Donnerstag, 12. Oktober 2017

Rezension: Wolkenschloss


Wolkenschloss
Kerstin Gier 
Fischer Verlag
464 Seiten 


Kurzbeschreibung:
Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.

Meine Meinung:
Wolkenschloss – was habe ich mich auf das Buch gefreut. Zum Erscheinungstermin kam es dann auch gleich an und innerhalb von 2 Tagen habe ich es gelesen, so schnell war es vorbei.
Ich werde hier niemanden zu der Geschichte spoilern, ich wusste ja selbst nicht genau, was auf mich zukommt – ehrlich gesagt war ich mir bis ungefähr zur Hälfte immer noch nicht ganz sicher, wie und wohin die Geschichte sich entwickeln würde. Das hat meinem Lesevergnügen aber absolut keinen Abbruch getan.
Kerstin Gier entführt uns mit Hilfe der Jahrespraktikantin Fanny Funke in das altehrwürdige Hotel und es macht so viel Spaß, dieses zu entdecken. Die Angestellten, die Gäste… Die Charaktere sind allesamt so liebevoll und unterschiedlich ausgearbeitet, dass alleine das schon Freude pur ist. Der 9-jährige Don Burkhardt junior ist natürlich mein kleiner Favorit in dem Buch, ein so liebenswerter kleiner Junge, den man kennenlernen muss. Aber alle anderen Figuren stehen ihm in nichts nach. Fanny war mir sofort sympathisch und es aus ihrer Perspektive zu lesen, ihre Gedanken und Gefühle – ach, ich mag sie einfach! Ich hätte sie auch noch 300 weitere Seiten bei der Kinderbetreung begleiten können, da war was los😉.

Kerstin Gier hat einfach eine tolle Art zu schreiben und ich liebe ihren Humor.  Auch bei diesem Buch kam er nicht zu kurz und hat mich köstlich unterhalten – Kerstin Gier hat es einfach drauf. Ich könnte so viele lustige Beispiele nennen – das mache ich aber natürlich nicht., sondern amüsiere mich jetzt einfach noch ein bisschen rückwirkend.

Die Geschichte an sich nimmt erst zum Ende hin Fahrt auf – lebt aber durch die Atmosphäre, die Charaktere und den Humor.

Viel mehr möchte ich zu dem Buch gar nicht sagen, außer, dass es sich für mich absolut gelohnt hat.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, einerseits bin ich froh, dass mich hier kein Cliffhanger fertig macht, andererseits bin ich traurig, dass dieses schöne Buch so schnell vorbei war und die Geschichte schon beendet ist.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Rezension: Sonnenblut


Sonnenblut
Michelle Natascha Weber 
Drachenmond Verlag 
612 Seiten


Klappentext:
Die Höfe von Sonne und Mond.
Von Feindschaft getrennt.
Durch Liebe vereint.

Vor Jahrhunderten hat die Hexenfürstin Seraphia einen Fluch auf die Höfe von Sonne und Mond herabbeschworen, um ihre ewige Fehde zu beenden. Seither sind Hexen und Schattenwandler zu einem Bündnis gezwungen, das ihr Überleben sichert. Als Seraphias Zauber die Hexe Alysea Valerian an den Schattenwandler Dameo Angelis bindet, lasten die Hoffnungen beider Höfe auf ihren Schultern. Denn Seraphia hat den Bewohnern Gemeas einen letzten Ausweg gelassen: das Silberband, das eine Hexe und einen Wandler erwählt und ihnen den Versuch gewährt, den Fluch zu brechen. Doch bisher ist keine der Hexen lange genug am Leben geblieben, um es zu vollbringen.
Bald spürt Alysea den Sog des Glockenturmes, von dem all ihre Vorgängerinnen in den Tod gestürzt sind. Und auch Dameo kämpft mit einem dunklen Geheimnis, das sie beide vernichten könnte. Denn zwei Leben, die durch ein Silberband verbunden sind, können nie mehr getrennt werden, ohne dass sie gemeinsam erlöschen. Und diesmal bedeutet es das endgültige Verderben für Gemea.

Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz so leicht. Die Autorin hat einen ganz besonderen, ausschweifenden Schreibstil, an den ich mich erst gewöhnen musste. Zudem hatte ich komischerweise Probleme, mir die Namen zu merken (jetzt am Ende der Geschichte weiß ich selbst nicht mehr warum, aber anfangs musste ich doch mehrmals zurückblättern um noch mal auf die Reihe zu kriegen, wer das nun war). Das mag aber auch meiner ständigen Müdigkeit oder meinem Alter geschuldet sein😉.
Nach einiger Zeit habe ich den Schreibstil dann sehr genossen - die Bilder und Szenen, die die Autorin vermitteln konnte, waren einfach gewaltig und grandios.

Die Geschichte an sich startet gleich von Anfang an richtig gut. Ein bisschen erinnerte es mich anfangs an „Das Reich der suchen Höfe – Flammen und Finsternis“, und hey, das ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher 😍.   Keine Angst, es ist mehr die Stimmung und es entwickelt sich definitiv in eine andere Richtung.  Die Charaktere haben mir gut gefallen, die Gefühle und Ängste, die sie vermitteln, waren für mich absolut nachvollziehbar. Ein „Bösewicht“ der Geschichte ist in bester Ken Follet-Manier aufgebaut. Aus Gier spinnt er im Hintergrund die bösesten Intrigen, was habe ich ihn verabscheut.
Alysea als Protagonistin hat mir richtig gut gefallen. Sie ist mutig und kämpft mit allen Mitteln.
Aber auch die Nebencharaktere werden gut beschrieben, nehmen einen wichtigen Teil ein und füllen die Handlung mit Leben.

Nach und nach erhält man mehr Hintergründe über den Fluch, der auf Dameo und Alysea lastet – aber es kommen andere Geheimnisse und Fragen auf, sodass es stetig auf einem hohen Spannungsniveau bleibt.

Das Buch ist spannend, überraschend, teilweise brutal aber auch gefühlvoll, eine sehr gute Mischung aus allem – und ich bin gespannt auf den zweiten Teil, bei dem es in eine neue Richtung zu gehen scheint.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Rezension: Back and Beyond

Back and Beyond 
Clannon Miller
464 Seiten


Im Rahmen der Panem Challenge lesen wir diesen Monat Bücher mit Tieren. In dem Zusammenhang wurde mir das Buch Back and Beyond von Clannon Miller empfohlen. Tiere, Landwirtschaft auch noch heiße Kerle. Dazu noch 161 grandiose Bewertungen auf Amazon - das hörte sich sensationell an und ich war mehr als gespannt auf dass Buch.


Klappentext:
Doktor Anna Lennarts ist zwar eine brillante Wissenschaftlerin, aber ihr Leben geht gerade total den Bach runter. Arbeitslos, pleite und mit gebrochenem Herzen bewirbt sie sich auf eine ominöse Stelle in Australien. Sie ahnt nicht, dass sie einen Job auf einer einsamen Rinderfarm mitten im Nirgendwo antreten wird. Man sollte vielleicht erwähnen, dass Pferde, Kühe und Kinder zu Annas natürlichen Feinden zählen. Ach ja, und nicht zu vergessen: Männer. Den Männern und der Liebe hat Anna eigentlich für immer abgeschworen, bis sie Robert Bendrich trifft, den größten Outback-Macho überhaupt. Die Katastrophe scheint vorprogrammiert, und Annas Abenteuer beginnt … Back & Beyond ist eine witzige und herzerwärmende Outback-Romanze, gespickt mit Liebe und Leid, einer Prise Erotik und vielen verrückten Abenteuern in Down Under.

Meine Meinung: 
Die Idee der Geschichte hat mir gefallen, auch der Beginn war gut und machte Lust auf mehr. Relativ schnell war ich mir dann nicht mehr ganz sicher, ob es unterhaltsam oder völlig übertrieben ist. Leider hielt das den ganzen Roman über an. Es war mir leider von allem zu viel und komplett unglaublich, in diesem Fall gilt das (für mich) aber nicht als positives Wort.
Mehrfach habe ich überlegt, das Buch einfach wegzulegen, habe es aber irgendwie doch tapfer bis zum Schluss gelesen.
Die Charaktere fand ich einfach völlig überzogen und unglaubhaft dargestellt, einzig die drei jüngeren Kinder mochte ich und die waren auch niedlich (auf ihre Weise) und relativ gut dargestellt. Dass der 14-jährige schon mit Einverständnis Whisky trinkt und raucht… okay, nehmen wir mal an, es passt in die Outback-Dynamik und leicht hatte es der arme Kerl ja auch nicht immer.
Die beworbene Prise Erotik war für meinen Geschmack viel zu wenig Prise und viel zu plump.

Ich könnte hier etliche weitere Beispiele bringen, die mich an diesem Buch gestört haben, das lasse ich aber in dieser Rezension aussen vor. Falls jemand Fragen hat oder sich zum Buch austauschen möchte… Sehr gern!
Nur eins noch – ein „bloody hell“ mehr und ich hätte wahrscheinlich aus Frust in meinen Kindle gebissen.

Das hört sich jetzt auf den ersten Eindruck schlimmer an als es war. Es gab auch Stellen, die ich ganz amüsant fand und im hinteren Drittel fand ich den Plot teilweise sogar recht gut gelungen. Abgesehen davon scheine ich wirklich eine der wenigen zu sein, die sich mit dem Buch nicht anfreunden konnten. Insofern: Macht euch gerne euren eigenen Eindruck!

Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezension: Götterfunke - Liebe mich nicht


Götterfunke - Liebe mich nicht 
Marah Woolf 
Dressler Verlag
464 Seiten


Klappentext:
Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."
Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Meine Meinung:
Ich mag ja die Bücher von Marah Woolf sehr gern – alle haben mich bis jetzt immer locker, leicht unterhalten, sie hat einen wirklich schönen, einfachen Schreibstil.
So auch bei diesem hier – das Buch flog nur so dahin und war VIEL zu schnell vorbei.
Obwohl ich schon einige Bücher gelesen habe, die sich mit der griechischen Mythologie befassen, bin ich immer noch ein „Anfänger“ in dem Thema und lerne bei den Geschichten immer noch dazu – so auch bei diesem Buch.
Die Charaktere haben mir allesamt gut gefallen, insbesondere Hermes, der als Götterbote immer mal einen kleinen Einblick bietet – ich lebe seine Kommentare. Jess‘ Freundin Robyn hätte ich zwar zwischendurch immer mal gerne geschüttelt oder an die Wand geklatscht, aber sie ist nun mal Teil des göttlichen Spiels – auch wenn sie es selbst nicht weiss.
Zeus, Hera, Apoll, Athene und Prometheus mochte ich als Familie sehr – Apoll ist einfach ein sehr sympathischer Typ und Hera tat mir einfach nur Leid, weil sie in der Geschichte immer so falsch dargestellt wird.
Sehr schön gewählt fand ich auch das Setting – ein Camp für Jugendliche, die alle auf Spaß aus sind. Die Mischung aus Mystik der Götter und Spass am Pool oder Klettertouren fand ich einfach gut gelungen und sehr abwechslungsreich.
Ja, das Buch erfüllt die teilweise typischen Klischees.  Stört mich das? Nicht im geringsten, ich fand es gut und fesselnd.
Im Laufe des Buches wird allerdings klar, dass die Geschichte sich nicht nur um die alte Wette von Zeus und Prometheus dreht – eine Gefahr für Götter und Menschheit ist im Anmarsch.
Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen – und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil, den ich definitiv in Kürze lesen werde. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Geschichte außerhalb des Camps weiterentwickelt. Götterfunke bietet wirklich gute Unterhaltung und hat mich in eine andere Welt entführt und abschalten lassen.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Monatsrückblick September





Es ist schon Oktober - in diesem Monat kommen sooo viele tolle neue Bücher, es ist Urlaubs- und Messezeit 😀.
Erstmal gibt es aber meinen Rückblick für September. Das erste Mal seit ganz langer Zeit habe ich mal wieder ein Buch abgebrochen - "Das gläserne Schwert" konnte mich einfach nicht fesseln. Nichtsdestotrotz habe ich im September 13 (!!😲) Bücher gelesen.

Was ich alles erlebt habe:
Ich musste an der königlichen Brautwahl teilnehmen und wurde von dem Mann mit den königsblauen Haaren und der eisigen Ausstrahlung auserwählt.
Meine grosse Liebe hat mich einfach verlassen - glücklicherweise konnte ich zurück in die Vergangenheit reisen und versuchen, meine zahlreichen Fehler zu vermeiden.
Ich war eine Hexe, die die Magie hasst, blöderweise spielte die Magie auch noch verrückt, was für ein Chaos.
Mein One-Night-Stand stand nach vier Jahren als Praktikant vor mir, immer noch gut aussehend, aber komplett verschlossen. Ich bekam eine alte Münze und sollte nun für das Schicksal verantwortlich sein - gar nicht so einfach!
Ich habe eine Reise durch das Land Arahn gemacht, erst sollte es eine Schatzsuche werden, aber es wurde soooo viel mehr... als Ziel: der Feuerberg.
Ich lebte in einer Welt unter einer Glaskuppel und durfte in einem Casting vier Männer kennenlernen, einer davon ein Prinz - aber welcher nur?
Ausserdem durfte ich Anna und Yasin kennenlernen und mit ihnen eine Liebe, die unter die Haut geht und keine Grenzen kennt.

Ganz besonders möchte ich noch einmal dem Papierverzierer Verlag und Ann-Kathrin Karschnick  danken - im September ging die Challenge zu dem Buch "Der Fluchsammler" weiter - und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es gab viele tolle Aufenthalt, unglaublich tolle, kreative Beiträge und auch die Gruppe war super, harmonisch und ich habe dadurch einige tolle Blogs kennengelernt.
Die Aktion wurde für den Virenschleuderpreis nominiert. Ich finde, das ist absolut verdient und ich würde mich total freuen, wenn ihr eure Stimme dafür abgeben würdet  (hier ist der Link).


Hier jetzt aber die Bücher, die ich im September gelesen habe, samt Link zur Rezension zum nachlesen.
Rückblickend haben mir alle wirklich gut gefallen - aber ein Buch hat mich komplett begeistert: mein Monats-Highlight.

Königsblau 
Julia Zieschang 
Hier geht es zur Rezension.

Das Glitzern des Glücks 
Serena Avanlea 
Hier geht es zur Rezension.

Bin hexen: Wünscht mir Glück 
Liane Mars 
Hier geht es zur Rezension.

Harte Schale, weiches Herz 
Sarah Saxx 
Hier geht es zur Rezension.

Royal (alle 6 Bände)
Valentina Fast 
Hier geht es zur Rezension.

Feuergabe
Mona Seiffert  
Hier geht es zur Rezension.

Schicksalsbringer- ich bin deine Bestimmung 
Stefanie Hasse 
Hier geht es zur Rezension.

Mein absolutes Highlight im September ❤
Über alle Grenzen
Maya Shepherd 
Hier geht es zur Rezension.


Noch Fragen?


Gerne erzähle ich euch mehr über die Bücher oder freue mich über sie zu reden.

Montag, 2. Oktober 2017

Blogtour "Feuergabe"






Hallo und Herzlich willkommen am zweiten Tag zur Blogtour „Feuergabe“.

Ich bin Alec – und werde euch heute die verschiedenen Völker Arahns vorstellen. In der Welt Arahn gibt es unter anderem Menschen, Zwerge und Elfen, die friedlich zusammenleben.



Ich, Alec, gehöre mit dem Fährtner Jorwyn zu den Menschen – aufgewachsen im  Forahtal habe ich schon einige Mythen und Legenden gehört – was ich aber selbst gesehen und gelernt habe, hat alle meine Erwartungen übertroffen.

Meine beste Freundin seit Kindertagen heißt Leani – sie ist eine junge Elfe, die, wie ich, ohne Eltern aufgewachsen ist. Viele Menschen haben Angst vor Elfen. Auf unserer Reise blieb uns manche Tür wegen dieser, total unnötigen, Angst verschlossen.
Inzwischen war der ältere Junge herangekommen und hatte sich vor seine Mutter gestellt, das kleine Gesicht grimmig und entschlossen. »Die Elfe wird meinen Bruder nicht entführen und auffressen!«, verkündete er mit schriller Stimme. »Sie soll verschwinden!«

Vor Leani braucht niemand Angst zu haben – sie ist toll und mutig!
In Feeanim durfte Leani dann noch mehr Elfen kennenlernen und hat festgestellt, dass es auch dort Unterschiede gibt.
 Layvar sind Dunkelelfen,  die keine Magie beherrschen, Linvay sind Hochelfen, sie beherrschen Magie.   Zu welcher Art Leani gehört? Das kann ich euch nicht verraten, das solltet ihr selbst herausfinden😉

In Sirahm habe ich das erste Mal Zwerge gesehen – und wisst ihr was? Zwerge sind viel größer, als ich sie mir immer vorgestellt hatte. Sie sind teilweise sogar ein wenig größer als ich, wenn auch nicht viel, und so breit gebaut, dass Leani sich zweimal hinter einem verstecken konnte. Gord, der uns auf unserer Reise begleitet hat, ist ein sehr großer Zwerg, mit Kettenhemd und Helm bekleidet. Helle Augen unter buschigen Brauen und ein Mund, der sich hinter einem dichten, rot-braunem Bart verbirgt.
Die Zwergensprache ist eigentlich keine andere als die der Menschen, hat aber einen starken Dialekt.

Unsere letzte Reisebegleiterin haben wir auf dem  Turnier der Zauberer getroffen -  die maratanische Totenhexe Ill’Ufera A Salima. Sie kann ich nicht beschreiben – sie ist einfach einzigartig, ihr müsst sie kennenlernen.  Wirklich!

Ihr glaubt schon, dass diese Völker alles sind, was Arahn zu bieten hat? Weit gefehlt – Halblinge, Riesen, Halbriesen, Priester-Magier der dunklen Kunst und andere, grausamere Wesen sind auch dort unterwegs.


Wenn ihr noch Fragen habt könnt ihr gerne mich (Alec) oder am besten Mona Seiffert fragen. Mona weiss wirklich alles über uns. Allen anderen empfehle ich, die Blogtour in den nächsten Tagen weiter zu verfolgen. Und natürlich: das Buch zu lesen!💞






Samstag, 23. September 2017

Rezension: Royal


Royal
Valentina Fast 
Impress Verlag 
Alle 6 Teile: 1604 Seiten (Angabe: Amazon)

Klappentext:
Viterra, das Königreich unter einer Glaskuppel, ist der einzige Ort auf Erden, an dem die Menschen die atomare Katastrophe überlebt haben. Um die Bevölkerung bei Laune zu halten, findet dort alle zwei Jahrzehnte die große Fernsehshow zur Königinnenwahl statt. Aber diesmal ist alles anders. Diesmal will der Prinz ein Mädchen finden, das ihn um seiner selbst liebt. Vor den Augen des gesamten Königreichs soll die siebzehnjährige Tatyana zusammen mit den schönsten Mädchen des Landes um die Gunst vier junger Männer buhlen, von denen keiner weiß, wer der echte Prinz ist. Sie würde alles darum geben, nicht teilnehmen zu müssen. Aber auch sie kann sich dem Glanz eines Königslebens nur schwer entziehen …


Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich hier Band für Band rezensieren, aber die Bücher lesen sich einfach zu gut und zu schnell und die Cliffhanger am Ende jeden Buches machten es mir unmöglich, zwischendurch zu stoppen.
Das ganze Auswahlverfahren war eine nette, wenn auch keine überraschende Idee. Gut haben mir auch die Freundschaften gefallen, die sich im Laufe des Buches entwickeln und die Enthüllungen zu Viterra, die nach und nach Preis gegeben werden.
Einerseits fand ich die Charaktere gut ausgearbeitet, insbesondere die Unterschiede der jungen Männer waren charmant, aber die meisten anderen waren mir entweder „zu gut“ oder „einfach böse“.
Teilweise war es mir zu viel Drama, ein ständiges Hin und Her und hat mich manchmal an die AFTER-REIHE erinnert, Streit, Versöhnung, ich war genervt und wollte dennoch weiterlesen. Es war klar, dass es einen guten Grund für den Zwiespalt geben muss und wollte diesen gern erfahren.
Ebenso war ich gespannt, ob die Enthüllung des wahren Prinzen eine Überraschung geben würde – hat sie leider nicht (für mich, aber vielleicht sieht das jemand anders und hatte einen anderen der jungen Männer als Prinzen im Sinn).
Als letzten kleinen Kritikpunkt muss ich noch den ein oder anderen Logikfehler erwähnen und dass manches einfach zu nur kurz erwähnt, aber nicht ausgearbeitet wird (auf diese werde ich jetzt aber nicht weiter eingehen, das würde den Rahmen sprengen).
Die Reihe war meiner Meinung nach nicht sonderlich überraschend, einzig der letzte Teil bot einige Wendungen und Enthüllungen, mit denen man nicht unbedingt rechnet und man kann sich nicht sicher sein, wem man vertrauen kann.
Dennoch habe ich die Bücher trotz aller Kritik genossen. Es war eine nette Unterhaltung und genau das war es, was ich wollte.

Fazit: Für mich kein absolutes Highlight und kein Buch das ich jedem aufdrängen möchte – aber für alle, die gerne Bücher dieser Art lesen bietet es nette, packende Unterhaltung für zwischendurch.