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Samstag, 17. Februar 2018

Rezension: Pretend


Pretend 
Penny L. Chapman
346 Seiten 


Klappentext:

FARREN Ich höre die falsche Musik und mache nur Ärger. Meine Mutter hasst mich, obwohl ich alles tue, um ihr zu gefallen. Sie hat mir ein Ultimatum gestellt. Entweder gehe ich für ein Jahr nach Miami, um bei einem Freund meiner Eltern Disziplin zu lernen, damit ich ihre Firma übernehmen darf, oder sie setzen mich vor die Tür. Es hätte so einfach werden können, doch dann traf ich ihn. Er lebt das Leben, von dem ich immer geträumt habe. Wild, frei, respektiert. Er macht seine eigenen Regeln. Sein Name ist ... KIERAN Sie hört die richtige Musik, ist laut und unberechenbar. In ihren Augen sehe ich dasselbe Feuer wie bei mir. Sie könnte perfekt sein. Doch etwas stimmt nicht mit ihr. Sie spielt das brave Mädchen und verstellt sich. Es macht mich rasend, denn ich habe etwas gegen Heuchler.


Meine Meinung:

Ich habe von allen Seiten nur Gutes von dem Buch gehört, die Bewertungen bei Amazon sprechen für sich und der Klappentext klingt richtig toll.

Deshalb habe ich mir dieses Buch als Date für den Valentinstag ausgesucht , aber ehrlich: leider war es nicht meins.

Die Autorin kann schreiben und die Geschichte an sich war auch wirklich nicht schlecht ABER: es war mir von allem zu viel.

Es fällt mir ganz schwer zu beschreiben, wie ich das meine, aber von Anfang an war mir ZU VIEL Abneigung, ging über in ZU VIEL sexuelle Anziehung, ZU SCHNELLE Liebe, ZU VIEL Klischee (und ehrlich, ich habe nichts gegen Klischees), ZU derb, ZUVIEL böse, ZU VIEL ... (ich könnte hier noch einiges aufzählen, aber ich glaube ihr wisst, was ich sagen will. Das sorgte bei mir dafür, dass ich das Buch nicht mehr so recht genießen konnte. Insbesondere Kieran als Charakter war mir dazu noch nicht wirklich sympathisch. Seine Motive und Handlungen waren für mich zwar im gewissen Maße nachvollziehbar aber wirkten an den Haaren herbei gezogen.

Vielleicht kam das Buch zum unpassenden Zeitpunkt für mich. Vielleicht passen wir einfach nicht zusammen - was ich eigentlich SEHR schade finde, denn ich wollte dieses Buch mögen und mich von der Reihe begeistern lassen.

Vielleicht versuche ich einen der anderen Bände zu einem späteren Zeitpunkt nochmal... Vielleicht!

Lasst euch von mir nicht abschrecken - die meisten anderen Leser sind absolut begeistert. Und wenn ihr es schon gelesen habt, würde ich mich über eure Meinung darüber freuen.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Rezension: Kaisersturz (Westrin 1)


Kaisersturz (Westrin 1)
Felix A. Münter
Papierverzierer Verlag


Klappentext:
Seit 800 Jahren herrscht das Imperium von Westrin über die bisher bekannte Welt. Doch das Kaiserreich ist nur noch ein Schatten früherer Zeiten. In einem besonders harten Winter fallen drei Nachbarreiche über das Land her mit dem Ziel, das sterbende Kaiserreich unter sich aufzuteilen.

Für Westrin ist die Zeit jedoch noch nicht gekommen. Die Hoffnung des Imperiums liegt auf den kaiserlichen Zwillingen. Da sie jedoch noch Kinder sind, versucht man sie aus Krieg, Intrigen und Gewalt rauszuhalten. Sofern das gelingen sollte, bekäme Westrin die Möglichkeit, in Zukunft wieder aufzusteigen und den Kaisersturz einigermaßen unbeschadet zu überstehen.


Meine Meinung:
Felix A. Münter ist mir seit längerem bekannt, bisher habe ich aber keines seiner Bücher gelesen. Dann sah ich den Klappentext zu Kaisersturz und war sofort begeistert. Das Buch hörte sich nach einer perfekten High-Fantasy-Wahl an - davon lese ich in letzter Zeit sowieso viel zu wenig.


...Und jetzt kommen wir zum schwierigen Teil: Was kann ich dazu schreiben, ohne zu viel zu verraten. Ich versuche es einfach mal mit ein paar Eindrücken und harmlosen Infos:

Fangen wir mal an mit Informationen aus dem Klappentext, der ist ja bekannt😉: "In einem besonders harten Winter fallen drei Nachbarreiche über das Land her mit dem Ziel, das sterbende Kaiserreich unter sich aufzuteilen." Hat was von "Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten." Ich weiß wirklich nicht genau, warum dieser Satz in meinem Kopf rum spukte, während ich die Rezension schrieb, aber er WOLLTE genannt werden🙈. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es zwar auch eine Truppe gibt, die Widerstand leistet, aber sonst hat Westrin nicht viel mit Asterix gemeinsam.

Der Einstig in das Buch fiel mir recht leicht, aber relativ schnell war klar: Das wird etwas ganz besonderes! Bereits auf den ersten Seiten merkt man, dass der Autor keinerlei Skrupel hat - und ohne zu viel zu spoilern: Das bleibt so😉! Das ist für mich etwas Neues, ich habe so etwas in dieser Art noch nicht gelesen: Es war überraschend, nicht vorhersehbar und ja, teilweise auch frustrierend. Was habe ich während des Lesens auf den Autor geschimpft😱😂.

Man fühlt sich als Leser ein wenig in das alte römische Reich versetzt: Kaiser, Legionen, Rüstungen, der Fantasy-Anteil kommt aber im Laufe des Lesens und auch dieser ist spannend aufgebaut mit den verschiedenen Arten und Ursprüngen der Magie. Felix A. Münter hat eine tolle und bildhafte Art zu schreiben. Man ist mitten im Geschehen drin, hat die Szenen quasi vor Augen und leidet aufgrund der bitterkalten Temperaturen. Ich bin immer begeistert, wenn es ein Autor schafft, mich so in seinen Bann zu ziehen.

Ich muss zugeben, dass ich nach dem fulminanten Einstieg in den folgenden Kapiteln zu kämpfen hatte: Die verschiedenen Namen, Verbindungen, Bezeichnungen und Orte forderten doch einiges an Konzentration - aber bei 34 % war der Bann komplett gebrochen und es hat sich gelohnt. Ich war absolut gepackt von der Geschichte, die mir mit Spannung, großen und kleinen Schlachten, Verrat, Intrigen und Abenteuern eine sehr kurze Nacht beschert hat.

Man erlebt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven - anfangs hat auch das mich etwas irritiert, aber wenn man erstmal in der Geschichte drin ist, ist es immer spannend zu sehen, wie es bei den einzelnen Parteien weiter geht. Manchmal war es ziemlich frustrierend zu wissen, was geplant wurde und man sah eine Truppe quasi ins Verderben laufen, ohne dass man sie warnen konnte. ABER, macht euch keine Sorgen, es kommt sowieso alles anders😉.

Die kaiserlichen Zwillinge, die Hoffnung von Westrin, sind in diesem Teil eher "Nebenwerk" und spielen selbst keine große Hauptrolle. Ich bin mir sicher, dass sie in den folgenden Bänden vermehrt größere Bedeutung haben werden.

Will ich die folgenden Bände lesen? Oh ja, aber ganz bestimmt. Das Buch war spannend, voller Details und absolut überraschend. Das Buch hat, nachdem ich die Zusammenhänge verstanden habe und die Charaktere soweit kannte, meine Erwartungen mehr als erfüllt und natürlich muss ich nun wissen, wie es weitergeht.

Dienstag, 13. Februar 2018

Rezension: Rock my Soul/Rock my Dreams

Band 1: Rock my heart
Band 2: Rock my Body
Band 3: Rock my Soul
Band 4: Rock my dreams

Jamie Shaw
Blanvalet Verlag


Das wird heute keine Rezension im eigentlichen Sinne - es ist mehr eine Liebeserklärung an die ganze Reihe und an die Autorin.

Mit Rock my Heart hat diese Liebe im letzten Jahr begonnen. Ich habe die Band "The last ones to know" kennengelernt und war absolut begeistert von dem Buch und natürlich dem Sänger Adam. Jamie Shaw hat eine tolle Art zu schreiben: die Bücher sind so lustig, dass ich oft und viel vor mich hingegrinst und gekichert habe. Abgesehen davon sind natürlich auch viele Emotionen im Spiel: Liebe, Drama, Eifersucht, Verrat, Freundschaft, alles für das Herz.

Ich liebe die Charaktere ALLE: die Jungs und die Mädchen, die Protagonisten der einzelnen Bücher und die Nebencharaktere. Ich bin ziemlich traurig, dass meine Zeit mit Ihnen nun leider vorbei ist und ich keine neuen Geschichten mehr von ihnen lesen kann.

Teil 3 und 4 habe ich mir auf meine #18für2018 gesetzt weil mir klar war, dass ich die Reihe unbedingt beenden muss - und hatte das große Glück, dass meine Nichte im Urlaub der Reihe ebenso verfallen ist wie ich. So kam ich dann doch schneller in den Genuss der Bücher, als ich geplant habe.

Jedes Buch erzählt zwar eine Geschichte für sich, aber sie dreht sich immer um ein anderes Mitglied der Band - man sollte sie also schon in der richtigen Reihenfolge lesen.
Aber man sollte sie lesen😉. Jede einzelne Geschichte davon, denn sie sind alle besonders. Und diese Rockstars muss man einfach lieben❣


Montag, 12. Februar 2018

Rezension: Blutrote Dornen



Blutrote Dornen - Der verzauberte Kuss
Jennifer Alice Jager
Impress Verlag
249 Seiten 

Klappentext:

**Nichts sticht tiefer ins Herz als die Dornen der Rose…**

Briar soll ihren Vater an den Königshof begleiten und ahnt nicht, dass sie dort mehr erwartet als die höfischen Zwänge und der rauschende Ball anlässlich ihres sechzehnten Geburtstags. Ein ungebetener Gast taucht bei dem großen Fest auf: jene Fee, die vor zwanzig Jahren von der Schwester der Königin ihrer Macht beraubt und in einen magischen Schlaf gelegt wurde. Erweckt durch einen verzauberten Kuss schwört sie Rache und belegt Briar mit einem Fluch. Sie soll sich an einer Rosendorne stechen und auf ewig schlafen. Briars einzige Hoffnung ist Thorn, der Erbe einer kleinen unscheinbaren Baronie. Er will die Fee besiegen, doch diese hat ihn schon einmal in ihren Bann gezogen und ihm einen folgenschweren Kuss geraubt…


Meine Meinung:

Die Bücher von Jennifer Alice Jager sind für mich immer eine Garantie für tolle Märchenstunden:
Man kennt die Geschichten und dennoch macht sie neue, eigene, ganz wunderbare daraus.

So auch bei diesem Buch - man fiebert mit Briar mit, kennt natürlich die Geschichte von Dornröschen, die als Vorlage diente, und wird immer wieder überrascht.

Seitdem die Autorin auf ihrer eigenen Seite ein Bild von Zac Efron als Thorn, den männlichen Protagonisten postete, habe ich dieses Bild von ihm nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Aber es passt wunderbar und es gibt schlimmere Bilder, die man vor Augen haben kann😉.

Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich - und passen perfekt in die Geschichte. Insbesondere Briar hat es mir angetan, ein eigentlich wildes sympathisches Mädchen, das mich ab der ersten Seite an die Filme von Kaiserin Sissi erinnerte und nun am Hofe Prinzessin "sein muss". Thorn ist genauso, allerdings dauert es eine Zeit, bis die beiden merken, dass sie recht ähnlich sind. Allerdings haben auch die Nebencharaktere, das Königspaar und Briars Eltern schnell mein Herz durch ihr sympathisches Verhalten und ihren Humor gewonnen.
Es gibt diese Charaktere, die man einfach nicht leiden kann - im kleinen, weil sie egoistisch und garstig sind und natürlich die böse Fee, manipulierend, mächtig, böse und kaum aufzuhalten.

Die Geschichte ist so unglaublich gut geschrieben voller wunderbarer kleiner Details, ich hatte die Hecken und Dornen vor Augen und war von der Geschichte absolut verzaubert.

Stellenweise fühlte ich die Verzweiflung, die Aussichtslosigkeit und war so gespannt, ob und wie sich die Geschichte zum Guten wenden könnte.
Und so habe ich gelesen, die Zeit verging wie im Flug und zu schnell war die Geschichte vorbei.

Und weil ich nicht noch mehr verraten will: ich kann die Geschichte von ganzem Herzen empfehlen. Eine tolle Märchenadaption, voller liebevoller kleiner Details.

Samstag, 10. Februar 2018

Rezension: Vier Hochzeiten und ein Ex


Vier Hochzeiten und ein Ex
Poppy J. Anderson
291 Seiten




Klappentext:

Blair kann es nicht fassen! Ihre Collegefreundin Harper bringt sie nicht nur dazu, für deren Hochzeit von New York nach Schottland zu fliegen, sondern erwartet von ihr zusätzlich, das wohl scheußlichste Brautjungfernkleid aller Zeiten zu tragen. Und als wäre das nicht schlimm genug, befindet sich unter den Hochzeitsgästen auch noch Blairs Exfreund Jake!

Umgeben von Schafen, Dudelsackspielern und alten Burgen tut Blair ihr Bestes, um Jake aus dem Weg zu gehen, doch das ist leichter gesagt als getan, denn Jake denkt gar nicht daran, Blair zu ignorieren. Außerdem spürt Blair noch immer dieses Kribbeln, wenn Jake in ihrer Nähe ist.

Bevor sie sich jedoch Gedanken um ihre Gefühle für ihn machen kann, nimmt das Wochenende eine Wendung, mit der sie niemals gerechnet hätte.


Meine Meinung:

Das Buch ist perfekt für einen Nachmittag, an dem man einfach nur lesen und Spass haben möchte. Der Schreibstil ist flüssig - und es kommt keine Langeweile auf.

Die Geschichte ist witzig geschrieben, bietet sympathische Charaktere, witzige Situationen und beschäftigt sich mit der perfekten Hochzeit. Meine war nicht so, aber anscheinend gibt es viel, was man beachten sollte😉. Während die Braut sich mehr und mehr in ihren Wahn steigert, haben Blair und Jake leider nicht die Möglichkeit, sich aus dem Weg zu gehen - und meistens wollen sie sich an die Gurgel gehen.


Nach und nach erfahren wir mehr über ihre damalige Beziehung und die Trennung - und schließt die beiden auch immer ein Stückchen mehr in ihr Herz.

Blair mochte ich ziemlich schnell - Hey, wenn jemand so chaotisch ist und es auch schafft, sich bei jedem Essen zu bekleckern - dann muss man sie doch mögen, oder?


Das Ende der Geschichte lässt sich natürlich grob erahnen: Aber der Weg ist das Ziel - und der Weg ist wirklich gut, unglaublich lustig und hält doch einige Überraschungen bereit.


Ich freue mich auf die weiteren Bücher der Reihe❣

Montag, 5. Februar 2018

Rezension: Tanz, meine Seele


Tanz, meine Seele
Kira Minttu
Ink Rebells
395 Seiten 

Klappentext:
Harper liebt das Tanzen, ihre Unabhängigkeit und daneben nur noch Molly, ihre eigensinnige Perserkatze. Reicht völlig aus, findet Harper, und beobachtet kopfschüttelnd, wie ihre beste Freundin Andra von einer Beziehungskatastrophe in die nächste stolpert. Bis Harper beim Tanzen plötzlich vor einer Herausforderung steht, die sich weder durch Kampfgeist noch mit Sarkasmus lösen lässt: Wie soll sie Gefühle auf der Bühne zeigen, die sie nicht spürt? Einen gäbe es vielleicht, der ihr helfen könnte. Doch vor ihm hält Harper ihr Herz erst recht unter Verschluss …

Meine Meinung:
Man liest die ersten Seiten eine Buches und weiß, dass es gut wird: Kira Minttu hat ein Händchen für erste Sätze… und tolle Charaktere… und Humor… und Gefühle.

Ich habe selten so eine tolle Protagonistin wie Harper getroffen. Sie ist einfach „saucool“, selbstbewusst, geht ihren Weg und ist dabei so herrlich sarkastisch, dass ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe und mich mehrfach köstlich amüsiert habe während des Lesens. Die anderen Charaktere, ihre beste Freundin Andra, Perserkatze Molly und ihre Arbeitskollegen in der Bar ergänzen sie übrigens perfekt.

Es ist so spannend, Harper zu begleiten. Sie trifft Männer, hat ihren Spaß und lässt sich nur so mäßig von ihnen begeistern. Ist Harper der Typ Mädchen, der sich durch Geld und Rosen beeindrucken lässt? Man weiß es natürlich nicht genau, ich kann nur sagen, dass die Geschichte sich von vielen anderen abhebt und sich in kein Schema pressen lässt.

Harper nimmt sich was sie will und lebt ihren Traum vom Tanzen. ABER So einfach ist es natürlich nicht, das wäre ja auch langweilig. Harper selbst merkt, dass ihr das gewisse Etwas fehlt und auch durch ständiges Üben schafft sie es nicht, darin besser zu werden. Sie hadert mit sich und ihren Traum – und da wechselt die lustig-leichte Geschichte zu verletzlich, gefühlvoll und aufwühlend.
Ich habe mit Harper gelitten, wollte mich mit ihr betrinken und konnte sie so gut verstehen.

Viel mehr vom Inhalt werde ich hier nicht verraten, allerdings muss ich sagen, dass ich wahrscheinlich nie mehr Lieder von Pink hören kann, ohne die entsprechenden Tänzer vor Augen zu haben. Und auch leere Klorollen sehe ich seit kurzem mit anderen Augen. Wenn es ein Buch schafft, so nachhaltig zu beeinflussen  - dann scheint es gut zu sein, oder?

Ich rede selten von den Covern – aber dieses ist übrigens absolut sensationell und so stimmig zum Buch, was mir erst während des Lesens klar wurde. Ich habe das Buch zwar auf dem Kindle gelesen, brauche es aber unbedingt noch „in Echt“ in meinem Regal um es anzuhimmeln.

Falls jemand bis jetzt noch nicht sicher ist, ob ich das Buch mochte  (vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt): ICH LIEBE ES und ich will mehr davon!

Montag, 29. Januar 2018

Rezension: Federleicht - Wie fallender Schnee


Federleicht - Wie fallender Schnee 
Marah Woolf
310 Seiten 


Klappentext:
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne",
Das hatte meine Großmutter mir mal erklärt. Damals habe ich nicht verstanden, was sie damit meinte, und heute war ich immer noch nicht schlauer. Denn jetzt steckte ich mittendrin in einem Anfang - aber von zauberhaft konnte keine Rede sein.

Ausgerechnet Eliza soll die magische Schneekugel der Elfen finden. Wenn die wenigsten nett wären. Aber nein - Elfen sind eingebildet, arrogant und bockig (einer jedenfalls). Im Grunde konnte das alles nur ein schlechter Scherz sein. Eliza ist nämlich die Letzte, die sich in ein Abenteuer stürzen würde. Aber die Elfen lassen einfach nicht locken und so bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich auf die Suche zu machen und die ist ganz und gar nicht zauberhaft. Aber der Welt der Elfen kann man als gewöhnlicher Mensch leider nicht widerstehen.


Meine Meinung:
Ich habe schon einige Bücher von Marah Woolf gelesen: die gesamte MondLichtSaga, Bookless und auch Götterfunke. Deshalb schleiche ich auch schon länger um Federleicht herum, in der Hoffnung, eine nette und lustige neue Reihe zu finden. Und ich wurde nicht enttäuscht: Marah Woolf hat es wieder geschafft, mich mit Ihrem leicht zu lesenden Schreibstil und den Figuren in ihren Bann zu ziehen.
Das Buch eignet sich ganz wunderbar zum Abschalten – es ist von der Story her nicht wahnsinnig überraschend aber es ist ganz bezaubernd ausgearbeitet. Die Verbindung der Elfen- und Menschenwelt, und damit meine ich nicht Eliza, sondern ein parallel geprobtes Theaterstück, hat mir gut gefallen.
Die Charaktere brauchten eine gewisse Zeit, um mich zu überzeugen – aber haben es im Laufe der Geschichte geschafft. Besonders die Nebencharaktere fand ich in dem Buch gut gelungen und sie haben mich gut unterhalten.
Im Laufe der Geschichte versuchen wir mit Eliza herauszufinden, wem man überhaupt trauen kann – und das ist gar nicht so leicht. Bis zum Ende war ich mir recht sicher, dass jemand anderes verantwortlich für das Verschwinden der Schneekugel ist. Und wer weiß: Vielleicht wird sich in den nächsten Teilen doch noch herausstellen, dass mein Verdacht nicht unbegründet war. Das Ende kam ziemlich schnell und abrupt Und, wie kann es anders sein, mit einem bösen und fiesen Ende, sodass ich auf die nächsten Teile gespannt bin.

Federleicht hat mir gut gefallen, ist nett zu lesen und ich freue mich, dass noch einige Bücher auf mich warten, ABER es hat mich nicht ganz so begeistert wie z.B. Götterfunke.