stern am Film-Himmel - er ist ein waschechter Star, der ganz oben in Hollywood mitspielt.
Ein Hauch von Notting Hill, gemischt mit einem Bradley Cooper als Protagonisten. Ich weiss nicht, ob es am Namen lag, aber ich hatte beim Lesen sein Gesicht vor Augen - und allein das war es wert💜😉.

Der Schreibstil ist angenehm, amüsant und das Buch lässt sich flüssig weglesen (als ich bei Amazon nach der Seitenzahl für diese Rezension geschaut habe, konnte ich es kaum glauben: 512 Seiten? Das merkt man nicht!).
Ich fand die Geschichte wirklich erfrischend - insbesondere die Charaktere, die ich sehr sympathisch fand. Man konnte sich in alle rein versetzen - ob es die Protagonisten sind oder auch die Nebencharaktere, die mich ebenfalls sehr unterhalten haben. Wem erzählt man von seinem neuen Freund, dem bekannten Schauspieler? Die Reaktionen darauf waren auch SEHR unterschiedlich - alle interessant zu beobachten.

Besonders gut beschrieben fand ich die Schattenseiten des Star-Lebens. Was passiert, wenn ein heißer Hollywoodstar eine neue Freundin hat? Natürlich wollen alle wissen, wer sie ist. Jeder, der schon mal inTouch oder andere Klatschzeitungen (ja, ich lese sie auch gerne 😇) gelesen hat, weiss, was da ab geht.

Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, wobei (alles Geschmackssache) mir das ganze manchmal ZU romantisch war, insbesondere die Liebeserklärungen hatten für mich einen Hauch von Kitsch. Das mag aber daran liegen, dass ich nicht der romantischste Typ bin💑.


Dienstag, 14. November 2017

Rezension: Stay Tuned-Reihe 1+2

Keep on dreaming 
Kira Minttu
Ink Rebells
277 Seiten


Klappentext:
Woher soll ich wissen, was ich will, wenn der eine nicht mit mir redet und der andere gar nicht da ist?

Eigentlich wollte Katinka mit Keep on Dreaming nur ein Interview für ihren Musikblog machen. Aber dann bringt dieser verfluchte Kuss, der keiner war, alles durcheinander. Und James McMillan, der sexy Frontmann der Band, kann ziemlich überzeugend sein.
Wenn Katinka nur ebensogut wüsste, was sie will …

Meine Meinung:
Das Buch ist als Jugendbuch ab 14 Jahre eingestuft und ist auch wunderbar für diese Alter (und älter😉) lesbar. Es gibt keine Sexszenen in dem Buch – was ich eigentlich ganz erfrischend finde, denn es kommt auch wunderbar ohne aus!
Kira Minttu begeisterte mich schon auf Facebook mit ihren Posts – lustig, locker, ausgefallen und ein bisschen frech. Zum Glück setzt sich das auch in den Büchern fort. Sie schreibt so lebendig, man hat das Gefühl, dabei zu sein.
 Die 16-jährige Katinka betreibt zusammen mit ihren Freunden einen Online-Blog über Musik: Listen up! Sie liebt dies, hadert aber dennoch manchmal mit den Schattenseiten.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Katinka und ihre Freunde kennenzulernen und zu begleiten.
Ich konnte Katinka eigentlich durchgehend gut verstehen – aber natürlich auch ihre Mutter, da ich auch diese Sicht absolut nachvollziehen kann (hey, ich weiss nicht ob ich so reagieren würde😉 ).

Das Buch erzählt eine tolle Geschichte über die erste Liebe, Schmetterlinge im Bauch, das fangirlen bei Boy Bands und Rockstars (An meine liebe Schwester: Solltest du dies lesen – Sei BITTE ruhig🙊), Freundschaften, Stress mit Eltern und so vieles mehr.

Da mir das Buch so gut gefallen hat, habe ich mir dann auch gleich den Nachfolger besorgt:



Me, without words
Kira Minttu
Ink Rebells
320 Seiten

Klappentext:
Es ist dieses Gefühl, verlorenzugehen. Es ist das Schweigen, das über allem liegt, es sind die unausgesprochenen Worte, die im Raum hängen und die Juli am liebsten herunterschlagen und ihren Eltern in die versteinerten Gesichter werfen würde. Es sind die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen zu erkennen glaubt, die ihr Freund Levin angezündet hat, und es ist die Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die an den Rändern auszufransen scheint. Es sind all diese Gründe, aus denen Juli mit dem Gedanken spielt, sich auf jemanden einzulassen, dessen Absichten sie nicht zu durchschauen vermag …

Meine Meinung:
Schon nach den ersten Seiten merkt man, dass dieser Teil anders ist. Nicht ganz so fröhlich – das aber nicht im negativen.  Das Buch ist tiefsinnig und geht echt unter die Haut.
In diesem Band lernen wir Julika, die Freundin von Katinka besser kennen. Schien sie im ersten Teil noch ziemlich perfekt, lernen wir hier ganz andere Seiten von ihr kennen. Auch die anderen Charaktere aus dem ersten Teil, Katinka, Levin  (Julis Freund und Jako) treffen wir wieder, aber es geht absolut nicht in die Rockstar-Richtung, wie der erste Teil. 
Juli hat ganz schön zu kämpfen – aber keiner sieht es. Ich finde das Buch absolut gelungen, gefühlvoll aber wieder gemischt mit Kira Minttu’s fluffigem Schreibstil. 

Das Gefühlsleben einer 16-Jährigen, das aus den Fugen gerät – ein tolles Buch, in dem ich Juli einfach nur drücken wollte. 
Das Buch ist leicht zu lesen – vermittelt aber ganz schön viel, auch als „Nicht-Zielgruppen-Leserin“ hat mir das Buch gut gefallen!

Danke liebe Kira für diese wundervollen Bücher - sie sind wirklich erfrischend geschrieben, haben mich um einige Jahre zurück versetzt

Rezension: 17 - Die Bücher der Erinnerung 2+3

17 - amüsantBücher der Erinnerung
Rose Snow


Meine Meinung:
Zu diesen Büchern werde ich diese Mal KEINEN Klappentext posten - zum einen, weil ich hier einfach meine Meinung zu beiden Teilen schreibe und zum anderen - wer den ersten Teil noch nicht kennt, könnte gespoilert werden...

Wer meinen Einstieg in die Reihe verpasst hat: hier ist meine Meinung zum ersten Teil.

Jetzt aber zur Fortsetzung: Ich kann euch nur sagen - auch diese haben mich nicht enttäuscht. Die Bücher sind so leicht und flüssig zu lesen, die Seiten fliegen nur so vorbei. Innerhalb kürzester Zeit habe ich die Reihe beendet. Es ist wirklich packend - bis zum Ende, aber auch zwischendurch immer mal wieder amüsant.
Die Charaktere haben mir alle gut gefallen -zumal sie gut und abwechslungsreich beschrieben waren: Eine nervige Nachbarin, die am Zaun steht, die Patchwork-Familie und das Miteinander, die Freunde  und auch die Lehrer an der Schule...  Bei manchen war ich mir nicht immer ganz sicher, ob man ihnen vertrauen kann. Aber genau das machte auch seinen Reiz aus.


Viel mehr möchte ich jetzt auch nicht mehr über die Bücher schreiben - lest sie am besten selbst!

Ich habe bereits entdeckt, dass es noch mehrere Bücherreihen des Autorenduos gibt - und ich freue mich auf weiteren, angenehmen Lesespass!




Montag, 13. November 2017

Rezension: Im Bann des Gedankenlesers

Im Bann des Gedankenlesers
Andrea Ego
412 Seiten


Klappentext:
Die angehende Druidin Sono flüchtet auf Geheiss ihres Lehrers mit einem verfeindeten Erdendruiden, um ihn vor geheimnisvollen Angreifern zu schützen. Doch plötzlich gerät sie selbst ins Visier eines machthungrigen Gedankenlesers, der sie manipulieren und ihre Kräfte für seine Rachepläne nutzen will. Gemeinsam mit dem Druiden macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater, der vermutlich über dieselben Fähigkeiten verfügt wie sie. Doch der Weg führt mitten in die Stadt des Gedankenlesers ...

Wird Sono es rechtzeitig schaffen, ihre Kräfte zu beherrschen? Und was wird aus ihr und dem Erdendruiden, der sie noch stärker in seinen Bann zu ziehen droht als der Gedankenleser?


Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich bei Facebook aufmerksam geworden. Der Klappentext klang wie für mich gemacht und die Textschnipsel, die immer mal wieder zu lesen waren, haben mich zusätzlich neugierig gemacht.

Für alle, die ein schnelles Fazit mögen:
Es hat sich absolut gelohnt.

Für alle, die es etwas detaillierter wissen möchten😉:
Das Buch hat mich relativ schnell gepackt und war bis zum Ende wirklich gut: Sono, eine angehende Druidin des Wasserclans, ist etwas ganz besonderes - wir begleiten sie auf ihrem Weg und erfahren erst mit ihr mehr über ihre Herkunft und ihre Kräfte. Sono habe ich von Anfang an gemocht -  sie ist ein toller Charakter. Bereits am Anfang merkt man, dass sie zwar ihren Freund Gael in der Dorfgemeinschaft hat, aber ansonsten mehr akzeptiert als wirklich gemocht wird. Sie ist eine Aussenseiterin, die versucht, sich einzufügen. Während der ganzen Geschichte konnte ich ihre Beweggründe nachvollziehen - und wollte die anderen Charaktere, sowohl Ciarann als auch Gael manchmal schütteln, weil ich sie ungerecht fand. Naja, eigentlich waren sie nicht ungerecht - aber Sono ist einfach ein liebenswerter Charakter, der nicht egoistisch gehandelt hat, insofern konnte ich sie jederzeit verstehen.
Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut gezeichnet - Ciaranns Beweggründe werden allerdings erst im Laufe der Geschichte verständlich.

Von Anfang an merkt man, dass mehr hinter Sono und vielen anderen Personen steckt und es ist einfach spannend, Stück für Stück mehr zu erfahren. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist gut aufgebaut,  - es fiel mir absolut nicht schwer, in diese abzutauchen, ich habe es sogar sehr genossen.
Andrea Ego hat es geschafft, einen konstanten Spannungsbogen in der Geschichte zu erhalten - nicht nur, weil man erfahren will, was hinter Sono steckt, es gibt so viele Dinge, die man einfach herausfinden möchte und die den Leser dann doch teilweise erstaunen.
Dass der Weg/die Reise auch viele Abenteuer und Gefahren birgt, hat mich natürlich noch mehr mitfiebern lassen.

Als ich für mich dachte, die Geschichte wäre kurz vor dem Abschluss, war ich sehr erstaunt, dass mein kindle mir noch ungefähr weitere 20 % Lesezeit anzeigte - und dann kam nochmal das große Finale. Das Ende war wirklich gut durchdacht und hat mich dann auch zufrieden zurück gelassen.
Das Buch ist in sich abgeschlossen - endlich mal ein Ende ohne bösen Cliffhanger.

Im Bann des Gedankenlesers kann ich allen fantasybegeisteren Lesern nur ans Herz legen - die Geschichte hat mich durchgehend gefesselt, .

Ein toller Debütroman einer Autorin, die ich definitiv weiter beobachten werde. ich bin froh, dass ich per Facebook über sie gestolpert bin.





Dienstag, 7. November 2017

Blogtour "Der Hauch des Lebens" Tag 7



Guten Morgen und Herzlich willkommen am siebten Tag der Blogtour zum Buch "Der Hauch des Lebens" von Thalea Storm.
In den letzten Tagen durften wir schon viele tolle Beiträge zum Buch lesen. (Mädels: Ich fühle mich immer etwas unter Druck gesetzt, ihr seid einfach alle sooo toll!)

Heute habe ich einen Brief für euch - einen Brief von Hannah an Josh.
Wer den ersten Teil noch nicht kennt, sollte ihn vielleicht lieber nicht lesen (er enthält doch einige wichtige Hinweise, die man lieber selbst lesen sollte, somit: SPOILERGEFAHR).

Ich habe relativ lange überlegt, WIE ich diesen Brief schreiben soll. Viele empfehlen einen solchen Brief als Trauerbewältigung. So können alle Gedanken und Gefühle ausgedrückt werden, die man dem Verstorbenen noch sagen möchte.

Während ich im Internet recherchiert habe, habe ich verschiedene Seiten gefunden, auf denen solche Briefe veröffentlicht wurden. Es ist teilweise absolut herzzerreißend und ich saß heulend auf der Couch. Die Schicksale, die hinter den Zeilen standen, haben mich doch länger beschäftigt, als ich es selbst gedacht hätte. Die Aufgabe, einen Brief zu schreiben schien mir so einfach - war aber eine unglaubliche emotionale Herausforderung.

So ganz herzzerstörend ist mein Brief nicht, zumal ich in der Länge begrenzt war. Aber für alle, die den ersten Teil schon kennen ist es ein guter Einstieg in die neue Geschichte: Seelenmeer 2: Der Hauch des Lebens.

(Falls unscharf - bitte das Bild direkt anklicken)

Morgen geht es weiter bei Manus Bücherregal.

Ich danke allen, die unsere Blogtour begleiten und auch Thalea für dies wunderbaren Bücher. Thalea - wenn du das liest: Ab, zurück mit Dir an den Schreibtisch, wir warten auf Teil 3!

Mittwoch, 1. November 2017

Blogtour "Der Hauch des Lebens" Tag 1



Guten Morgen - heute geht es los mit der Blogtour zu dem zweiten Teil der Seelenmeer-Trilogie: Der Hauch des Lebens. Schön, dass ihr hier seid. Uns erwartet eine tolle Woche mit vielen spannenden Beiträgen - ich bin selbst schon ganz gespannt, was die Mädels alle vorbereitet haben.


Bevor es richtig los geht, möchte ich noch einen kurzen Rückblick auf Band 1 werfen:

"Seelenmeer: Das Funkeln der Nacht" war ein unglaublicher Einstieg in die Trilogie. Nicht umsonst gehört das Buch zu den 40 (von über 1000!) besten Einsendungen des Kindle Story Teller Awards 2017.

Auch zu diesem Buch gab es eine Blogtour - wer nochmal nachlesen möchte, was dort alles rund um den ersten Teil präsentiert wurde - hier könnt ihr das machen.

Für alle, die den ersten Teil tatsächlich noch nicht kennen sollten (wirklich, holt das ganz schnell nach, ihr werdet es nicht bereuen😉):
Hier könnt ihr euch überzeugen lassen, Klappentext, Trailer, alles was man braucht, um das Buch kennenzulernen und sich überzeugen zu lassen.
Aber wem das noch immer nicht reicht: bei Kikis BücherkisteKerstins BücherstubeDas Buch zum Film und Naraliyas Journey to Fairytales findet ihr noch einige Rezensionen.

Bevor es mit dem zweiten Teil los geht, möchte ich euch nochmal kurz die Autorin vorstellen. Kaum zu glauben, dass sie neben ihren süßen Vierbeinern noch Zeit zum schreiben findet: Thalea Storm. Ich, als OstseeBuecherjunkie, bin natürlich stolz, dass Thalea sich hier bei uns am Meer entschieden hat, Bücher zu schreiben und dafür sind wir Ihr alle dankbar.



Böse Zungen würden jetzt vielleicht sagen, dass sie es mag ihre Leser zu quälen - aber wenn wir ehrlich sind: wir LIEBEN es. Thaleas Bücher sind unglaublich, zerstören den Leser emotional und lassen ihn erschüttert zurück. Auf der anderen Seite steckt soviel Hoffnung und Wahrheit darin, dass man sie aufsaugen möchte, sich Textstellen markiert und über das Leben reflektiert.

So kommen wir zu dem wichtigsten Thema der Blogtour: "Seelenmeer - Der Hauch des Lebens".



Es ist sehr selten, dass mich zweite Teile, bzw. der Mittelteil einer Trilogie mehr begeistern als der erste. Dieses Buch hat es geschafft und das, obwohl ich schon von "Das Funkeln der Nacht" begeistert war.




Ist das Buch nicht einfach wunderschön und passt perfekt zum ersten Band?

Meine Rezension dazu findet ihr hier - das würde sonst den Rahmen sprengen.

Auch zu diesem Buch findet Ihr übrigens einen Gänsehaut-Trailer, Leseproben 😱 und ganz viele Informationen. Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Das war es für heute. Morgen geht es weiter bei Franzis Lesewelt. Sie wird uns ein bisschen was über Träume und ihre Bedeutung erzählen, ein sehr spannendes Thema, auf das ich mich schon SEHR freue!


Dienstag, 31. Oktober 2017

Rezension: Seelenmeer 2 : Der Hauch des Lebens





Ich durfte das Buch vorab lesen - das beeinflusst aber nicht im geringsten meine Meinung.
Auf das Buch habe ich mich schon sooo gefreut - umso glücklicher war ich, als es endlich da war. Die Textstellen, die ich vorab lesen konnte, haben meine Neugier nur noch mehr entfesselt.
Den Klappentext poste ich dieses Mal im Anschluss an meine Meinung da dieser (eventuell) spoilern könnte.

Meine Meinung:
Ich fasse mich kurz: WOW❣
Dabei könnte ich es eigentlich belassen aber das wäre vielleicht nicht ganz ausreichend 😉.
Ich war schon vom ersten Teil absolut begeistert. Aber ehrlich? Der zweite Teil legt nochmal richtig zu. Ab der ersten Seite war die Geschichte einfach nur gut und das zog sich durchgehend durch das Buch. Mein erster Eindruck beim Prolog war schon: BITTE NICHT😱 - das soll jetzt nicht wahr sein! Man wird direkt in die Geschichte geworfen und es geht ohne Langeweile los.
Jedes einzelne Kapitel hat mich unterhalten. Nichts, was sich zieht sondern durchgehend packend, spannend und absolut auf den Punkt.
Ich saß teilweise erstaunt von den Entwicklungen auf der Couch (es gibt so EINIGE Überraschungen), es gab aber auch Kapitel, die einfach sooo holla? (mir fehlen hier die Worte) unglaublich gut geschrieben waren, sodass man sie später nochmals lesen und wirken lassen möchte.
Einige Charaktere lernen wir besser kennen und verstehen. Besonders die Rückblicke in dem Buch waren aufschlussreich und sehr wichtig, um alles zu verstehen.
Ich mag es, wenn Personen sich entwickeln und nicht auf einem Stand bleiben bzw. wenn man auch versteht, wie sie zu den Personen wurden, die sie sind.
Hinzu kommen aber auch neue Charaktere, die die bisherigen sehr gut ergänzen.

Tja, und dann kam das Ende. Ich habe es zweimal gelesen, weil ich es nicht glauben konnte. Wahnsinn, wie die Autorin es schafft, die Geschichte zu drehen und den Leser zurück zu lassen. Nach diesem Abschluss ist es unmöglich, nicht dem dritten Teil entgegen zu fiebern.
Ich bin mir nicht sicher, wie sich das Buch noch steigern soll und in welche Richtung sich der dritte Teil entwickelt. Sicher bin ich mir nur, dass ich den Abschluss brauche, so schnell wie möglich.

Vielen Dank, dass ich das Buch vorab lesen durfte. Spaß hat mir auch der Austausch mit den anderen Mädels gemacht. Die Reaktionen, die kamen als immer mehr das Buch gelesen und beendet haben - herrlich

Hier jetzt noch der Klappentext:

Du kannst ihm nicht entkommen…!

Im zweiten Teil der SeelenMeer-Trilogie stellt sich für Hannah die entscheidende Frage: Kann ihr kleiner Bruder Josh tatsächlich von den Toten zurückgeholt werden? Als sich Coreys Lügen und Geheimnisse überschlagen, ist er gezwungen, die erschütternde Wahrheit über seinen Unfall zu offenbaren.

Unterdessen gelingt es Matt, ein weiterer Vertrauter an Hannahs Seite zu werden. Trotz überraschender Gefühle und aufkeimender Eifersucht zwischen den Brüdern, müssen die Freunde zusammenhalten, denn schon bald schweben sie alle in entsetzlicher Gefahr.

Wird es Hannah gelingen, das Leben ihrer Liebsten vor einer beängstigenden Veränderung zu bewahren?

Dunkle Wesen, große Geheimnisse und eine Extraportion Gefühl – auch die Fortsetzung der erfolgreichen Urban-Fantasy-Trilogie nimmt den Leser wieder mit auf eine packende Reise in eine Welt voller Mythen und Legenden.


Samstag, 28. Oktober 2017

Rezension: Without Merit


Without Merit 
Colleen Hoover 
384 Seiten



Klappentext:
The Voss family is anything but normal. They live in a repurposed church, newly baptized Dollar Voss. The once cancer-stricken mother lives in the basement, the father is married to the mother’s former nurse, the little half-brother isn’t allowed to do or eat anything fun, and the eldest siblings are irritatingly perfect. Then, there’s Merit.

Merit Voss collects trophies she hasn’t earned and secrets her family forces her to keep. While browsing the local antiques shop for her next trophy, she finds Sagan. His wit and unapologetic idealism disarm and spark renewed life into her—until she discovers that he’s completely unavailable. Merit retreats deeper into herself, watching her family from the sidelines, when she learns a secret that no trophy in the world can fix.

Fed up with the lies, Merit decides to shatter the happy family illusion that she’s never been a part of before leaving them behind for good. When her escape plan fails, Merit is forced to deal with the staggering consequences of telling the truth and losing the one boy she loves.

Poignant and powerful, Without Merit explores the layers of lies that tie a family together and the power of love and truth.

Meine Meinung:
Endlich ein neues Buch von Colleen Hoover – es hat viel zu lange gedauert, bis ich es in meinen Händen halten konnte. Aber ganz stolz habe ich es dann überall vorgestellt 😉

Und viel zu schnell war ich fertig. Eigentlich brauche ich für englische Bücher mehr Zeit und Konzentration aber, entweder war dieses leichter zu lesen oder ich bin mittlerweile geübter, Without Merit  war viel zu schnell vorbei.

Erstmal das wichtigste zuerst: nach „It ends with us“ (erscheint ja endlich auch bald in Deutschland) , meinem absoluten Lieblingsbuch bisher von CoHo, war ich gespannt, wie sie es schaffen will, das Level zu halten bzw. zu übertreffen. ABER ich finde das Buch sensationell.  Es ist irgendwie ganz anders aber doch so gut. Das Setting (die Kirche in der die Familie lebt) die Charaktere, die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander… Dazu die verschiedenen Geheimnisse, die die Familie bzw. Merit mit sich trug.
Wenn man dann noch den unvergleichlichen Schreibstil Colleen Hoovers addiert, kommt wieder etwas ganz besonderes dabei heraus. Ich habe gelacht, wie immer gelitten, wollte einerseits wissen wie es weitergeht, hatte aber auch Angst davor! Mehrmals habe ich das Buch beiseite gelegt, nur um es Sekunden später wieder zu holen und weiter zu lesen. Ich war angespannt und aufgeregt zugleich.
Dieses Mal wollte ich das Buch nicht an die Wand werfen, aber es gab Momente, in denen ich dachte: das kann jetzt nicht sein. Mit so manchen habe ich einfach nicht gerechnet – aber wer Colleen Hoover kennt, weiß was ihm blüht.

Ich bewundere diese tolle Autorin, die Bücher werden immer besser und tiefgründiger -  und haben ALLE, ausnahmslos, das besondere etwas.
Dieses Buch z.B. mit den Zeichnungen Sagans  - einfach toll. Seine Gute-Nacht-Geschichte für Moby💖😂
Es gibt so viele Dinge, die ich wieder hervorheben könnte, (der kleine Bruder und die Erziehung, die Pokale, Wolfgang, Luck…) , insbesondere die wirklich gut ausgearbeiteten Charaktere, aber das würde den Rahmen wieder komplett sprengen.

Tatsache ist, dass auch dieses Buch dich einfach komplett in den Bann zieht, dich das Leben teilweise überdenken lässt und dich … ach, lest es selbst.  Es ist ein unglaublich gutes Buch, das wichtige Themen behandelt.

Wobei hey – ich glaube, ich habe während des Lesens tatsächlich nicht einmal geheult. Das gibt Punktabzug😉💖.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Rezension: 17 - Das erste Buch der Erinnerung



17 - Das erste Buch der Erinnerung 
Rose Snow 
278 Seiten


Klappentext:
Mit klopfendem Herzen blickte ich in sein ernstes Gesicht. „Was möchtest du mir zeigen?“, fragte ich mit dem letzten Rest Verstand, der mir geblieben war. „Die Wahrheit“, sagte er dann und griff nach meiner Hand. Seit Jo denken kann, zieht sie mit ihrem Vater von Ort zu Ort, fast, als wären sie auf der Flucht. Als er ihr eröffnet, dass sie nun ausgerechnet im nasskalten Hamburg sesshaft werden sollen, hält sich ihre Begeisterung in Grenzen. Bis sie in ihrer neuen Schule zwei gutaussehenden Jungs begegnet, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Adrian, der Jo bewusst auf Distanz hält, und Louis, der sich offensichtlich für sie interessiert. Die zwei Jungs verbindet eine geheimnisvolle Rivalität, die Jo nicht zu deuten weiß - aber noch weniger versteht sie, was gerade mit ihr selbst los ist. Was für Bilder tauchen plötzlich in ihrem Kopf auf? Hat sie Halluzinationen? Oder sind das tatsächlich fremde Erinnerungen, in die sie kurz vor ihrem 17. Geburtstag auf einmal blicken kann? "17 - Das erste Buch der Erinnerung" ist der Beginn unserer neuen und fantastischen Romantasy-Trilogie.

Meine Meinung:
Rose Snow – wie oft bin ich schon über die Bücher des Autorenduos gestolpert und habe die Cover bewundert. „17 – Das erste Buch der Erinnerung“ lag schon seit einiger Zeit auf meinem Kindle und wollte jetzt unbedingt gelesen werden.

Und ich weiß jetzt, dass die nächsten Teile der Reihe definitiv in Kürze auch bei mir einziehen werden. Das Buch um Johanna (Jo) hat mir richtig gut gefallen.
Der erste Teil ist eher ein langsamer Einstieg in dem wir erstmal alle Charaktere und auch Jo’s Gabe kennenlernen. Jo selbst, gerade erst wieder mit ihrem Vater umgezogen, weiß am Anfang selbst nicht, was mir ihr passiert und ob sie jetzt durchdreht. Langsam hört sich langweilig an, das ist das Buch aber definitiv nicht, ich glaube aber, dass in den Folgebänden noch einiges an Schwung dazukommt.

Ja, auch in diesem Jugendbuch gibt es mit Adrian und Louis zwei gut aussehende, rivalisierende Jungs, einer abweisend, einer ganz charmant und man weiß nicht was es mit ihnen auf sich hat, wem man vertrauen kann (naja, bei den beiden habe ich schon eine Ahnung😉)
Abgesehen davon (und nein, mich stört es immer noch nicht, obwohl es relativ typisch und klischeehaft bei Jugendbüchern ist) punktet das Buch mit wirklich guten Ideen, sehr sympathischen Charakteren und einer mal ganz anderen Freundin. Conny ist absolut liebenswert und ihrem Instagram-Account würde ich sofort folgen. Insgesamt ist das Buch einfach flüssig und humorvoll geschrieben – es war das reinste Vergnügen, Jo zu begleiten, ihre Battles mit Finn zu verfolgen und mit ihr ins Kino zu gehen.
 Finn selbst – was für ein ätzender, selbstverliebter Typ! Ich fand ihn absolut grandios und er ist mein Highlight.  Ich hoffe doch sehr, dass er mich in den Folgebänden nicht enttäuscht!

Ich freue mich total, eine neue Reihe entdeckt zu haben, die abgeschlossen ist und die ich jetzt weiter durchsuchten kann. Ich befürchte, ich werde in den nächsten Tagen noch mehr dazu schreiben müssen😉.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Rezension: Küss den Cowboy


Küss den Cowboy
Annie Stone
238 Seiten 


Klappentext:
Ein Kuss sagt mehr als 1000 Worte. Lynn Stewart hat eines früh verstanden: Auch wenn man das schwarze Schaf der Familie ist, hat man nicht viele Freiheiten, wenn man zu den Royals des Südens gehört. Sie sitzt in einem Käfig, einem goldenen zwar, aber ist trotzdem gefangen. Sie sieht keinen Ausweg und macht gute Miene zum bösen Spiel. Bis sie eine Autopanne mitten im Nirgendwo hat. Der Ritter in glänzender Rüstung entpuppt sich jedoch als fluchender Cowboy, der wohl noch nie etwas von Anstand und Sitte gehört hat. Doch Bettler können nicht wählerisch sein, oder? *** Dies ist eine Trilogie mit abgeschlossenen Bänden. Teil 1 handelt von Lynn und Scott. Teil 2 handelt von Ryder. Teil 3 handelt von Parker. *** 70.000 Worte, ca. 250 Taschenbuchseiten WARNUNG: Es kommen Pferde vor. Außerdem wird geflucht und es gibt explizite Szenen. Mit einem Cowboy.

Meine Meinung:
Das war erstes Buch von Annie Stone und  ich war sehr gespannt darauf – es hat mir wirklich gut gefallen. Es lässt sich leicht, flüssig und in einem Rutsch durchlesen.

Die Geschichte um Lynn ist gut durchdacht – sie wächst in einer Familie auf, die seit jeher im Pferde-Rennsport tätig ist. Sie selbst liebt Pferde und ist prinzipiell nicht mit allem einverstanden, was den Erfolg ausmacht, sieht aber über vieles hinweg, da es einfach schon immer so war und es die Tiere, verglichen mit anderen Ställen, verhältnismäßig gut haben.

Durch Zufall begegnet sie der Familie Carmichael und ihr wird immer mehr bewusst, was in ihrer Familie falsch läuft und wie brutal das Geschäft doch ist.
Ich mochte die Charaktere der Geschichte, einerseits Lynns Familie, in der Gefühle keinen Platz haben, auf der anderen Seite Familie Carmichael, die so ganz anders ist.

Dass die Söhne drei junge, nette heiße „Cowboys“ sind, peppt die Geschichte natürlich auf.

Ich hatte mich auf eine „seichte“ Geschichte mit erotischen Szenen eingestellt, wurde dann aber doch überrascht, WIE sich die Erotik entwickelte. Das ist nicht negativ gemeint, ich war nur nicht drauf vorbereitet. Der „Warnhinweis“ am Ende des Klappentext es ist also durchaus ernst zu nehmen.

Die Geschichte hat sich ziemlich schnell entwickelt.  Wenn man überlegt, wie viel in dem Zeitraum so passiert…. Es passiert einiges😉.

Auch das ist jetzt nicht negativ gemeint, das Buch hat mich großartig unterhalten und es bietet tollen Lesespass für zwischendurch. Es ist amüsant und frech, ist aber eine gelungene Geschichte über Familie, Freundschaft und dass es manchmal für alle gut ist, seine eigenen Wege zu gehen und sich zu hinterfragen.

Montag, 23. Oktober 2017

Rezension: Black 1: Das Herz der Panther


Black 1: Das Herz der Panther 
Lana Rotaru 
514 Seiten
Eisermann Verlag


Klappentext:
„Ich kenne keine Frau, die so kratzbürstig, rechthaberisch und widerspenstig ist wie du. Und auch keine, die so sanftmütig, mutig und liebevoll ist.“

Lia führt ein gewöhnliches Leben als Highschool-Schülerin, bis Graham und Alexander Black in ihr Leben treten.
Wieso hat sie plötzlich das ständige Gefühl, beobachtet zu werden? Und wie schaffen es die beiden Brüder, immer zur richtigen Zeit da zu sein, um sie zu retten?
Schnell wird Lia klar, dass die Blacks ein Geheimnis umgibt, das sie unbedingt lüften muss, um die ganze Wahrheit über ihr eigenes Leben zu erfahren.
Aber kann sie den Blacks vertrauen oder sind sie sogar der Grund für die drohende Gefahr?
Soll Lia auf ihr Herz oder ihren Verstand hören?
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem mehr auf dem Spiel steht als nur das eigene Leben.

Meine Meinung:
Ich habe das Auto auf dem Heimweg vom Urlaub gelesen – 8 Stunden Fahrt und durchgehend  tolle Unterhaltung – es ist eines dieser Bücher, bei dem man schon direkt auf den ersten Seiten merkt, dass es passt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.

Die Protagonistin Amelia (Lia) mochte ich von Anfang an. Ein recht gewöhnliches Highschool-Mädchen, Cheerleaderin, ihre beste Freundin stets an ihrer Seite und glücklich mit ihrem Freund. Aber natürlich ist das nicht so einfach – aber das wäre ja auch langweilig 😉 . Das eigentlich so geordnete Leben kommt schon bald durcheinander und daran sind nicht nur die Jungs Schuld.

Relativ schnell lernt man dann auch die Black-Brüder kennen, zu denen Lia sich hingezogen fühlt – einer smart und nett, der andere abweisend und geheimnisvoll.  Okay, das klingt jetzt nicht wirklich neu und aufregend, aber die Geschichte entwickelt sich stetig weiter und ist wirklich gut zu lesen. Die Charaktere und ihr Verhalten/ihre Beweggründe fand ich nachvollziehbar und stimmig (einzig das ständige Fehlen und Arbeiten von Lias Eltern war mir zu viel, aber vielleicht ist das auch nur mein persönlicher Eindruck).

Und was hat es mit den Panthern auf sich? Dass die Jungs beide total coole, realistische Pather-Tattoos auf ihrem Rücken haben, muss hier als Erklärung erstmal reichen. Lest den Rest einfach selbst😉.

Geheimnisse, Spannung, Liebe, Charme und Witz, alte Mythen und eine drohende Gefahr - das Buch hat mich wirklich während der ganzen Fahrt begeistert und die Zeit gut vergehen lassen.

Ein wirklich empfehlenswerter erster Teil, den zweiten habe ich vorsorglich schon mal auf meinen Kindle geholt.

Übrigens mag ich eher weiße, süße Schokolade und nicht dunkle, herbe Schokolade 😂
Obwohl – DIE dunkle Schokolade könnte mich vielleicht vom Gegenteil überzeugen.

Rezension: Mania - Prinzessin der Hölle



Mania - Prinzessin der Hölle 
Miriam Skovo 
284 Seiten


Klappentext:
Im teuflischen Palast Intrigen spinnen und den Klängen der verzweifelten Seelen im Fegefeuer lauschen – so sieht mein Alltag hier unten in der Hölle aus. Meine Eltern glänzen durch Abwesenheit, weshalb ich es geschafft habe, mir durch meine Boshaftigkeit in der Hölle einen Namen zu machen. Doch nun ist mein Vater auf die schwachsinnige Idee gekommen, mich auf die Erde zur Schule zu schicken. Der spinnt doch! Und als ob es nicht schon schlimm genug wäre, Zeit mit einem Haufen armseliger Menschen verbringen zu müssen, laufen da auch noch ein paar hochnäsige Erzengel herum. Damit ich die Erde und dessen Bewohner nicht in Schutt und Asche lege, schickt mir Gabriel so einen aufgeblasenen Engel als Möchtegernaufpasser. Pah! Der wird sich bald wünschen, niemals von seiner flauschigen Wolke herabgestiegen zu sein. Schließlich bin ich Mania! Vor mir laufen sogar die Höllenhunde winselnd davon.

Meine Meinung:
Ich fand das Buch klasse - ehrlich, Mania ist mal ein ganz anderer Charakter. Sie ist böse, richtig böse und stolz drauf. Ich mochte ihre Art, ihre Sprüche und dass sie sich nichts gefallen lässt. Wie sie den anderen Dämonen entgegen tritt- herrlich!

Die Beschreibungen vom Fegefeuer, den Bewohnern war bildhaft und mitreißend und ich fand Pecus cool: Ein Einhorn, schwarz und böse als Unterstützung. Insgesamt lebte das Buch von vielen guten und überraschenden Ideen und hat mich komplett abgeholt und ziemlich begeistert. Der Schreibstil war so flüssig, dass ich es sehr genossen habe, das Buch zu lesen. Trotz wenig Zeit war ich sehr schnell durch.

Was ich nicht ganz so gut entwickelt fand, aber ich möchte hinzufügen, dass das eher jammern auf höherem Niveau ist: Viele der anderen Charaktere, Maria und Josef, die Kinder an der Schule und teilweise auch die Engel, waren für mich etwas oberflächlich und blass. Zum Ende wird es besser, aber anfangs ging mir manches, insbesondere was einige Charaktere betrifft, zu schnell.
Mania und die originelle Geschichte reißen aber alles raus. Ich habe mich sehr amüsiert und werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen – zumal das Ende des Buches wirklich fies ist für den Leser.

Wer also Lust hat auf eine originelle Geschichte mit einer ziemlich fiesen Protagonistin: dem lege ich das Buch definitiv ans Herz, auch wenn es kleinere Schwächen in der Tiefe hat.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Rezension: Wolkenschloss


Wolkenschloss
Kerstin Gier 
Fischer Verlag
464 Seiten 


Kurzbeschreibung:
Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.

Meine Meinung:
Wolkenschloss – was habe ich mich auf das Buch gefreut. Zum Erscheinungstermin kam es dann auch gleich an und innerhalb von 2 Tagen habe ich es gelesen, so schnell war es vorbei.
Ich werde hier niemanden zu der Geschichte spoilern, ich wusste ja selbst nicht genau, was auf mich zukommt – ehrlich gesagt war ich mir bis ungefähr zur Hälfte immer noch nicht ganz sicher, wie und wohin die Geschichte sich entwickeln würde. Das hat meinem Lesevergnügen aber absolut keinen Abbruch getan.
Kerstin Gier entführt uns mit Hilfe der Jahrespraktikantin Fanny Funke in das altehrwürdige Hotel und es macht so viel Spaß, dieses zu entdecken. Die Angestellten, die Gäste… Die Charaktere sind allesamt so liebevoll und unterschiedlich ausgearbeitet, dass alleine das schon Freude pur ist. Der 9-jährige Don Burkhardt junior ist natürlich mein kleiner Favorit in dem Buch, ein so liebenswerter kleiner Junge, den man kennenlernen muss. Aber alle anderen Figuren stehen ihm in nichts nach. Fanny war mir sofort sympathisch und es aus ihrer Perspektive zu lesen, ihre Gedanken und Gefühle – ach, ich mag sie einfach! Ich hätte sie auch noch 300 weitere Seiten bei der Kinderbetreung begleiten können, da war was los😉.

Kerstin Gier hat einfach eine tolle Art zu schreiben und ich liebe ihren Humor.  Auch bei diesem Buch kam er nicht zu kurz und hat mich köstlich unterhalten – Kerstin Gier hat es einfach drauf. Ich könnte so viele lustige Beispiele nennen – das mache ich aber natürlich nicht., sondern amüsiere mich jetzt einfach noch ein bisschen rückwirkend.

Die Geschichte an sich nimmt erst zum Ende hin Fahrt auf – lebt aber durch die Atmosphäre, die Charaktere und den Humor.

Viel mehr möchte ich zu dem Buch gar nicht sagen, außer, dass es sich für mich absolut gelohnt hat.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, einerseits bin ich froh, dass mich hier kein Cliffhanger fertig macht, andererseits bin ich traurig, dass dieses schöne Buch so schnell vorbei war und die Geschichte schon beendet ist.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Rezension: Sonnenblut


Sonnenblut
Michelle Natascha Weber 
Drachenmond Verlag 
612 Seiten


Klappentext:
Die Höfe von Sonne und Mond.
Von Feindschaft getrennt.
Durch Liebe vereint.

Vor Jahrhunderten hat die Hexenfürstin Seraphia einen Fluch auf die Höfe von Sonne und Mond herabbeschworen, um ihre ewige Fehde zu beenden. Seither sind Hexen und Schattenwandler zu einem Bündnis gezwungen, das ihr Überleben sichert. Als Seraphias Zauber die Hexe Alysea Valerian an den Schattenwandler Dameo Angelis bindet, lasten die Hoffnungen beider Höfe auf ihren Schultern. Denn Seraphia hat den Bewohnern Gemeas einen letzten Ausweg gelassen: das Silberband, das eine Hexe und einen Wandler erwählt und ihnen den Versuch gewährt, den Fluch zu brechen. Doch bisher ist keine der Hexen lange genug am Leben geblieben, um es zu vollbringen.
Bald spürt Alysea den Sog des Glockenturmes, von dem all ihre Vorgängerinnen in den Tod gestürzt sind. Und auch Dameo kämpft mit einem dunklen Geheimnis, das sie beide vernichten könnte. Denn zwei Leben, die durch ein Silberband verbunden sind, können nie mehr getrennt werden, ohne dass sie gemeinsam erlöschen. Und diesmal bedeutet es das endgültige Verderben für Gemea.

Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz so leicht. Die Autorin hat einen ganz besonderen, ausschweifenden Schreibstil, an den ich mich erst gewöhnen musste. Zudem hatte ich komischerweise Probleme, mir die Namen zu merken (jetzt am Ende der Geschichte weiß ich selbst nicht mehr warum, aber anfangs musste ich doch mehrmals zurückblättern um noch mal auf die Reihe zu kriegen, wer das nun war). Das mag aber auch meiner ständigen Müdigkeit oder meinem Alter geschuldet sein😉.
Nach einiger Zeit habe ich den Schreibstil dann sehr genossen - die Bilder und Szenen, die die Autorin vermitteln konnte, waren einfach gewaltig und grandios.

Die Geschichte an sich startet gleich von Anfang an richtig gut. Ein bisschen erinnerte es mich anfangs an „Das Reich der suchen Höfe – Flammen und Finsternis“, und hey, das ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher 😍.   Keine Angst, es ist mehr die Stimmung und es entwickelt sich definitiv in eine andere Richtung.  Die Charaktere haben mir gut gefallen, die Gefühle und Ängste, die sie vermitteln, waren für mich absolut nachvollziehbar. Ein „Bösewicht“ der Geschichte ist in bester Ken Follet-Manier aufgebaut. Aus Gier spinnt er im Hintergrund die bösesten Intrigen, was habe ich ihn verabscheut.
Alysea als Protagonistin hat mir richtig gut gefallen. Sie ist mutig und kämpft mit allen Mitteln.
Aber auch die Nebencharaktere werden gut beschrieben, nehmen einen wichtigen Teil ein und füllen die Handlung mit Leben.

Nach und nach erhält man mehr Hintergründe über den Fluch, der auf Dameo und Alysea lastet – aber es kommen andere Geheimnisse und Fragen auf, sodass es stetig auf einem hohen Spannungsniveau bleibt.

Das Buch ist spannend, überraschend, teilweise brutal aber auch gefühlvoll, eine sehr gute Mischung aus allem – und ich bin gespannt auf den zweiten Teil, bei dem es in eine neue Richtung zu gehen scheint.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Rezension: Back and Beyond

Back and Beyond 
Clannon Miller
464 Seiten


Im Rahmen der Panem Challenge lesen wir diesen Monat Bücher mit Tieren. In dem Zusammenhang wurde mir das Buch Back and Beyond von Clannon Miller empfohlen. Tiere, Landwirtschaft auch noch heiße Kerle. Dazu noch 161 grandiose Bewertungen auf Amazon - das hörte sich sensationell an und ich war mehr als gespannt auf dass Buch.


Klappentext:
Doktor Anna Lennarts ist zwar eine brillante Wissenschaftlerin, aber ihr Leben geht gerade total den Bach runter. Arbeitslos, pleite und mit gebrochenem Herzen bewirbt sie sich auf eine ominöse Stelle in Australien. Sie ahnt nicht, dass sie einen Job auf einer einsamen Rinderfarm mitten im Nirgendwo antreten wird. Man sollte vielleicht erwähnen, dass Pferde, Kühe und Kinder zu Annas natürlichen Feinden zählen. Ach ja, und nicht zu vergessen: Männer. Den Männern und der Liebe hat Anna eigentlich für immer abgeschworen, bis sie Robert Bendrich trifft, den größten Outback-Macho überhaupt. Die Katastrophe scheint vorprogrammiert, und Annas Abenteuer beginnt … Back & Beyond ist eine witzige und herzerwärmende Outback-Romanze, gespickt mit Liebe und Leid, einer Prise Erotik und vielen verrückten Abenteuern in Down Under.

Meine Meinung: 
Die Idee der Geschichte hat mir gefallen, auch der Beginn war gut und machte Lust auf mehr. Relativ schnell war ich mir dann nicht mehr ganz sicher, ob es unterhaltsam oder völlig übertrieben ist. Leider hielt das den ganzen Roman über an. Es war mir leider von allem zu viel und komplett unglaublich, in diesem Fall gilt das (für mich) aber nicht als positives Wort.
Mehrfach habe ich überlegt, das Buch einfach wegzulegen, habe es aber irgendwie doch tapfer bis zum Schluss gelesen.
Die Charaktere fand ich einfach völlig überzogen und unglaubhaft dargestellt, einzig die drei jüngeren Kinder mochte ich und die waren auch niedlich (auf ihre Weise) und relativ gut dargestellt. Dass der 14-jährige schon mit Einverständnis Whisky trinkt und raucht… okay, nehmen wir mal an, es passt in die Outback-Dynamik und leicht hatte es der arme Kerl ja auch nicht immer.
Die beworbene Prise Erotik war für meinen Geschmack viel zu wenig Prise und viel zu plump.

Ich könnte hier etliche weitere Beispiele bringen, die mich an diesem Buch gestört haben, das lasse ich aber in dieser Rezension aussen vor. Falls jemand Fragen hat oder sich zum Buch austauschen möchte… Sehr gern!
Nur eins noch – ein „bloody hell“ mehr und ich hätte wahrscheinlich aus Frust in meinen Kindle gebissen.

Das hört sich jetzt auf den ersten Eindruck schlimmer an als es war. Es gab auch Stellen, die ich ganz amüsant fand und im hinteren Drittel fand ich den Plot teilweise sogar recht gut gelungen. Abgesehen davon scheine ich wirklich eine der wenigen zu sein, die sich mit dem Buch nicht anfreunden konnten. Insofern: Macht euch gerne euren eigenen Eindruck!

Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezension: Götterfunke - Liebe mich nicht


Götterfunke - Liebe mich nicht 
Marah Woolf 
Dressler Verlag
464 Seiten


Klappentext:
Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."
Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Meine Meinung:
Ich mag ja die Bücher von Marah Woolf sehr gern – alle haben mich bis jetzt immer locker, leicht unterhalten, sie hat einen wirklich schönen, einfachen Schreibstil.
So auch bei diesem hier – das Buch flog nur so dahin und war VIEL zu schnell vorbei.
Obwohl ich schon einige Bücher gelesen habe, die sich mit der griechischen Mythologie befassen, bin ich immer noch ein „Anfänger“ in dem Thema und lerne bei den Geschichten immer noch dazu – so auch bei diesem Buch.
Die Charaktere haben mir allesamt gut gefallen, insbesondere Hermes, der als Götterbote immer mal einen kleinen Einblick bietet – ich lebe seine Kommentare. Jess‘ Freundin Robyn hätte ich zwar zwischendurch immer mal gerne geschüttelt oder an die Wand geklatscht, aber sie ist nun mal Teil des göttlichen Spiels – auch wenn sie es selbst nicht weiss.
Zeus, Hera, Apoll, Athene und Prometheus mochte ich als Familie sehr – Apoll ist einfach ein sehr sympathischer Typ und Hera tat mir einfach nur Leid, weil sie in der Geschichte immer so falsch dargestellt wird.
Sehr schön gewählt fand ich auch das Setting – ein Camp für Jugendliche, die alle auf Spaß aus sind. Die Mischung aus Mystik der Götter und Spass am Pool oder Klettertouren fand ich einfach gut gelungen und sehr abwechslungsreich.
Ja, das Buch erfüllt die teilweise typischen Klischees.  Stört mich das? Nicht im geringsten, ich fand es gut und fesselnd.
Im Laufe des Buches wird allerdings klar, dass die Geschichte sich nicht nur um die alte Wette von Zeus und Prometheus dreht – eine Gefahr für Götter und Menschheit ist im Anmarsch.
Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen – und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil, den ich definitiv in Kürze lesen werde. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Geschichte außerhalb des Camps weiterentwickelt. Götterfunke bietet wirklich gute Unterhaltung und hat mich in eine andere Welt entführt und abschalten lassen.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Monatsrückblick September





Es ist schon Oktober - in diesem Monat kommen sooo viele tolle neue Bücher, es ist Urlaubs- und Messezeit 😀.
Erstmal gibt es aber meinen Rückblick für September. Das erste Mal seit ganz langer Zeit habe ich mal wieder ein Buch abgebrochen - "Das gläserne Schwert" konnte mich einfach nicht fesseln. Nichtsdestotrotz habe ich im September 13 (!!😲) Bücher gelesen.

Was ich alles erlebt habe:
Ich musste an der königlichen Brautwahl teilnehmen und wurde von dem Mann mit den königsblauen Haaren und der eisigen Ausstrahlung auserwählt.
Meine grosse Liebe hat mich einfach verlassen - glücklicherweise konnte ich zurück in die Vergangenheit reisen und versuchen, meine zahlreichen Fehler zu vermeiden.
Ich war eine Hexe, die die Magie hasst, blöderweise spielte die Magie auch noch verrückt, was für ein Chaos.
Mein One-Night-Stand stand nach vier Jahren als Praktikant vor mir, immer noch gut aussehend, aber komplett verschlossen. Ich bekam eine alte Münze und sollte nun für das Schicksal verantwortlich sein - gar nicht so einfach!
Ich habe eine Reise durch das Land Arahn gemacht, erst sollte es eine Schatzsuche werden, aber es wurde soooo viel mehr... als Ziel: der Feuerberg.
Ich lebte in einer Welt unter einer Glaskuppel und durfte in einem Casting vier Männer kennenlernen, einer davon ein Prinz - aber welcher nur?
Ausserdem durfte ich Anna und Yasin kennenlernen und mit ihnen eine Liebe, die unter die Haut geht und keine Grenzen kennt.

Ganz besonders möchte ich noch einmal dem Papierverzierer Verlag und Ann-Kathrin Karschnick  danken - im September ging die Challenge zu dem Buch "Der Fluchsammler" weiter - und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es gab viele tolle Aufenthalt, unglaublich tolle, kreative Beiträge und auch die Gruppe war super, harmonisch und ich habe dadurch einige tolle Blogs kennengelernt.
Die Aktion wurde für den Virenschleuderpreis nominiert. Ich finde, das ist absolut verdient und ich würde mich total freuen, wenn ihr eure Stimme dafür abgeben würdet  (hier ist der Link).


Hier jetzt aber die Bücher, die ich im September gelesen habe, samt Link zur Rezension zum nachlesen.
Rückblickend haben mir alle wirklich gut gefallen - aber ein Buch hat mich komplett begeistert: mein Monats-Highlight.

Königsblau 
Julia Zieschang 
Hier geht es zur Rezension.

Das Glitzern des Glücks 
Serena Avanlea 
Hier geht es zur Rezension.

Bin hexen: Wünscht mir Glück 
Liane Mars 
Hier geht es zur Rezension.

Harte Schale, weiches Herz 
Sarah Saxx 
Hier geht es zur Rezension.

Royal (alle 6 Bände)
Valentina Fast 
Hier geht es zur Rezension.

Feuergabe
Mona Seiffert  
Hier geht es zur Rezension.

Schicksalsbringer- ich bin deine Bestimmung 
Stefanie Hasse 
Hier geht es zur Rezension.

Mein absolutes Highlight im September ❤
Über alle Grenzen
Maya Shepherd 
Hier geht es zur Rezension.


Noch Fragen?


Gerne erzähle ich euch mehr über die Bücher oder freue mich über sie zu reden.

Montag, 2. Oktober 2017

Blogtour "Feuergabe"






Hallo und Herzlich willkommen am zweiten Tag zur Blogtour „Feuergabe“.

Ich bin Alec – und werde euch heute die verschiedenen Völker Arahns vorstellen. In der Welt Arahn gibt es unter anderem Menschen, Zwerge und Elfen, die friedlich zusammenleben.



Ich, Alec, gehöre mit dem Fährtner Jorwyn zu den Menschen – aufgewachsen im  Forahtal habe ich schon einige Mythen und Legenden gehört – was ich aber selbst gesehen und gelernt habe, hat alle meine Erwartungen übertroffen.

Meine beste Freundin seit Kindertagen heißt Leani – sie ist eine junge Elfe, die, wie ich, ohne Eltern aufgewachsen ist. Viele Menschen haben Angst vor Elfen. Auf unserer Reise blieb uns manche Tür wegen dieser, total unnötigen, Angst verschlossen.
Inzwischen war der ältere Junge herangekommen und hatte sich vor seine Mutter gestellt, das kleine Gesicht grimmig und entschlossen. »Die Elfe wird meinen Bruder nicht entführen und auffressen!«, verkündete er mit schriller Stimme. »Sie soll verschwinden!«

Vor Leani braucht niemand Angst zu haben – sie ist toll und mutig!
In Feeanim durfte Leani dann noch mehr Elfen kennenlernen und hat festgestellt, dass es auch dort Unterschiede gibt.
 Layvar sind Dunkelelfen,  die keine Magie beherrschen, Linvay sind Hochelfen, sie beherrschen Magie.   Zu welcher Art Leani gehört? Das kann ich euch nicht verraten, das solltet ihr selbst herausfinden😉

In Sirahm habe ich das erste Mal Zwerge gesehen – und wisst ihr was? Zwerge sind viel größer, als ich sie mir immer vorgestellt hatte. Sie sind teilweise sogar ein wenig größer als ich, wenn auch nicht viel, und so breit gebaut, dass Leani sich zweimal hinter einem verstecken konnte. Gord, der uns auf unserer Reise begleitet hat, ist ein sehr großer Zwerg, mit Kettenhemd und Helm bekleidet. Helle Augen unter buschigen Brauen und ein Mund, der sich hinter einem dichten, rot-braunem Bart verbirgt.
Die Zwergensprache ist eigentlich keine andere als die der Menschen, hat aber einen starken Dialekt.

Unsere letzte Reisebegleiterin haben wir auf dem  Turnier der Zauberer getroffen -  die maratanische Totenhexe Ill’Ufera A Salima. Sie kann ich nicht beschreiben – sie ist einfach einzigartig, ihr müsst sie kennenlernen.  Wirklich!

Ihr glaubt schon, dass diese Völker alles sind, was Arahn zu bieten hat? Weit gefehlt – Halblinge, Riesen, Halbriesen, Priester-Magier der dunklen Kunst und andere, grausamere Wesen sind auch dort unterwegs.


Wenn ihr noch Fragen habt könnt ihr gerne mich (Alec) oder am besten Mona Seiffert fragen. Mona weiss wirklich alles über uns. Allen anderen empfehle ich, die Blogtour in den nächsten Tagen weiter zu verfolgen. Und natürlich: das Buch zu lesen!💞






Samstag, 23. September 2017

Rezension: Royal


Royal
Valentina Fast 
Impress Verlag 
Alle 6 Teile: 1604 Seiten (Angabe: Amazon)

Klappentext:
Viterra, das Königreich unter einer Glaskuppel, ist der einzige Ort auf Erden, an dem die Menschen die atomare Katastrophe überlebt haben. Um die Bevölkerung bei Laune zu halten, findet dort alle zwei Jahrzehnte die große Fernsehshow zur Königinnenwahl statt. Aber diesmal ist alles anders. Diesmal will der Prinz ein Mädchen finden, das ihn um seiner selbst liebt. Vor den Augen des gesamten Königreichs soll die siebzehnjährige Tatyana zusammen mit den schönsten Mädchen des Landes um die Gunst vier junger Männer buhlen, von denen keiner weiß, wer der echte Prinz ist. Sie würde alles darum geben, nicht teilnehmen zu müssen. Aber auch sie kann sich dem Glanz eines Königslebens nur schwer entziehen …


Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich hier Band für Band rezensieren, aber die Bücher lesen sich einfach zu gut und zu schnell und die Cliffhanger am Ende jeden Buches machten es mir unmöglich, zwischendurch zu stoppen.
Das ganze Auswahlverfahren war eine nette, wenn auch keine überraschende Idee. Gut haben mir auch die Freundschaften gefallen, die sich im Laufe des Buches entwickeln und die Enthüllungen zu Viterra, die nach und nach Preis gegeben werden.
Einerseits fand ich die Charaktere gut ausgearbeitet, insbesondere die Unterschiede der jungen Männer waren charmant, aber die meisten anderen waren mir entweder „zu gut“ oder „einfach böse“.
Teilweise war es mir zu viel Drama, ein ständiges Hin und Her und hat mich manchmal an die AFTER-REIHE erinnert, Streit, Versöhnung, ich war genervt und wollte dennoch weiterlesen. Es war klar, dass es einen guten Grund für den Zwiespalt geben muss und wollte diesen gern erfahren.
Ebenso war ich gespannt, ob die Enthüllung des wahren Prinzen eine Überraschung geben würde – hat sie leider nicht (für mich, aber vielleicht sieht das jemand anders und hatte einen anderen der jungen Männer als Prinzen im Sinn).
Als letzten kleinen Kritikpunkt muss ich noch den ein oder anderen Logikfehler erwähnen und dass manches einfach zu nur kurz erwähnt, aber nicht ausgearbeitet wird (auf diese werde ich jetzt aber nicht weiter eingehen, das würde den Rahmen sprengen).
Die Reihe war meiner Meinung nach nicht sonderlich überraschend, einzig der letzte Teil bot einige Wendungen und Enthüllungen, mit denen man nicht unbedingt rechnet und man kann sich nicht sicher sein, wem man vertrauen kann.
Dennoch habe ich die Bücher trotz aller Kritik genossen. Es war eine nette Unterhaltung und genau das war es, was ich wollte.

Fazit: Für mich kein absolutes Highlight und kein Buch das ich jedem aufdrängen möchte – aber für alle, die gerne Bücher dieser Art lesen bietet es nette, packende Unterhaltung für zwischendurch.

Donnerstag, 21. September 2017

Rezension: Royal - Ein Leben aus Glas


Royal - Ein Leben aus Glas
Valentina Fast
Impress  Verlag
304 Seiten



Klappentext:
Viterra, das Königreich unter einer Glaskuppel, ist der einzige Ort auf Erden, an dem die Menschen die atomare Katastrophe überlebt haben. Um die Bevölkerung bei Laune zu halten, findet dort alle zwei Jahrzehnte die große Fernsehshow zur Königinnenwahl statt. Aber diesmal ist alles anders. Diesmal will der Prinz ein Mädchen finden, das ihn um seiner selbst liebt. Vor den Augen des gesamten Königreichs soll die siebzehnjährige Tatyana zusammen mit den schönsten Mädchen des Landes um die Gunst vier junger Männer buhlen, von denen keiner weiß, wer der echte Prinz ist. Sie würde alles darum geben, nicht teilnehmen zu müssen. Aber auch sie kann sich dem Glanz eines Königslebens nur schwer entziehen …

Meine Meinung:
Was nettes für zwischendurch wollte ich mal wieder lesen… Das Cover ist wunderschön und der Klappentext klang interessant – und hey, ich habe die richtige Wahl getroffen.
Das Buch lässt sich locker und leicht lesen, mir gefällt die Welt, die Valentina Fast erschaffen hat mitsamt ihrer Charaktere. Zugegeben, einiges erinnert schon an die Selection-Reihe, angefangen mit Tatyana, die eigentlich gar nicht so recht an der Brautschau teilnehmen möchte aber aus privaten Gründen gezwungen ist.
Hat es mich gestört? Nicht im geringsten. Der erste Teil der Reihe war ein wunderbarer Einstieg um Viterra, die potentiellen Prinzen und die ersten Kandidatinnen kennenzulernen. Ich bin mir relativ sicher, dass noch einige Überraschungen kommen werden – so ganz traue ich dem Frieden nicht. Es gibt einen weiblichen Charakter, den ich für nicht so ehrlich halte (aber da kann ich mich auch gewaltig täuschen), befürchte eine Art Krankheit und wundere mich , ob wir noch mehr  von der „zerstörten“ Aussenwelt erfahren. Aber ich will hier nicht zu intensiv mit meinem Verdacht spoilern, sondern überlasse euch das Lesen lieber selbst. Zum Glück habe ich den Sammelband der Reihe, sodass ich gleich weiterlesen kann.
Die Idee gefällt mir - die Kandidatinnen wissen nicht, wer der vier Männer der wirkliche Prinz ist - denn der Prinz möchte keine Braut, die nur auf die Krone aus ist. Alle vier haben ihre bestimmten Eigenheiten und Stärken, sodass es schwer ist, den richtigen zu bestimmen. Natürlich hat man einen Verdacht und wird in eine Richtung gelenkt.. Aber ob es wirklich so einfach ist?

Die Reihe hat mich schon jetzt in ihren Bann gezogen – und da die Panem-Challenge mich quasi dazu nötigt, jedes Buch zu rezensieren um Punkte zu bekommen, werde ich zu jedem einzelnen Teil etwas schreiben – wahrscheinlich, dank des angenehmen Schreibstils, täglich 😉.

Dienstag, 19. September 2017

Rezension: Feuergabe



Feuergabe 
Mona Seiffert 
Aeternica Verlag
312 Seiten




Klappentext:
Alec ist ein Findelkind und wächst bei einfachen Leuten im abgelegenen Forahtal auf. Doch in seinen Träumen ist es ihm bestimmt, in die Weiten seiner Welt auszuziehen, um seine besondere Gabe zu finden und ein großes Schicksal zu erfüllen. Als sich schließlich die Gelegenheit ergibt, zusammen mit seiner Freundin, der jungen Elfe Leani, sich dem Fährtner Jorwyn anzuschließen, gilt es jedoch mehr Abenteuer zu bestehen, als ihm lieb ist. Auf der Flucht vor maskierten Kriegern, die hinter einer Schatzkarte her sind, der auch Alec und seine Freunde folgen, sieht sich der Junge immer größeren Geheimnissen gegenüber. Besonders beschäftigt ihn die Frage, wer der Anführer ihrer Verfolger ist, der Alec zum Verwechseln ähnlich sieht. Und was es mit dem Feuerberg auf sich hat, von dem er immer wieder träumt. 

Bevor Alec verstehen kann, was hinter all dem steht, muss er erst lernen, dass nichts und niemand außer ihm bestimmt, wer er ist und wohin sein Weg führen soll. Falls er es schafft, bis dahin zu überleben …

Meine Meinung:
Puhh- es fällt mir wirklich schwer, meine Meinung zu dem Buch zu schreiben.
Also fange ich einfach mal von vorne an: der Einstieg in das Buch fiel mir leicht – schon bald war mein Interesse an Alec, Leani und ihrer Vergangenheit und ihren Familien geweckt. Der Einstieg in die Reise und auch teilweise der Weg ging mir teilweise doch zu schnell – es wirkte manchmal etwas gehetzt und als ob die Autorin in ihrer Geschichte schnell voran kommen wollte. Im Gegensatz dazu steht oftmals ein wunderbarer Schreibstil, der in die Welt von Ahran entführt und die Orte oft so zauberhaft und bildhaft beschreibt, sodass man alles vor Augen hat.
Die Autorin hat einige wundervolle Charaktere erschaffen – Jorwyn, Gord und die Hexe bilden tolle Reisebegleiter und jeder hat besondere Talente oder Charakterzüge, die ihn prägen. Auch die Entwicklung, die einige der Charaktere durchlaufen, war absolut nachvollziehbar und hat mir gut gefallen. Manche Ausdrücke in dem Buch („Kinder“) haben mich anfangs irritiert bis ich damit zurechtkommen und sie akzeptieren konnte. Ebenso gibt es leichte Fehler  (grammatikalisch und Rechtschreibung) – dies ist aber nicht zu gehäuft, dass es meinen Lesefluss gestört hat, aber aufgefallen ist es mir.
Das Buch hat mich stellenweise gepackt und ich dachte: jetzt geht’s los, dann aber wieder kamen etwas langatmigere Teile der Reise. Diese wurden schon gekürzt  (die Autorin überspringt Tage oder fasst sie zusammen) waren aber dennoch für mich nicht wirklich greifbar, obwohl immer zwischendurch etwas Aufregendes passiert.
Dann gab es wieder wirklich schöne Teile die mich mit ihren Beschreibungen und von der Spannung her gepackt haben – aber eben nicht dauerhaft. Ebenso gibt es überraschende Ideen und eine ständig vorhandene, gut spürbare Atmosphäre, die mich konsequent wieder hat zum Buch greifen lassen. 
Das gesamte Thema des Buches, das auch wirklich rund und stimmig ist, fand ich sehr gut ausgearbeitet .

Ob ich das Buch trotz aller Kritik empfehlen würde? Anfangs war ich mir ehrlich gesagt nicht sicher. Aber mit dem Ende, das jetzt schon etwas zurück liegt, kann ich nun sagen: Ja. Es ist kein absoluter Page turner und kein perfektes Buch – aber es hat viel Charme, sodass es mir auch noch nach Tagen in Erinnerung geblieben ist.
Ausserdem empfehle ich immer gerne Bücher von jungen, deutschen Autor/innen – dieses Buch ist meines Wissens nach der Debütroman von Mona Seiffert – und dafür hat es mir doch wirklich gut gefallen.

Montag, 18. September 2017

Rezension: Über alle Grenzen




Über alle Grenzen 
Maya Shepherd 
Sternensand Verlag 
544 Seiten


Klappentext:
Eine Liebe, die sich über jedes Hindernis hinwegsetzt. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Eine Liebe, die keine Grenzen kennt. Wörter, Zahlen und Sätze zieren Annas Körper. Dort, wo niemand sie sieht. Unauslöschbar sind sie in ihre Haut geritzt. Sie bleiben für immer und verschwinden nicht einfach wie ihr Vater, der ihre Mutter für eine Jüngere verlassen hat. Yasin kommt aus dem Kosovo. Wie viele Flüchtlinge sucht er in Deutschland Schutz, in der Hoffnung auf ein neues, sicheres Leben. Er spricht fließend Deutsch und trotzdem hört ihm niemand zu. Niemand sieht ihn. Bis er Anna begegnet. Das traurige und verschlossene Mädchen ist der erste Mensch, der ihn als Person und nicht nur als Flüchtling sieht.


Meine Meinung:
Das Buch behandelt ein absolut aktuelles und wichtiges Thema, über das teilweise ganz Deutschland diskutiert. Die Autorin stellt selbst in ihrem Nachwort klar, dass sie keine Stellung beziehen sondern zum Nachdenken anregen möchte. Das ist ihr absolut gelungen.

Die Geschichte von Anna und Yasin ist erfunden, könnte aber so passiert sein – die Hintergründe sind unglaublich gut recherchiert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wieviel Zeit Maya Shepherd hierfür investiert hat. Obwohl Yasin eine fiktive Figur ist, hat mich sein Weg mehr als einmal schockiert und traurig gemacht. Überall auf der Welt gibt es Yasins, die diesen Weg gehen müssen und das ist einfach kaum vorstellbar für die meisten von uns.

Am Anfang lernen wir Anna kennen – Anna verliert bei der Trennung ihrer Eltern eigentlich alles, ihr Umfeld, ihre Freunde, Geld. Sie zieht mit ihrer Mutter alleine nach Köln und muss alles hinter sich lassen, was sie sonst ganz selbstverständlich hatte. Auch die Beziehung zu ihrer Mutter, die selbst in Trauer gefangen oder bei der Arbeit ist, leidet. Anna fängt an sich zu ritzen – durch den Schmerz und die Faszination des Blutes vergisst sie ihren seelischen Kummer. Alleine diese Geschichte für sich ist gut ausgearbeitet und hat mich, selbst Mutter, ergriffen und beschäftigt.

Durch Yasin und seine Vergangenheit, die wir als Leser in Rückblicken erfahren, fängt Anna an, eine andere Sicht auf das Leben zu nehmen. Die beiden nähern sich langsam und freundschaftlich an, was aber nicht immer einfach ist für beide Seiten.

Wie man sich wahrscheinlich vorstellen kann, geht es in diesem Buch um Rassismus, Ängste, Vorurteile, aber auch Familie, Mobbing und Politik –  es ist mit ganz viel Feingefühl und ohne zu viel Kritik geschrieben. Ängste werden nicht verurteilt aber das Buch regt zum Denken an und zeigt verschiedene Sichtweisen.
Es gab so viele Textstellen im Buch, die ich markiert habe weil sie soooo gut waren.
Auch wenn es kein leichtes Thema ist: Das Buch lässt sich unglaublich gut und schnell lesen. Es ist spannend, Anna auf ihrem Weg zu begleiten.

Dieses Buch hat es neben „It ends with us“ und der Reihe „Das Reich der sieben Höfe“ in meine TOP 3 meiner bisherigen Jahreshighlights geschafft (und das ist bei über 80 bisher gelesenen Büchern 2017 eine Leistung).
Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen. Ich bin so froh, dass ich diesem Buch eine Chance gegeben habe und danke Maya Shepherd für ihr Vertrauen, dass sie mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 17. September 2017

Rezension: Schicksalsbringer - ich bin deine Bestimmung


Schicksalsbringer - ich bin deine Bestimmung 
Stefanie Hasse 
Loewe Verlag
416 Seiten



Klappentext:
Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ...

Meine Meinung:
Schon den Prolog fand ich gelungen und bin sofort in das Buch eingetaucht. Kiera als Protagonistin hat mir von Anfang an gut gefallen – sie ist nicht naiv, nicht zickig und leidend (außer morgens, aber das ist für mich absolut verständlich), ihre Gefühle und Reaktionen sind absolut nachvollziehbar.  Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Kiera – allerdings bekommen wir in regelmäßigen  Abschnitten die Gedanken eines „Anderen“ zu lesen, jemand lenkt die Geschichte und versucht Kiera zu steuern. Dieser „Jemand“ hat allerdings nichts Gutes im Sinn.
Diese kleinen Abschnittes haben mich neugierig gemacht, fast wahnsinnig. Ich wollte unbedingt wissen, wessen Gedanken ich dort lese und hatte verschiedenste Charaktere im Kopf. Ich konnte teilweise gar nicht schnell genug lesen - ich war so angespannt, ich wollte endlich wissen, wie es weitergeht!

Auch die Jungs, die Kiera auf ihrem Weg begleiten, fand ich absolut gelungen. Cody, Phoenix und Hayden sind nicht wirklich greifbar und das meine ich im positiven Sinne. Sie sind gut ausgearbeitet und haben alle das spezielle „Etwas“ – keine Angst, Kiera verliebt sich nicht in alle drei, sie sind nur wichtig auf ihrem Weg.

Die Geschichte ist absolut genial aufgebaut und die Idee hinter dem ganzen, wie lässt sich das Schicksal beeinflussen, hat mir sehr gut gefallen. Es ist nicht plump sondern regt zum Nachdenken an. Ich wollte nicht mit Kiera tauschen- ihre Ängste das Schicksal zu beeinflussen fand ich absolut nachvollziehbar.
Kann man das Schicksal ändern? Die Münze fordert es, dass Kiera eingreift...

Und das Ende (Überraschung, Drama und Spannung pur) – es ist in sich abgeschlossen, war für mich aber so was von unbefriedigend!!!
Bei Teil 2, der im Frühjahr 2018 erscheinen soll, werde ich definitiv nicht so lange warten, bis ich ihn lese. Ich bin mir sicher, dass es ganz großartig wird.

Dienstag, 12. September 2017

Rezension: Bin Hexen: Wünscht mir Glück

Bin Hexen: Wünscht mir Glück
Liane Mars
Drachenmond Verlag

Klappentext: 
Hexe Prim hasst die Magie. Bei keinem einzigen Zauberspruch kann sie sicher sein, was am Ende daraus entsteht. Kein Wunder, dass Prim nur äußerst ungern hext. Doch das ist nun einmal Pflicht, sonst spielt die Magie vollkommen verrückt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wird die Zauberwelt auch noch vom Hexenjäger Liam enttarnt. Der ist nicht nur sexy und gefährlich, sondern auf magische Weise mit Prim verbunden. Was das angeht, ist die Zauberwelt unerbittlich. Prim muss das Herz des Jägers erobern, um die Magie zu beruhigen. Doch wie soll sie das machen, ohne von ihm verhaftet zu werden?

Meine Meinung:
Ich habe das Buch direkt zum Erscheinungstermin bestellt und in Rekordzeit durchgelesen  - es ist sooo lustig und gut geschrieben.

Bereits auf den ersten Seiten war ich dem Buch verfallen – die Magie ist nämlich nicht wirklich kontrollierbar und hat einen ziemlich starken Willen. Die meisten der Hexen/Zauberer zaubern auch nicht aus freiem Willen, sondern weil sie es müssen, ansonsten gerät die Hexenwelt ins Ungleichgewicht. Das führt zu vielen lustigen Situationen, auf die ich hier allerdings nicht unbedingt eingehen werde – denn das Buch sollte wirklich jeder selbst lesen, der gerne mal Fantasy liest. Nicht falsch verstehen, das Buch ist nicht albern oder übertrieben lustig - es sind ganz viele liebevolle, kleine, charmante Kleinigkeiten, die mich haben schmunzeln bzw. lauthals lachen lassen.

Alleine schon Prims Gabe fand ich herrlich – anhand eines Namens kann sie Menschen analysieren – und es ist sehr interessant, was schon hinter dem Namen Udo steckt.
Gut gefallen hat mir auch Prims Hulapüppchen, welches ihrem Hexenzirkel (ja, Hexen brauchen einen Zirkel, sie sollten NIE alleine zaubern, das ist viel zu gefährlich) anzeigt, dass sie unbedingt zaubern muss. So ein Hulapüppchen kann ganz schön kreativ tanzen, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Auch die Charaktere sind stark ausgearbeitet – Prim und ihr Hexenzirkel, ihre Arbeitskollegen oder auch die Hexenjäger, allen voran Liam Amun. Seine Beweggründe als Hexenjäger sind absolut verständlich – blöd ist nur, dass ausgerechnet er Prims Hexenzwilling sein soll – und die Magie verlangt einfach, dass Hexenzwillinge sich kennenlernen müssen. Was aber, wenn die Magie keine Sicherheit bietet und er doch nicht der gesuchte Zwilling ist? Alles ganz schön verzwickt…

Ich fand die Geschichte rund um Primadonna Nimbifera, Liam und all die anderen wirklich sehr gut, die kleinen Details der Magie, die eigentlich keiner versteht, haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Aber auch die Beziehung von Prim und Liam war interessant zu verfolgen – Prim hat es wirklich nicht leicht. Die Geschichte ist unglaublich gut zu lesen, bietet viel Unterhaltung, Wendungen und ist einfach durchgehend amüsant und in sich rund. Letztendlich versteht sogar Prim, weshalb sie sogar im tiefsten Winter immer ihre Chucks trägt😉.

Eine absolute Leseempfehlung ❤

Donnerstag, 31. August 2017

Monatsrückblick August




Damit mir nicht das gleiche passiert wie letzten Monat: Hier, absolut überpünktlich, meine Zusammenfassung für den August. Es sind tatsächlixh wieder neun Bücher geworden, die ich gelesen habe - und keins davon möchte ich missen❤. Den dritten Monat in Folge hatte ich keine Enttäuschung dabei - entweder habe ich gute Ratgeber oder einfach ein glückliches Händchen 😀.

Was ich alles erlebt habe:
Luft, Wasser und Erde - drei Elemente haben mich emotional mehr als einmal ausgelaugt.
Ich habe den Weg einer Schauspielerin am Anfang des 20. Jahrhunderts begleitet und ihre Träume verfolgt.
Mit dem Regen kam der Neuanfang und Hoffnung in mein Leben und kurz danach habe ich als Tätowiererin Farbe ins Leben gebracht.
Ich habe meinen Jugendfreund, den Rockstar, getroffen und musste für ihnarbeiten, kurz danach musste ich für eine alte Hexe Flüche sammeln - ganz schön gefährlich.
Aber die schönste Zeit hatte ich definitiv wieder in Prythian - dort habe ich mich unwiderruflich und bedingungslos verliebt, mein Herz wurde gebrochen und in Stücke gerissen.

Postkarten an Dora 
Clara Gabriel 
Anfang des 20. Jahrhunderts - Dora möchte Schauspielerin werden.
Es war sehr interessant, Doras Weg zu verfolgen, gespickt mit historischen Ereignissen, die zwischendurch, aber nicht zu viel, eingeflochten werden. Natürlich geht auf ihrem Weg nicht alles glatt, aber das wäre ja auch auch langweilig.
Im Laufe der Geschichte entwickelt sich ein zweiter Strang, Personen, die nichts Gutes im Sinn haben kreuzen immer mal wieder ihren Weg. Diese zweite Linie sorgt dafür, dass es durchweg spannend bleibt.

Ich will nicht zu viel verraten, kann aber jedem, der gerne auch mal historische Bücher liest, den Roman ans Herz legen. Ich habe die 512 Seiten innerhalb von 2 Tagen gelesen - und dass obwohl ich zwischendurch gearbeitet habe und einen Kindergeburtstag vorbereiten musste.
Es war spannend und lesenswert, Doras Weg zwischen Freud und Leid zu verfolgen und ihre Entwicklung zu sehen.
Das Buch greift viele verschiedene Themen auf - letztendlich bin ich froh, den Ausflug mit Dora gemacht zu haben und im angenehmen Jahr 2017 zu wohnen.


Wie die Luft zum Atmen/The silent waters/The gravity of us
Brittainy C. Cherry 
Brittainy C Cherry hat mich schon mit ihrem ersten Teil begeistert-aber alle 4 Bände sind atemberaubend gut. Alle können für sich gelesen werden, es gibt keinerlei Berührungspunkte zwischen den Bänden. Und ich habe bei jedem einzelnen gelacht, gelangt, gelernt und erstaunt.
Ich bin den Büchern von Brittainy C. Cherry komplett verfallen – es sind keine „Heile Welt“-Liebesromane, sondern man muss bei ihren Geschichten damit rechnen, dass sie Wunden aufreißt, deine Ängste schürt und dich dann ganz langsam wieder beruhigt und heilt.
Ihre Bücher gehören ab jetzt zu meinen absoluten „Must-Reads!“.

Kein Rockstar ist auch keine Lösung 
Sandra Helinski 
Die Geschichte hat mich sofort abgeholt und mir eine tolle Auszeit aus dem Alltag beschert.
- ich wollte morgens nur kurz in das Buch rein lesen... Ich habe zwar geduscht und Frühstück für meine Kinder geholt, aber dann war ich schon auf Seite 123. Nur noch ein Kapitel, ihr kennt das bestimmt😂.
Auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht - Sandra Helinski hat eine tolle Art zu schreiben, sodass man einfach über die Seiten hinweg fliegt. Die Charaktere sind liebenswert und glaubwürdig, nicht zu perfekt sodass man sich mit ihnen anfreunden kann.
Der Blick hinter die Kulissen einer Band, die Probleme nach einem Erfolg und die organisatorischen Hindernisse - all das wird gezeigt, aber natürlich mit viel Humor, Spass und Liebe.

Der Fluchsammler 
Ann-Kathrin Karschnick 
Ein Buch mit einer ganz tollen Idee, sehr sympathischen Protagonisten und viel Spannung.
Das Buch schreit quasi nach einer Fortsetzung - es ist zwar abgeschlossen, aber ich möchte unbedingt mehr von Elisabeth, Vincent und Magda erfahren. Die Charaktere sind großartig.
Insbesondere Magda fand ich total cool - und die Flüche, die sie heilen musste oder verursacht hat, haben mich immer wieder aufs Neue amüsiert - meine Theorie war ja, dass Ann-Kathrin Karschnick Autorin sich einen lustigen Abend mit einer Flasche Wein und ein paar Freunden gemacht hat, aber sie war wohl ganz alleine so kreativ😉. Mit Elisabeth hingegen habe ich ziemlich gelitten: Was für eine fürchterliche Vorstellung, dass man jeden töten könnte, den man berührt.
Das Buch hat mich gefesselt und in meinem Kopf die wildesten Ideen entfacht - bei manchen lag ich richtig, bei manchen total daneben.
Um einen Fluch zu heilen, muss man die genauen Hintergründe kennen - wenn ihr Lust auf eine fantastische Geschichte habt, dann solltet ihr Vincent, Elisabeth und insbesondere Magda kennen lernen. Es lohnt sich!

Sehr viel Spass macht auch die Challenge, die zu dem Buch läuft. Alle 2 Tagen gibt es eine Frage, eine Herausforderung, die man lösen muss.  Bis Mitte September hat man Zeit, die Aufgaben zu erledigen.

Die Perfekten 
Caroline Brinkmann 
Endlich mal wieder eine richtig gute Dystopie: Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere so lebhaft und mehrschichtig zu beschreiben, dass man zwischen "was ist richtig und falsch" intensiv nachgedacht hat. Man sieht: Auch die Gesegneten haben ihre Probleme und Sorgen und es gibt gekennzeichnete Dreien, die für mich einfach perfekt waren.
Nicht alles ist so, wie es scheint - wem kann man trauen und wem nicht im Kampf um Gerechtigkeit und Frieden?
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Rain und Lark erzählt - was mir sehr gut gefallen hat, denn so kann man die verschiedenen Perspektiven und die Zerrissenheit im Kampf gegen das System gut verfolgen.
Die erschaffene Welt ist ziemlich düster und die Autorin schont ihre Charaktere auch nicht unbedingt vor dem Tod oder vor Verletzungen. Aber das ist einfach stimmig in diesem Buch - denn es geht um Widerstand und Krieg.
Das Buch hat mich gefesselt und begeistert - das Ende verspricht, dass es weitergeht und da bin ich ziemlich gespannt drauf.

Eine absolute Empfehlung für alle, die gerne mal dystopische, nicht kitschige Bücher lesen❣

Color in my Darkness 
Lisa Grant  
Das war mein erstes Buch von Lisa Grant - aber sicherlich nicht das letzte😀.
Die Geschichte von Franzi und Ben hat mir wirklich gut gefallen und durch die abwechselnde "Ich-Perspektive" konnte man sich sehr gut in die Köpfe der beiden versetzen. Der Kontrast zwischen den beiden könnte nicht größer sein - ich fand die gesamte Thematik des Buches gut ausgearbeitet, absolut nachvollziehbar und in alle Wege emotional geschrieben.

Ich werde nicht zuviel über den Inhalt verraten, denn das Buch solltet ihr definitiv selbst lesen - Lisa Grant hat eine tolle Art zu schreiben und einen Leser zu fesseln. Es wird aufgrund der Erotik für volljährige Leser empfohlen  - es stimmt, manche Szenen sind explizit geschrieben, aber stilvoll und nicht zu viel. Ich mag Bücher nicht, in denen Sexszenen eingebaut werden um Seiten zu füllen - hier war es passend und auch wirklich nicht übertrieben.

Emotionen, Spannung und ein gewisses Maß an Drama - für mich die perfekte Mischung ❣

Mein absolutes Highlight im Juli❤
A court of wings and ruin
Sarah J. Maas

Auch wenn die Bücher, die ich im August gelesen habe ALLE toll waren: A court of wings and ruin war mein Highlight. Aber ich bin natürlich auch etwas befangwn und vpreingenommen😉.
An alle, die die Reihe immer noch nicht kennen: Die Bücher sind im Fantasy-Bücher Mein Highlight des Jahres. Sarah J. Maas hat es einfach drauf💗.
Ich bin nach dem Lesen kurzzeitig in ein tiefes Loch gefallen weil ich mich nicht aus Prythian verabschieden wollte.
Ich habe so viele Freunde dort gefunden, die ich für immer in mein Herz geschlossen habe ❤.

Die Geschichte ist einfach atemberaubend und ich war während des Lesens teilweise ein emotionales Wrack.


Noch Fragen?


Gerne erzähle ich euch mehr über die Bücher oder freue mich über sie zu reden.