Follow by Email

Donnerstag, 18. Januar 2018

Rezension: Über zwei Ecken


Über zwei Ecken - Verliebt in den falschen
Katie Weber
298 Seiten


Klappentext:
Bobbie Clark hat es endlich geschafft. Seit einigen Wochen ist die junge Frau auf dem College und raus aus ihrem alten Leben, hinaus in der freien, weiten Welt, von der sie immer träumte. Als ihr dann auch noch ausgerechnet der beliebte und gutaussehende Adam Walker ein freies Zimmer in seinem Haus anbietet, scheint alles perfekt. Bis zu dem Tag, an dem ein zweiter Walker in Bobbies Leben platzt. Adams Zwillingsbruder Cameron ist nämlich so gar kein angenehmer Zeitgenosse. Grimmig und abweisend in seiner Art hält er die zurückhaltende Bobbie auf Abstand. Doch diese hat ohnehin nur Augen für seinen Bruder Adam. Wären da nicht diese seltenen Momente mit Cameron, die Bobbie an allem zweifeln lassen, was sie bisher zu wissen glaubte.

Meine Meinung:
Auch der zweite Teil der Mitbewohner-Reihe (übrigens völlig unabhängig vom ersten Teil)  ist wieder absolut liebenswert, mit tollen Charakteren und ich wollte das Buch einfach nicht weg legen, bis es vorbei war.

Ein Mädchen vom Land, schüchtern, zurückhaltend und leicht naiv und dazu zwei komplett unterschiedliche Brüder als Mitbewohner: Adam ist charmant, nett und gutaussehend, nimmt Bobbie als Frau aber nicht wirklich wahr (was Bobbie gerne ändern würde), sein Bruder Cameron ist eher grimmig, genervt und zählt Bobbie absolut schonungslos und ehrlich alle ihre Macken auf – das allein war schon amüsant zu lesen aber die Dynamik, die sich zwischen den Charakteren entwickelte, war einfach herrlich zu verfolgen. Katie Weber schreibt so amüsant und dennoch emotional, dass es einfach eine Freude ist, ihre Bücher zu lesen.

Die Charaktere sind alle herrlich sympathisch und im Laufe der Geschichte erfahren wir mehr aus ihrer Vergangenheit.  Alle der Charaktere durchlaufen während des Buches eine tolle und glaubhafte Entwicklung.
Es ist gut, dass die Kapitel abwechselnd die verschiedenen Perspektiven zeigen – das mag ich generell sehr gerne, um die Protagonisten besser zu verstehen.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten – es ist einfach wundervoll ❣


Montag, 15. Januar 2018

Rezension: Dämonenkuss


Dämonenkuss 
Lara Steel
250 Seiten 


Klappentext
Ein Dämon! Eine dunkle Prophezeiung! Eine unvorstellbare Liebe! Von diesen drei Dingen ahnt Liz Carter noch nichts, als sie an diesem Morgen in Cambridge den Hörsaal betritt, wo ihr attraktiver Numerik-Professor mal wieder seine Studenten mit unmöglichen Aufgabenstellungen quält. Nur Liz kann ihm dank ihrer außergewöhnlichen mathematischen Begabung regelmäßig die Stirn bieten, was den oft so cholerischen Professor Daniels zur Weißglut treibt. Als sie aber kurze Zeit später auf dem Campus brutal überfallen wird, ist ausgerechnet er es, der sie rettet. Zumindest glaubt Liz, seine Gegenwart auf unerklärliche Weise wahrgenommen zu haben; denn eigentlich hat sie nicht mehr gesehen, als einen Schatten, der den Angreifer scheinbar mühelos davon schleuderte. Um herauszufinden, was gerade wirklich passiert ist, muss sie sofort zu Professor Daniels. Doch als dieser ihr die Haustür öffnet, wirkt er seltsam verändert. Trotz ihres mulmigen Gefühls, ist Liz sofort auf eine unerklärliche Weise fasziniert von ihm und tritt ein – ohne zu ahnen, wer da wirklich vor ihr steht …

Meine Meinung:
Mich hat das Buch schon auf den ersten Seiten überzeugt: ein böser und fieser Professor, der es liebt, seine Studenten zu quälen. Mich hat er köstlich damit amüsiert.
Dazu eine smarte hochintelligente Studentin, die es geistig locker mit ihm aufnehmen kann und auch gegenhalten kann – eine tolle Kombination.

Er nickte ebenfalls und atmete tief ein: „Meine Erinnerung setzt vor fast 20.000 Jahren ein. Ich habe Milliarden von Menschen gekannt und verstehe mehr als 1000 Sprachen.“
Liz runzelte sie Stirn. „Und ich hab‘ mir vor zwei Wochen die Fussnägel lackiert – vergleichen wir hier irgendwas?“

Die Geschichte ist herrlich amüsant geschrieben und hat mich mehrfach zum schmunzeln gebracht- dazu ist es durchgehend spannend und leicht zu lesen.
Ein schönes Buch für einen stürmischen Wintertag: es ist düster, brutal aber auch emotional mit viel Erotik und hat mich wirklich gut unterhalten.

Samstag, 13. Januar 2018

Rezension: Die Prinzessin von New York


Die Prinzessin von New York
Jane Christo 
316 Seiten 

Klappentext:
Skyler ist die einzige Tochter von Silvio Rossi, Oberhaupt eines der mächtigsten Syndikate in New York City. Um seine Position zu behaupten, muss ihr Vater sie mit einer der führenden Mafia-Familien verheiraten. Doch Skyler denkt nicht daran, sich an den Höchstbietenden verschachern zu lassen und taucht unter. In L.A. versucht sie einen Neuanfang, geht an die Uni und lernt Julin kennen. Julin „The Killer“ ist der Star der illegalen Untergrundkämpfe und mit seinen brutalen Siegen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die beiden beginnen ein stürmisches Verhältnis, und Skyler ist auf dem besten Weg, ihr Herz an den ungeschliffenen Champion zu verlieren, bis sie erfährt, wer er wirklich ist. 
Monatelang haben seine Leute die 'Prinzessin von New York' gesucht. Als Skyler plötzlich in L.A. auftaucht, kann Julin sein Glück nicht fassen. Die Tochter seines Erzfeindes ist der Schlüssel zu New York, der Haupteinnahmequelle der Ostküste. Wer das Mädchen hat, besitzt die Macht. Julins Rache scheint perfekt, bis er Skyler kennenlernt. Dass er sich in sie verliebt, gehörte nicht zum Plan.

Meine Meinung:
Erstmal der kritische Teil – der Klappentext entspricht nicht ganz der Story, die Protagonistin ist ein bisschen Supergirl, manche Begriffe haben mich irritiert und es ist eine ziemlich „typische“ Geschichte, bei der man den Verlauf vorhersehen könnte, ABER: ich fand sie so cool und kann die Kritikpunkte somit hervorragend ausblenden.

Skyler als Protagonistin ist so tough, ich habe sie geliebt. Man muss zu dem Buch sagen, dass sowohl Gewalt als auch Sex definitiv ein Teil davon sind, damit sollte man umgehen können. Aber wen das nicht stört, den erwartet eine spannende Geschichte mit starken Charakteren. Auch die eingebauten Nebencharaktere fand ich gut gewählt und sehr gut beschrieben.

Ich bin der Panemchallenge immer wieder dankbar, dass ich so auch mal „andere“ Bücher entdecke, dieses Mal suchte ich ein Buch zum Thema Kampfsport. 
Schon die ersten Seiten haben mich neugierig gemacht – einfach weil Skyler ganz anders ist, als ich es erwartet habe. Das Buch hat mich absolut gepackt, ich war durchgehend gespannt, wie sich das ganze entwickelt.  Durch den Perspektivwechsel der beiden Protagonistin war man immer mitten drin.

 Ich kann meine Begeisterung für dieses Buch nur schlecht wiedergeben, aber ich fand es toll – es war etwas besonderes und war sowohl vom Setting, Schreibstil, den Charakteren, deren Entwicklung und der Geschichte an sich absolut rund und stimmig um mich durchgehend gut zu unterhalten. 


Donnerstag, 11. Januar 2018

Rezension: Black 2 - Die Entscheidung der Panther


Black 2 - Die Entscheidung der Panther 
Lana Rotaru 
518 Seiten

Klappentext
»Pass auf, was du dir wünschst. Es könnte wahr werden.«

Graham und Lia könnten endlich zusammen sein, aber ihr Glück wird von Schuldgefühlen und Angst überschattet. Doch das bleibt nicht das einzige Hindernis ihrer Liebe.
Denn als Alexander und Valeria überraschend auftauchen, währt die überschwängliche Freude nicht lange. Alexander hat sich verändert und auch Valeria ist nicht das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein. Welches dunkle Geheimnis verbirgt sie?
Versucht Lias Schwester, die Zwillinge erneut in eine Falle zu locken, oder ist Lia am Ende die größere Gefahr für die Blacks?
Der spannende zweite Teil der Black-Trilogie.

Meine Meinung:
Nach dem ersten Band „Black 1: Das Herz der Panther“ war mir klar, dass ich unbedingt die weiteren Teile lesen muss – allerdings bin ich erst jetzt dazu gekommen.

Ziemlich schnell war ich wieder in der Geschichte drin – auch dieses Buch lässt sich flüssig und schnell lesen, sodass man die 518 Seiten eigentlich kaum bemerkt.
Die Geschichte der Black-Brüder und Amelia  (Lia) hat es mir einfach angetan – wobei ich sagen muss, dass mir Lia in diesem Teil oftmals dezent auf die Nerven ging. Ja, ich gebe zu, oftmals hat sie berechtigte Gründe, aber insgesamt war sie in diesem Teil doch sehr leidend, wankelmütig und fühlte sich nicht richtig behandelt.

Nichtsdestotrotz habe ich auch den zweiten Teil unglaublich gern gelesen. Die Geschichte ist toll ausgearbeitet, wir lernen neue Charaktere kennen und Wissen nicht so recht, wem man vertrauen kann.

Ich bin SEHR gespannt auf das Finale der Trilogie – und kann die Bücher auch nach dem zweiten Teil noch jedem ans Herz legen,


Sonntag, 7. Januar 2018

Rezension: Unter einer Decke


Unter einer Decke: Mitbewohner wider Willen 
Katie Weber 
324 Seiten




Klappentext:
Hollys Leben könnte so einfach sein. Wäre da nicht dieser unfassbar störende und auch noch ziemlich berühmte neue Mitbewohner, der die junge Frau jeden Tag aufs Neue in den Wahnsinn treibt. Mit seiner überheblichen Art schafft es Nathan immer wieder, Holly aus ihrem Schneckenhaus zu locken, so sehr sie sich auch dagegen wehrt. Langsam aber sicher scheint ihre Welt kopfzustehen und der anfangs so verhasste Mitbewohner mausert sich zu einem unverzichtbaren Teil ihres Lebens. Bis Holly eines Tages etwas erfährt, das ihr Universum erneut rotieren lässt.

Meine Meinung:
Nachdem mir die Keep Breathing-Trilogie im letzten Jahr so gut gefallen hat, habe ich dieses Buch direkt mal auf meine #18für2018 gesetzt.

Auch dieses hat es wieder geschafft, mich sehr gut zu unterhalten. Ich mag den Schreibstil von Katie Weber einfach sehr gerne, er ist flüssig, humorvoll und leicht zu lesen.
Es gab viele verschiedene Momente, in denen ich so vor mich hingekichert habe, sei es bei der Kinderbetreuung oder bei den Wortgefechten der beiden Protagonisten, die einfach komplett unterschiedlich sind – es ist sooo lustig😍. Ich mag ja auch Spitznamen in Büchern – hier wurde ich bestens bedient!

Mir fehlte ein bisschen die Emotionalität wie bei Keep Breathing (Achtung, jammern auf hohem Niveau), habe mich aber durchgehend  gut unterhalten gefühlt. Es ist frisch, amüsant und ich kann es allen ans Herz legen, die leichte Unterhaltung für ein paar Lesestunden zwischendurch suchen.  Die anderen Teile dazu werde ich definitiv auch lesen.

Freitag, 5. Januar 2018

Rezension: Love him -Verbotene Liebe


Love him - Verbotene Liebe 
Sarah Saxx 
182 Seiten

Klappentext
Meredith hat mit privatem und beruflichem Chaos zu kämpfen. Um den Kopf frei zu kriegen, beobachtet sie in ihrer Freizeit Dennis, einen attraktiven jungen Mann, der auf seiner Website täglich für seine Abonnenten strippt. Es dauert nicht lange und die beiden beginnen eine heiße Affäre, die auch seine familiären Probleme in den Hintergrund rücken lässt. Für Meredith und Dennis ist die gemeinsame Zeit wie Balsam für die Seele, weshalb sie vereinbaren, nicht über Themen zu sprechen, die ihre Stimmung trüben könnten.
Doch das stellt sich schon bald als fataler Fehler heraus. Denn als Meredith ihren neuen Job als Dozentin am Greenwater Hill-College antritt, müssen die beiden feststellen, dass sie mehr verbindet, als ihnen lieb ist …

Meine Meinung:
Sarah Saxx hat sich mit ihren Büchern zu meinen Must-Reads entwickelt. Ich liebe ihre Bücher – so auch dieses hier. Schon der Anfang ist der Brüller – und sofort war ich in der Geschichte drin und habe sie wirklich genossen.

Die „verbotene Liebe“ an sich ist nichts neues aber das stört nicht im geringsten. Mit Meredith und Dennis hat die Autorin tolle Charaktere geschaffen, die absolut sympathisch sind, es macht Spaß, die beiden zu begleiten. Dennis konnte ich mir Dank des tollen Schreibstil von Sarah Saxx bildlich vorstellen – auch wenn er für mich deutlich zu jung ist, kann ich mir denken, dass die Frauen an ihm Interesse haben. „Google mal Apadravya“ 😂, mir wären auch die Gesichtszüge entglitten.

Das Buch hatte einfach alles, um mich zu begeistern und fesseln: viel Gefühl, Spannung, wirklich viel Erotik, Sex aber auch ernstere und dramatische Themen, die nicht fern an der Realität vorbei sind.
Ein ganz tolles neues Buch von Sarah Saxx – danke für die schönen Lesestunden.



Rezension: Being Beastly


Being Beastly - Der Fluch der Schönheit 
Jennifer Alice Jager 
Impress Verlag
272 Seiten


Klappentext
Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…

Meine Meinung:
Wie ich vielleicht schon mal erwähnt habe, lese ich gerne Märchenadaptionen  - und Being Beastly stand nicht erst seitdem ich Fantaghiro von Jennifer Alice Jager gelesen habe auf meiner Wunschliste.

Auch mit diesem Buch hat mich die Autorin absolut überzeugt – es ähnelt natürlich „Die Schöne und das Biest“ denn das ist die Vorlage dieser Geschichte, aber Jennifer Alice Jager hat etwas ganz anderes, neues aus der Geschichte gemacht, sodass es nur noch ein Hauch der ursprünglichen Geschichte ist.

Wir haben die „Schöne“ Protagonistin Valeria, dazu kein klassisches Biest sondern Jayden, einen kalten, abweisenden Grafen, eine Grafschaft, die verflucht ist und viele zauberhafte neue Ideen, die mich begeistert haben.

Die Charaktere haben mir gefallen. Valeria wurde ihr ganzes Leben dazu erzogen, ein hübsches Mädchen zu sein und eine gute Ehefrau. Sie soll eine gute Position durch ihre Heirat einnehmen – mehr, als ihre Mutter im Leben geschafft hat.
Sie mag am Anfang oberflächlich wirken – aber das ist sie nicht, sie wurde schlicht und einfach dazu erzogen, sich über ihr Aussehen Gedanken zu machen. Am Anfang schafft sie es nicht mal, richtig zu fluchen😉 – aber sie entwickelt sich stetig während der Geschichte.
Der Graf von Westwood wirkt anfangs kalt und abweisend – in Rückblicken, die wundervoll eingearbeitet sind, erfahren wir seine Vergangenheit.

Ich war durchgehend begeistert von den Ideen, Überraschungen und Wendungen, die dieses Buch bereit hielt. Eine magische Adaption, die das klassische Märchen ganz anders aussehen lässt.
Ein absolutes Lesevergnügen für mich, das ich gerne weiterempfehle.